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Monat: September 2019

Ist ein Tanz mit Audiodeskription immersiv?

Posted in Allgemein, and Theaterrezension

Liebestod und Liebesschmerz sind Themen, mit denen wir alle nur allzu vertraut sind. Entfremdung, verpasste Gelegenheiten, ein unglückliches Blind Date, Missverständnisse und Drogenmissbrauch sind Gründe für den Tod einer Liebe, die in der Tanz-Performance „Liebestod“ von deufert&plischke aufgegriffen werden. Ein weiterer Tanz mit Audiodeskription im Rahmen des Festivals Tanz im August. Während der Performance stellen sich die Tänzer*innen immer wieder ans Mikro und erzählen den anderen Tänzer*innen unglückliche Liebesgeschichten. Dazwischen wird mit teils aggressiven, teils zärtlichen Bewegungen zu den Klängen unerfüllter Liebe getanzt. Wie kann man so viel Emotionalität in einem Tanz mit Audiodeskription vermitteln? Geht ein emotionaler Tanz mit…

Audiodeskription im Dienst der fliegenden Schlange

Posted in Allgemein, and Gastbeitrag

Gastbeitrag in Lavinias Theater Blog von Ursula, Projektmitarbeiterin Berliner Spielplan Audiodeskription über den Besuch von „Happy Island“ im Rahmen des Festival „Tanz im August“. Berlin – Kulturhauptstadt mit einem riesigen Angebot an Veranstaltungen. Immer und über alles auf dem Laufenden zu bleiben, wäre unmöglich. Ich, als an politisch-angehauchter Soziokultur interessiert und doch eher sporadischen Theatergängerin, kannte das jährlich stattfindende internationale Festival für zeitgenössischen Tanz im HAU Hebbel am Ufer noch nicht. Obwohl es dieses Jahr zum 30ten mal stattfindet! Happy Birthday, wünscht auch die Gratulantin „La Ribot“: „Tanz im August is a party of things to see, it’s a very…

Die Audiodeskription von Isadora Duncan blieb still

Posted in Allgemein, and Theaterrezension

Ein Leben bewegt durch die Liebe zum Tanz, ein Tanz bestimmt durch die Freuden und Leiden des Lebens – das zeigt das Stück des französischen Choreografen und Tänzers Jérome Bel über die Tänzerin „Isadora Duncan“ am 17. August am Deutschen Theater Berlin. Durch Zufall liest Bel die Memoiren der 1877 geborenen Tänzerin. Vor dem Hintergrund ihres Lebens und der gerade mal 40 von ihr überlebenden Tänze erstellt er eine Performance, die gleichzeitig erzählerisch und tänzerisch ihr Leben präsentiert. Das Stück wechselt zwischen der Erzählerstimme, die von isadoras Liebe zum Meer berichtet, ihrer Passion für den Tanzunterricht, die Liebe zu ihren…

„(in)Visible“: Theaterstück im Dunkeln

Posted in Allgemein, and Theaterrezension

Stimmen in der Dunkelheit, das Klackern hoher Schuhe, das Rascheln eines Umhangs, die Berührung einer körperlosen Hand … Was auf den ersten Blick wie eine Szene aus einem Horrorfilm wirkt, ist eigentlich ein Theatererlebnis mit allen Sinnen. In der Tanzfabrik Berlin führen sechs Tänzer „(in)Visible“, ein Theaterstück im Dunkeln unter der Regie von Jess Curtis auf. Jess hat sich als Vertreter des inklusiven Theaters, das behinderten Künstlern die Möglichkeit gibt, sich selbst auszudrücken, einen Namen gemacht. Diesem macht er mit (in)Visible dann auch alle Ehre. Immer wieder sitze ich mit den übrigen Zuschauern in völliger Dunkelheit und bin auf die…