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Spielplan

Hier finden Sie die kommenden Stücke des Berliner Spielplan Audiodeskription.
Für eine akustische Information können Sie auch die Spielplan-Ansage unter der Telefonnummer 030 / 27 90 87 76 abfragen.

Der Berliner Spielplan Audiodeskription bedankt sich sehr herzlich bei: „Ohrsicht Radio – Der Klang der Inklusion“ für die Kooperation. Live Stream unter ohrsicht-radio.de

Veranstaltungen mit Audiodeskription

Kalendarische Übersicht der Veranstaltungen

06.12.25 um 19 Uhr 30 „Linie 1“ von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”
07.12.25 um 18 Uhr „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett
10.12.25 um 19 Uhr 30, mit audiodeskriptiver Einführung ab 01.12., „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU
11.12.25 um 19 Uhr 30, mit audiodeskriptiver Einführung ab 01.12., „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU
12.12.25 um 19 Uhr 30, mit audiodeskriptiver Einführung ab 01.12., „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU
13.12.25 um 19 Uhr 30, mit audiodeskriptiver Einführung ab 01.12., „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU
19.12.25 um 16 Uhr, Tastführung um 14 Uhr, „Frida & Frida – Young Show”
21.12.25 um 18 Uhr (Tastführung um 17 Uhr 15) „A Scenario of a System Off“ – Performance von Ixchel Mendoza Hernández
27.12.25 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Wachs oder Wirklichkeit“ von Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Malte Ubenauf und Ensemble
28.12.25 um 17 Uhr, Tastführung um 15 Uhr, „Il barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini, Inszenierung von Katharina Thalbach
31.12.25 um 16 Uhr (Tastführung um 14 Uhr 30) „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ nach Michael Ende für Menschen ab 6

Veranstaltungen des Berliner Spielplan Audiodeskription

07.12.25 um 18 Uhr „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett

Berliner Ensemble / Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin

Karten und Preise

Die Tickets kosten zwischen 9 und 64 Euro. Beim Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis erhalten sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung fünfzig Prozent Ermäßigung. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

Zum Stück „Warten auf Godot“

Zwei Heimatlose in einer unbestimmbaren Landschaft und einer ungewissen Zeit. Sie sprechen erwartungsvoll über den zukünftigen Tag und suchen verzweifelt nach gemeinsamen Erinnerungen aus vergangener Zeit, ihre Gegenwart besteht aus nichts als Warten. Um die Marter des Wartens und Nicht-gehen-Könnens zu ertragen, widmen sie sich dem Spiel. Wenn Beckett gewusst hätte, worauf dieses Paar wartet, hätte er das Stück nicht geschrieben, antwortete er einst. Worauf warten wir? Und welche Spiele erfinden wir, um die Zeit zu vertreiben und ohne Bewusstsein in unserer Gegenwart zu existieren?

19.12.25 um 16 Uhr, Tastführung um 14 Uhr, „Frida & Frida – Young Show”

Friedrichstadt Palast
Friedrichstraße 107
10 11 7 Berlin

Karten und Preise

Preis für Audiodeskriptions-Tickets bitte erfragen. Die Begleitkarte für Menschen mit Schwerbehinderung ist frei. Sie bekommen Ihre Karten telefonisch unter 030 / 23 26 23 26 oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72

Zum Stück „Frida & Frida“

Frida ist, wie sie ist und tut, was sie will. Als sie erkrankt und lange in eine Klinik muss, wird sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern verspottet. Einsam in ihrem Krankenzimmer erweckt sie in ihrer Fantasie eine magische beste Freundin zum Leben – und nennt ihre Bestie ebenfalls: Frida. Die ausgedachte Frida ist eine unbeschwerte und immer fröhliche Version ihrer selbst. Bald verschwimmen in Fridas blühender Fantasie die Grenzen zwischen Realität und Vorstellungskraft. Zusammen mit anderen jungen Patientinnen und Patienten der Station, den unverwüstlichen Medi-Kids, begibt sie sich auf abenteuerliche Gedankenreisen und entdeckt dabei ihre verborgenen Superkräfte.

Frida & Frida ist eine Young Show mit viel mexikanischem Flair und voller Lebensfreude, die kindgerecht und einfühlsam auch Themen wie Krankheit und Sorgen behandelt. Zusammen mit den jugendlichen Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne erleben die jungen Gäste im Saal, dass auch sie Herausforderungen werden meistern können und in ihnen wahre Superkräfte schlummern, die nur entdeckt werden wollen: Selbstvertrauen, Fantasie, Humor und Zuversicht. Die neue Young Show ist inspiriert von Frida Kahlos früher Jugend, lange bevor sie zur weltberühmten mexikanischen Ikone wurde. Ihr Leben lang litt sie unter den Folgen von Polio, das sie als junges Mädchen bekam – doch davon ließ sie sich nicht aufhalten. Eine Hommage, wie sie Frida Kahlo wohl geliebt hätte: Alles ausgedacht und doch mit realen Bezügen. Voll bis oben hin mit Witz und unerschütterlicher Stärke.

Die Young Shows am Palast setzen europaweit Maßstäbe. Über 100 junge Talente im Alter von 6 bis 18 Jahren wirken an jeder Aufführung mit. Das junge Ensemble ist das größte seiner Art in Europa, bestehend aus rund 240 Kindern und Teenagern aus über 20 verschiedenen Nationen.

27.12.25 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Wachs oder Wirklichkeit“ von Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Malte Ubenauf und Ensemble

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10 17 8 Berlin
Haupteingang am Rosa-Luxemburg-Platz

Karten und Preise

Karten gibt es unter 030 / 24 06 57 77 oder per Mail an  für 13 bis 44 Euro, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Zum Stück „Wachs oder Wirklichkeit“

Regisseur Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Malte Ubenauf und Ensemble widmen sich der Frage, wie wir in ruinösen Zeiten die Wirklichkeit wahrnehmen. Es kombiniert surreale Elemente, Musik zum Mitträllern und schauspielerische Glanzstücke zu einem sehr eigenen Happening. Marthaler lädt dazu ein, das Wesentliche zu erkennen und den Tatsachen mit einem Augenzwinkern ins Gesicht zu sehen. Geplant ist eine ergebnisoffene „Wirklichkeitsbetastung“. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, gehört zum idealen Besucher:innenkreis! Ein Menschenpanoptikum bekannter Persönlichkeiten ist dafür originalgetreu nachgebaut, und darin versammelt und begegnet sich eine bunte Mischung wachsgesichtiger menschlicher Doubletten zwischen Melancholie und Komik.

Audiodeskriptive Einführung

28.12.25 um 17 Uhr, Tastführung um 15 Uhr, „Il barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini, Inszenierung von Katharina Thalbach

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr.35
10 62 7 Berlin

Karten und Preise

Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro, die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter  oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.

Zum Stück „Il barbiere di Siviglia“

Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe …

Katharina Thalbach versetzt die Handlung um den berühmten Opernfrisör, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse überwindet, in das farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes: Schon sammeln sich zwischen Strandduschen und Sonnenliegen Touristengruppen, um dem Spektakel beizuwohnen, das in seiner vitalen Turbulenz die Grenzen von großer und kleiner Bühne verschwimmen lässt und so den ganzen Saal mit Energie füllt. Der „Barbier von Sevilla“ gehört mit seinen vielen unvergesslichen Melodien und weltbekannten Arien zu den absoluten Klassikern der Opernliteratur und wird in dieser lebendigen Inszenierung mit der üppigen Kostümpracht Guido Maria Kretschmers für Opernneulinge wie für Kenner gleichermaßen zum Erlebnis.

31.12.25 um 16 Uhr (Tastführung um 14 Uhr 30) „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ nach Michael Ende für Menschen ab 6

Theater an der Parkaue – Bühne 4
Parkaue 29
10 36 7 Berlin

Karten und Preise

Inhaberinnen eines Schwerbehindertenausweises (B) zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis von 9,00 €. Begleitpersonen erhalten eine Freikarte. Anmeldung über den Besucherinnenservice: oder 030 / 55 77 52 52

Zum Stück „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“

Tick tack tick tack. Nur noch sieben Stunden bis Mitternacht. Beelzebub Irrwitzer und seine Tante Hexe Tyrannja Vamperl sind unter enormem Zeitdruck. Denn laut Vertrag mit dem Teufel müssen sie pünktlich zum Jahreswechsel einige Tierarten ausgerottet, viele Bäume zum Absterben gebracht und mindestens eine tödliche Seuche verbreitet haben. Sie greifen zu einem mächtigen Zaubertrank, zum Punsch aller Punsche: Dem satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch, der beim Glockenschlag um Mitternacht alle guten Wünsche ins Gegenteil verkehrt. Zum Glück aber gibt es den Hohen Rat der Tiere, der Zauberer und Hexe schon lange beobachtet und die Spione Kater Maurizio und Rabe Jakob geschickt hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Kinderbuchklassiker von Michael Ende beschreibt mit märchenhaften Charakteren einen Kampf zwischen Gut und Böse, Allgemeinwohl und Eigennutz, Natur und Mensch.

Audiodeskriptive Einführung

Audiodeskription anderswo

06.12.25 um 19 Uhr 30 „Linie 1“ von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”

GRIPS Hansaplatz
Altonaer Straße 22
10 55 7 Berlin

Karten und Preise

Ermäßigter Preis für Schwerbehinderte 20 Euro, Begleitperson frei. Telefonische Kartenbestellung ab 26.8. unter: 030 / 39 74 74 77 (GRIPS Kasse, Mo – Sa., 12 bis 18 Uhr) und per Mail unter 

Zum Stück „Linie 1“

Natalie kommt aus der Provinz nach West-Berlin und landet sechsuhrvierzehn am Bahnhof Zoo. Sie ist auf dem Weg zu Johnny, einem Berliner Rockmusiker. Als sie ihn am Bahnhof nicht findet, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Sie steigt in die U-Bahn Linie 1, Richtung Schlesisches Tor. Dort gerät sie in den Sog der Stadt und trifft auf ein Panoptikum verlorener, suchender, keifender, aber auch warmherziger Menschen, wie sie sich 1986 auf der Insel der Seligen tummeln.
Eine musikalische Revue, ein Drama übers Leben und Überleben in der Großstadt. Eine Reise in die Zeit der Mauerstadt voller Hoffnung, Mut und Selbstbetrug. „Linie 1“ gibt dabei wieder, wie die Menschen damals gefühlt und gedacht haben. Sie lädt ein zum Lachen, Weinen und Nachdenken über andere, aber vor allem über sich selbst. Dabei entdeckt man auch ein Stück weit das Berlin von heute.

10.12.25, 11.12.25, 12.12.25 und 13.12.25 jeweils um 19 Uhr 30, mit audiodeskriptiver Einführung ab 01.12., „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU

HAU 1
Stresemannstraße 29
10 96 3 Berlin

Karten und Preise

Sie erhalten ermäßigte Tickets ab 11 Euro über , per Telefon unter 030 / 25 90 04 27 oder vor Ort an der Tageskasse. Begleitkarten sind frei.

Zum Stück “Leben im Liegen”

Christiane Rösinger, “Oblomow”-Followerin und langjährige Expertin für ein “Leben im Liegen”, bleibt im Bett: Mit neuen und altbekannten Songs, für Orchester neu arrangiert, widmet sie sich dem Innehalten und Nicht-Funktionieren und propagiert einen Lebensentwurf jenseits der Zurichtungen täglicher Überforderung.

21.12.25 um 18 Uhr (Tastführung um 17 Uhr 15) „A Scenario of a System Off“ – Performance von Ixchel Mendoza Hernández

Radialsystem
Holzmarktstr. 33
10 24 3 Berlin

Karten und Preise

Die Tickets kosten zwischen 12 und 16 Euro. Personen mit Behinderung erhalten eine ermäßigte Karte und können die freie Begleitkarte per Mail an oder telefonisch unter 030 / 288 788 588 buchen.

Für die Audiodeskription bitten wir um Anmeldung per E-Mail oder Telefon unter oder 030 / 288 788 588.

Zum Stück „A Scenario of a System Off“

Die Performance der mexikanischen Künstlerin Ixchel Mendoza Hernández ist eine Einladung, sich mit unserer Wahrnehmung auseinanderzusetzen. Wie verändern sich alltägliche Gesten, Worte und Umgebungen, wenn Sprach- und Kategorisierungssysteme ins Wanken geraten? Drei Tänzer*innen im Dialog mit „unsichtbaren“ Wesen verwandeln in Schleifen aus Bewegung, Text und Klang gewöhnliche Situationen – wie ein einfaches „Ich saß hier“ – in Rätsel, Widersprüche und poetische Umwege.