Direkt zum Inhalt

Veranstaltungs-Archiv

22ster Mai 2022, elf Uhr
zwölfter Theaterclub des Berliner Spielplan Audiodeskription
Online-Meeting auf Zoom

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

In diesem letzten Theaterclub der aktuellen Spielzeit sprechen wir mit Ihnen in einem Audio-Zoom-Meeting über Theater, Oper und Audiodeskription. In dieser Episode haben wir etwas Besonderes vor: Wir wollen einen Publikumspreis vergeben! Sie haben die Wahl zwischen fünf Inszenierungen, die während der vergangenen drei Jahre bei uns gelaufen sind. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro soll dazu verwendet werden, einen zusätzlichen Vorstellungstermin mit Audiodeskription einzurichten. Zur Wahl stehen:

Abstimmen können Sie bis zum 16ten Mai 2022 unter presse@theaterhoeren-berlin.de. Im Theaterclub findet dann die Preisverleihung statt.

Wann und wo?
Am 22sten Mai 2022 um elf Uhr online auf der Meeting-Plattform Zoom.

Preise und Karten
Die Teilnahme am Theaterclub ist kostenfrei. Sie können sich ab sofort anmelden unter presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir übersenden Ihnen dann die Zugangsdaten sowie eine Nutzungsanleitung für Zoom.

Theatertreffen 2022
13ter Mai, ab 17 Uhr 30
„humanistää! eine abschaffung der sparten“

Haus der Berliner Festspiele
Theaterstück mit Audiodeskription und Tastführung

in Zusammenarbeit mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription

Aus dem Volkstheater in Wien stammt das Stück „humanistää!“ nach Ernst Jandl, unter der Regie von Claudia Bauer. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

In „die humanisten“ treffen zwei Nobelpreisträger aufeinander und sind überzeugt davon, dass sie den Gipfel des menschlichen Geisteslebens erklommen haben. „Aus der Fremde“ wiederum stellt die Lebenswirklichkeit eines Schriftstellers in den Mittelpunkt. Claudia Bauer bringt in ihrer bildgewaltigen Musik-Theater-Inszenierung die hochmusikalischen, streng strukturierten und gleichzeitig explosiven Texte des österreichischen Sprachkünstlers Ernst Jandl zusammen und mit einem herausragenden Ensemble auf die Bühne, unterstützt von der eigens entstandenen Komposition von Peer Baierlein.

Wann und wo?
Am 13ten Mai 2022 im
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin.

Beginn der Tastführung: 17 Uhr 30.
Beginn des Stücks: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Die Audiodeskriptions-Tickets am Theatertreffen kosten 35 Euro. Begleitpersonen sind frei. Ab dem 22sten April 2022 erhalten Sie Ihre Tickets täglich zwischen elf und 17 Uhr telefonisch unter 030 / 25 48 91 00.

VERSCHOBEN! zwölfter Mai 2022, ab 18 Uhr 10
„Der Besuch der alten Dame“
Schauspiel Leipzig
Theaterstück mit Audiodeskription und Bühnenbegehung

Die Vorstellung von Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ mit Audiodeskription am Schauspiel Leipzig wurde auf den zwölften Mai verschoben. Vor der Vorstellung wird es eine Bühnenbegehung geben.

Zum Stück

Die Stadt Güllen war einst reich. Jetzt blickt sie in den Abgrund des finanziellen Bankrotts. Es drohen Ausverkauf und Pfändung. In dieser fatalen Situation erwarten die Bewohner nichts mehr – außer den Besuch einer alten Dame, der Multi-Millionärin Claire Zachanassian. Mit einem skurrilen Gefolge aus Butlern, Gangstern und in Begleitung von Ehemann Nummer 7 betritt sie die Bühne ihrer Heimatstadt. Claire schlägt ein lukratives Geschäft vor – einen Deal, bei dem der Stadt viel Geld in Aussicht steht. Neuer Reichtum zu einer einzigen Kondition: Eine Milliarde für den Leichnam ihres früheren Geliebten Alfreds des Dritten.
„Der Besuch der alten Dame“ ist eine bitterböse Parabel über die Käuflichkeit des Menschen mit der grotesken Komik Dürrenmatts.

Wann und wo?
Am zwölften Mai 2022 im
Schauspiel Leipzig
Bosestraße 1
04 10 9 Leipzig

Beginn der Bühnenführung: 18 Uhr 10.
Beginn des Stücks: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Die Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 14 und 31 Euro. Sie bekommen Ihre Karten unter besucherservice@schauspiel-leipzig.de oder telefonisch unter 0341 / 12 68 168.

fünfter bis achter sowie zehnter und elfter Mai 2022, jeweils um 17 Uhr 45
„Deep Dancing“ von CHICKS*
Sophiensaele Berlin
interaktives Theaterformat

Die Sophiensaele zeigen Anfang Mai das interaktive Theater-Format „Deep Dancing“ von CHICKS*. An jedem der sechs Vorstellungstermine gibt es für jeweils eine blinde oder sehbehinderte Person die Möglichkeit, die intime Performance im Eins-zu-Eins-Setting zu erleben.

Zum Stück

CHICKS* laden dazu ein, in Kleingruppen und One-on-One-Begegnungen mit den Künstler*innen tief in persönliche Erfahrungen mit Tanz einzutauchen. „Deep Dancing“ ist feministische Flirtschule, auf Konsens beruhendes Begegnungsformat und Discofox-auf-Distanz-Kurs, eine Schieb- und Stolperübung, monogamie-kritisches Verpaarungs-Ritual und machtverhandelndes Gesprächsformat im Tanz. „Deep Dancing“ ist ein hoch-exklusives und -sensibles Date mit CHICKS* und ein Engtanz mit Dir selbst!

Wann und wo?
Am fünften bis achten sowie am zehnten und elften Mai, jeweils um 17 Uhr 45, in den
Sophiensaelen
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Begleitungen können ohne separates Ticket teilnehmen. Sie erhalten Ihre Karten bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

Theatertreffen 2022
zehnter Mai 2022, ab 17 Uhr 30
„Die Jungfrau von Orleans“
Haus der Berliner Festspiele
Theaterstück mit Audiodeskription und Tastführung

in Zusammenarbeit mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription

Im Rahmen des diesjährigen Theatertreffens wird Friedrich Schillers Drama „Die Jungfrau von Orleans“ in einer Bearbeitung von Johanna Bednarczyk mit Audiodeskription gezeigt. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

In Schillers im Jahr 1801 uraufgeführtem Drama ist Jeanne d’Arc ein Bauernmädchen, das sich in einer göttlichen Mission aufmacht, das bröckelnde Kriegsglück der Franzosen gegen die Engländer zu wenden. Doch wer ist die Johanna hinter dem Mythos?
Aus einer heutigen, feministischen Perspektive befragt Dramaturgin Johanna Bednarczyk in ihrer Bearbeitung den historischen Text. Regisseurin Ewelina Marciniak beschreibt Johannas Weg mit fein abgestimmten choreographischen, audiovisuellen und musikalischen Mitteln und zusammen mit dem Ensemble als einen Prozess der Emanzipation.

Wann und wo?
Am zehnten Mai 2022 im
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin.

Beginn der Tastführung: 17 Uhr 30.
Beginn des Stücks: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Die Audiodeskriptions-Tickets am Theatertreffen kosten 35 Euro. Begleitpersonen sind frei. Ab dem 22sten April 2022 erhalten Sie Ihre Tickets täglich zwischen elf und 17 Uhr telefonisch unter 030 / 25 48 91 00.

siebter Mai 2022, ab 19 Uhr
„Planet Egalia – ein feministisches Singspiel“
HAU 1
Musical mit Audiodeskription und Tastführung

Das HAU 1 zeigt das Musical „Planet Egalia – ein feministisches Singspiel“ mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung.

Zum Stück

Zur Zeit stehen eher Dystopien als Utopien hoch im Kurs. Ganz anders in den 70ern, als zur Blütezeit der feministischen Utopie Autor*innen neue Gesellschaftsmodelle auf fernen Planeten und in möglichen terrestrischen Zukünften erschufen.

In Norwegen drehte Gerd Brantenberg in ihrem Roman „Die Töchter Egalias“ die Geschlechterverhältnisse einfach um; in den USA schaffte das Dreigestirn der feministischen Science-Fiction Ursula K. Le Guin, Joanna Russ und Marge Piercy in seinen Werken nicht nur Geschlechterunterschiede, sondern auch Klassengesellschaft und Privat-Eigentum ab. „Planet Egalia“ verbindet diese Utopien zu einem Singspiel zwischen feministischem Schwank und Gender-Lehrstück und schickt die Romanfiguren auf eine Gruppenreise in ein anderes Wahrscheinlichkeits-Kontinuum: die Erde im Jahr 2021. Nach „Stadt unter Einfluss“ im September 2019 ist dies die zweite HAU-Produktion mit Christiane Rösinger und erneut ein Musical neuen Typs.

Wann und wo?
Am siebten Mai 2022 im
HAU 1
Stresemannstraße 29
10 96 3 Berlin.

Beginn der Tastführung: 19 Uhr.
Beginn des Stücks: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 13 und 21 Euro; die Begleitung ist frei. Eine Anmeldung bis zum sechsten Mai ist erwünscht unter tickets@hebbel-am-ufer.de.

siebter Mai 2022, 19 Uhr 30
„Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza
Berliner Ensemble
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Nachdem die Aufführung des Stücks „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza im Frühjahr 2020 abgesagt werden musste, gibt es nun endlich die erste Vorstellung mit Live-Audiodeskription.

Zum Stück

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären?
„Drei Mal Leben“ begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten.

Yasmina Reza hat mit ihrer Komödie „Drei Mal Leben“ ein Vexierbild gesellschaftlicher Rollenkonflikte geschaffen, das zwischen Witz und Banalität fast jeden menschlichen Abgrund eröffnet. In drei Variationen eines Abends begeben sich ihre Figuren auf die absurde Suche nach dem richtigen Leben im falschen, ringen um Selbstbestimmung und -verwirklichung innerhalb gesellschaftlicher Konventionen, die sie partout nicht loswerden.

Wann und wo?
Am siebten Mai 2022 um 19 Uhr 30 im
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Die Tickets kosten zwischen 13 und 42 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis erhalten sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung. Sie bekommen Ihre Karten unter theaterkasse@berliner-ensemble.de oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

29ster April 2022, ab 17 Uhr 45
„Le Sacre du Printemps (2022)“
Sophiensaele
Tanzstück mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung

Die Sophiensaele in Berlin zeigen das Tanzstück „Le Sacre du Printemps (2022)“ mit Tastführung und mit Audiodeskription in deutscher Sprache.

Zum Stück

Vor 15 Jahren stellte Xavier Le Roys renommierte Solo-Performance „Le Sacre du Printemps (2007)“ die klassische Beziehung von Bewegung und Sound auf den Kopf. Indem Le Roy mit der Bewegungssprache und den Gesten eines Dirigenten spielte und sie mit der Musik von Igor Strawinsky verband, untersuchte er, wie Ursache und Wirkung von Klang und Bewegung ineinandergreifen. In „Le Sacre du Printemps (2022)“, der aktuellen Variante und Neu-Auflage des Stücks, erweitern Saša Asentić und Xavier Le Roy das ursprüngliche Konzept der Aufführung, indem sie taube und hörende Künstler*innen einladen, gemeinsam an der Choreographie von Gesten und Bewegungen zu arbeiten und zu erkunden, wie unterschiedlich Klang und Bewegung wahrgenommen und verkörpert werden können.

Wann und wo?
Am 29sten April 2022 in den
Sophiensaelen
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Beginn der Tastführung: 17 Uhr 45.
Beginn des Stücks: 19 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Sie erhalten Ihre Karten bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

ZUM LETZTEN MAL: 28ster April 2022 um 20 Uhr
„Don Quijote“ von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Es gibt einen neuen Termin für „Don Quijote“ am Deutschen Theater Berlin! Erleben Sie Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza – live und mit Audiodeskription.

Zum Stück

Nach der Lektüre unzähliger Ritterromane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen und ein neues Goldenes Zeitalter aufleben zu lassen. Er findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und begibt sich mit ihm auf die Reise, um ein einfaches Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen „Der Ritter von der traurigen Gestalt“ erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftigen Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.

Miguel de Cervantes sitzt nach einem bewegten Leben im Gefängnis, als er beginnt, den ersten Teil eines Romans zu schreiben, der im Jahr 1605 den Anbruch der literarischen Moderne bedeutet. Es ist ein Anschreiben gegen die Fesseln der Realität, denn mit Don Quijote erfindet er einen maßlos kreativen Phantasten, der aber erst durch seinen viel pragmatischeren Spielgefährten Sancho Panza überhaupt Identität erlangt. Sie erschaffen sich mittels ihrer Gedanken eine eigene Wirklichkeit, sind sich selbst die Welt und können nicht mit-, aber auch nicht ohne einander. In kürzester Zeit werden die beiden berühmt, was sie im zehn Jahre später erscheinenden zweiten Teil gleich selbst thematisieren. Bis heute hat das wahnwitzige Paar Ikonen-Status und schultert in dieser Erstaufführung der Fassung von Jakob Nolte seine (imagnierten) Abenteuer ganz allein.

Wann und wo?
Am 28sten April 2022 um 20 Uhr im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten je nach Kategorie zwischen fünf und 48 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis ist die Begleitperson frei.
Ihre Tickets bestellen können Sie unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b69-don-quijote-2.

ENTFÄLLT! 21ster April 2022, 20 Uhr
„Frankenstein“
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Endlich gibt es einen neuen Termin für „Frankenstein“ nach Mary Shelley am Deutschen Theater Berlin.

Zum Stück

Während einiger verregneter Sommertage im Jahr 1816, eingeschlossen in einem Haus am Genfer See, schreibt die 19-jährige Mary Shelley aus Zeitvertreib die Geschichte des Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines von ihm erschaffenen namenlosen Monsters. Der Schöpfer und sein Geschöpf in der Krise – das ist der Herzschlag dieses weltberühmt gewordenen Romans. In dem Moment, in dem Frankenstein die Belebung des Monsters gelingt und sie sich in die Augen sehen, schlägt die Euphorie um in blankes Entsetzen, kippt die Utopie ins Grauen. Der „Vater“ verstößt sein „Kind“, lässt es allein zurück in einer Welt, die es nicht kennt: ohne Sprache, ohne Ort, ohne Erinnerung. Die Entwicklungsschritte des Monsters, die Versuche von Annäherung an die Menschen und der Ausschluss aus dem Sozialraum zeigen eindrücklich: „Monstrosität“, so die Literaturwissenschaftlerin Annina Klappert, „besteht nicht nur im Ausstellen eines Anderen, das nicht sein soll, sondern auch dessen, was sein könnte.“

In ihrem Schaffen reflektiert Mary Shelley nicht nur ihre Position als schreibende Frau, sondern führt die schillernde, grenzüberschreitende, kulturelle Imagination, die das Monströse seit jeher darstellt, auf eine neue Stufe – ihr aus Leichenteilen zusammengeflicktes Patchwork-Monster ist in seiner Hybridität das Monster per se und die Fragen, die seine Erschaffung aufwirft, werden in jeder Zeit Resonanz finden: Darf die Menschheit alles, was sie kann? Woher kommt das Böse? Wie werden wir die, die wir sind? Und: Wer sind die Monster unserer Zeit?

Wann und wo?
Am 21sten April 2022 um 20 Uhr im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten je nach Kategorie zwischen fünf und 35 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis ist die Begleitperson frei.
Ihre Tickets bestellen können Sie unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b70-einfuehrung-frankenstein.

zehnter April 2022, 16 Uhr
Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“
Berliner Ensemble
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Falls Sie Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ am Berliner Ensemble noch nicht erlebt haben, können Sie das jetzt nachholen. Genießen Sie das berühmte Stück mit der Musik von Kurt Weill in der Inszenierung von Barrie Kosky.

Zum Stück

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die im Jahr 1928 im Theater am Schiffbauerdamm – dem heutigen Berliner Ensemble – uraufgeführte „Dreigroschenoper“ über Nacht zu einem weltweiten Überraschungshit.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, lauten die berühmten Zeilen – doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co. notgedrungen vor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder gar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut?

Wann und wo?
Am zehnten April 2022 um 16 Uhr im
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Die Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 15 und 48 Euro, mit Schwerbehindertenausweis aber bekommen sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung.
Ihre Tickets können Sie buchen unter theaterkasse@berliner-ensemble.de oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b68-einfuehrung-dreigroschenoper.

neunter April 2022 ab 17 Uhr 30
ZUM LETZTEN MAL: „Il Viaggio a Reims“ von Gioacchino Rossini
Deutsche Oper Berlin
Oper mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die Deutsche Oper Berlin und wir zeigen zum letzten Mal „Il Viaggio a Reims“ von Gioacchino Rossini. Es handelt sich um ein dramma giocoso in einem Akt. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Regisseur Jan Bosse sagt: „Eine Gruppe von Menschen sitzt fest – und ergeht sich in absurden Aktionen. Es gibt keine dramatische Story für einige wenige Solisten, sondern eine Revue-artige Abfolge von kontrastierenden, sehr unterhaltsamen ‚Nummern‘. Diese Nummern arbeiten dann mit klischeehaften Grundsituationen der Oper an sich: der unglücklich Liebende, die leidende Diva, das eifersüchtig sich umkreisende Paar, der komische Kauz. Diese große Nummernshow, aber auch das gemeinsame Erzählen eines Ensembles ist für einen Regisseur, der vom Schauspiel kommt, äußerst reizvoll. Der zunächst äußerliche Stillstand der Handlung ist dabei unsere absurde Triebfeder. Wir sehen einen Schlafsaal: Ist es eine Kurklinik? Ein Sterbe-Hospiz? Das Asyl des todmüden Europäers? Allabendlich schwingen sich die Insassen zur großen Reise auf – um endlich die Krönung des neuen Königs zu feiern – und bleiben in abstrusen Ritualen stecken.“

Wann und wo?
Am neunten April 2022 in der
Deutschen Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10 62 7 Berlin.

vorgezogener Einlass: 17 Uhr 30.
Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn des Stücks: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Die Tickets für blinde und sehbehinderte Menschen kosten einheitlich 25 Euro. Begleitungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Karten bestellen und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie bei Daniela Würschmidt unter wuerschmidt@deutscheoperberlin.de oder telefonisch unter 030 / 34 38 42 69.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b76-einfuehrung-il-viaggio-a-reims.

achter April 2022, 9 Uhr 30 bis 21 Uhr
Fachtag des Berliner Spielplan Audiodeskription
Fachtag mit Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussion
bei KOPF, HAND + FUSS in den Osram-Höfen oder online

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Der Berliner Spielplan Audiodeskription veranstaltet einen ganztägigen Fachtag zum Thema „Audiodeskription“, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. Es gibt Vorträge, Workshops und eine große Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung ist hybrid; das heißt Sie können vor Ort teilnehmen oder online. Das vollständige Programm und die Anmelde-Modalitäten finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/fachtag/.

Wann und wo?
Am achten April 2022 zwischen 9 Uhr 30 und 21 Uhr online und bei
TUECHTIG – Raum für Inklusion in den Osram-Höfen
Ourdenarder Straße 16, Gebäude D06, Etage 1
13 34 7 Berlin.

Preise und Karten
Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei. Das vollständige Programm sowie die Anmelde-Modalitäten finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/fachtag/.
Eine telefonische Anmeldung ist werktags zwischen 9 und 15 Uhr möglich unter: 030 / 28 49 38 73 2.

achter April 2022, 20 Uhr
„Precarious Moves“ von Michael Turinsky
HAU 2
Tanz-Performance mit deutscher Audiodeskription

Das HAU 2 in Berlin zeigt die Tanz-Performance „Precarious Moves“ von Michael Turinsky mit Audiodeskription in deutscher Sprache.

Zum Stück

Wie setzt sich ein Körper in Bewegung, dessen Verhältnis zu seiner Umgebung grundsätzlich instabil ist? Im Zentrum des biographischen Solos “Precarious Moves” steht die Befragung sowohl ganz persönlicher, als auch drängender kollektiver Bedürfnisse und Notwendigkeiten. Die Wahrnehmung von Zeitlichkeit ist eine andere, wenn man im Rollstuhl sitzt oder anders mobil ist; der Alltag muss anders strukturiert werden. “Crip Time” ist ein Begriff, der sich darauf bezieht, und Widerstandspotential gegen herrschende Mobilitätskonzepte entwickelt. Schließlich hat Langsamkeit auch eine Qualität, die man nicht aus den Augen verlieren sollte in einer Gesellschaft, die ständig auf der Überholspur ist. Unter Einbeziehung der Erfahrung von Behinderung arbeitet Turinsky mit dem Konzept der “Crip Time” und wendet sich damit gegen den Imperativ der Integration von Behinderten oder anderen Körpern in die bestehenden hegemonialen Kulturen, wenn es um Mobilität geht. Dabei erkennt er jedoch die ambivalenten Bedürfnisse zwischen Geschwindigkeit und/oder Langsamkeit an. “Precarious Moves” entfaltet sich als eine ironische und humorvolle Performance, die die Verbindung des Körpers mit der sinnlichen Welt, durch die er sich bewegt, erforscht. Turinsky führt dem Publikum Grenzen und Begrenzungen, aber auch Möglichkeiten der Veränderung des Status Quo einfühlsam vor Augen.

Wann und wo?
Am achten April 2022 um 20 Uhr im
HAU 2
Hallesches Ufer 32
10 96 3 Berlin.

Preise und Karten
Die Tickets kosten je nach Kategorie 13 oder 17 Euro. Die Begleitung für Menschen mit Schwerbehinderung ist frei. Sie bekommen Ihre Karten unter tickets@hebbel-am-ufer.de. Eine Anmeldung bis zum siebten April 2022 ist erwünscht.

erster April 2022, ab 18 Uhr 45
„Sentimental Bits – The Magic is in Spite of Me“
Ballhaus Ost
Tanz-Performance mit Audiodeskription und Tastführung

Das Ballhaus Ost zeigt die Tanz-Performance „Sentimental Bits“ von Gloria Höckner mit deutscher Live-Audiodesription und vorheriger Tastführung.

Zum Stück

Vier Performer*innen und ein humanoider Sexroboter begeben sich in ein Spiel mit Überwachungstechnologien, die ihre Emotionen analysieren und sie klassifizieren. Sie loten aus, was es bedeutet, in den Augen von künstlicher Intelligenz »erkannt« zu werden. Sie hacken ihre digitalen Zwillinge, transformieren und vervielfältigen ihre physischen Körper. Ihre Blicke kreuzen die der Kamera, Gesichter werden zum Instrument. In immersiven Klanglandschaften bringen die Performer*innen sozial konstruierte und in der Technologie fortgeschriebene Kategorien für einen Moment ins Wanken. Sie machen den Bereich dazwischen zu ihrer Welt und entdecken darin die Poetik von Glitches – Störungen im System.

Wann und wo?
Am ersten April 2022 im
Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10 43 7 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr 45.
Beginn der Performance: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Die Begleitung von Menschen mit Schwerbehinderung ist frei. Sich für die Tastführung anmelden und Ihre Tickets bestellen können Sie unter karten@ballhausost.de.

20ster März 2022, ab 14 Uhr
„SKIN“
HALLE Tanzbühne Berlin
Tanz-Performance mit Audiodeskription und Tastführung

Um die Haut geht es in „SKIN“ von Renae Shadler & Collaborators mit Roland Walter. Vor der Vorstellung gibt es eine Haptic Access Tour von Gravity Access Services.

Zum Stück

Wo fängt dein Körper an, wo hört mein Körper auf? Renae Shadler und Roland Walter erkunden in diesem intimen und spielerischen Duett unsere Körper-Oberfläche, die Haut, als durchlässige Barriere zwischen Innen und Außen – Grenze und Berührungspunkt zugleich. Dabei finden die beiden vermeintlich ungleichen Performer*innen gemeinsame Bewegungssprachen, die gängige Vorstellungen einer „mixed-abled“-Choreografie hinterfragen. Inspiriert von See-Anemonen, Flüssigkeiten und Erdoberflächen, imagniniert „SKIN“ eine Welt, in der es keinen mehr oder weniger fähigen Körper gibt.

Wann und wo?
Am 20sten März 2022 in der
HALLE Tanzbühne Berlin
Eberswalder Straße 10
10 43 7 Berlin.

Beginn der Tastführung: 14 Uhr.
Beginn des Stücks: 15 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 18 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen für Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Tickets reservieren und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie direkt beim Veranstalter unter tickets@hebbel-am-ufer.de oder telefonisch unter 030 / 25 90 04 27.

18ter März 2022, ab 18 Uhr
„SHE LEGEND“
HAU 3
Tanz-Performance mit Audiodeskription und Tastführung

„She Legend“ heißt das Stück von Lisa Rykena und Carolin Jüngst, das im HAU 3 gezeigt werden wird. Vor der Vorstellung gibt es eine Haptic Access Tour.

Zum Stück

„Splash!“ / „Boom!“ / „Crash!“ Das Choreograf*innen-Duo Rykena/Jüngst widmet sich in „SHE LEGEND“ den Comic-Helden und verkehrt deren stereotype Ideale in fluide, queere, heorische Gegen-Entwürfe. Die Performer*innen schlüpfen dafür in die Rollen von bekannten und unbekannten Superheld*innen, verwandeln sich in retro-futuristische Hybridwesen und erfinden neue Superkräfte für eine zeitgenössische Mythologie der Bewegung. Tänzerisch und klanglich befragen sie ihre eigene Held*innenhaftigkeit und verkörpern dabei – zwischen Cyborgs, Antiheld*innen und Kompliz*innen – nicht-konforme Figuren als Kampfansage an ein maskulinisiertes (Einzel-)Held*innentum.

Wann und wo?
Am 18ten März 2022 im
HAU 3
Hallesches Ufer 10
10 96 3 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn des Stücks: 19 Uhr.

Preise und Karten
Die Tickets kosten 18 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Sie bekommen Ihre Karten unter tickets@hebbel-am-ufer.de oder telefonisch unter 030 / 25 90 04 27.

17ter März, ab 13 Uhr 45
„FLUSH!“ von Sheena McGrandles
Sophiensaele Berlin
Tanzplattform Deutschland 2022
Tanzstück mit deutscher Live-Audiodeskription und vorheriger Tastführung

Die Sophiensaele zeigen das Tanzstück „FLUSH!“ von Sheena McGrandles mit deutscher Audiodeskription und vorheriger Haptic Access Tour von Gravity Access Services.

Zum Stück

Im Rahmen der Tanzplattform Deutschland 2022 gibt es in Berlin einige Tanzstücke mit Audiodeskription. Seit dem Gründungsjahr 1994 ist Berlin erstmals wieder Austragungsort der Tanzplattform: Fünf Tage lang wird das Festival in Berlin 13 aktuelle und bemerkenswerte Positionen des tänzerischen und choreographischen Schaffens aus ganz Deutschland versammeln.

Ein abrupter Richtungswechsel, eine plötzliche Unterbrechung, ein Blinzeln, Blicke, wie vorgespult und dann gestottert: FLUSH! Drei Performer*innen bewegen sich entlang oder zwischen fünf Wänden aus Spanplatten und fächern hier alltägliche Gesten auf, die zum Spektakel einer sinnlich-flinken Zeitrechnung werden. In erotischen Zwischentönen und präzisen Bewegungsmustern zwischen Stop-Motion, Zeitlupe und Zeitraffer erscheinen Subtexte und Details urbaner digitaler Realität von ihren eindeutigen Narrationen entkoppelt und im nächsten Moment: ungewohnt-vertraut. 

Wann und wo?

Am 17ten März 2022 im Festsaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Beginn der Tastführung: 13 Uhr 45.
Beginn des Stücks: 15 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 18 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen für Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Tickets reservieren und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie direkt beim Veranstalter unter tickets@hebbel-am-ufer.de oder telefonisch unter 030 / 25 90 04 27.

16ter März 2022, ab 9 Uhr 30
„Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“
Theater an der Parkaue
Familien-Stück mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Wir zeigen gemeinsam mit dem Theater an der Parkaue unser Familien-Stück „Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“. Das Stück wird empfohlen für Menschen ab fünf Jahren. Vor der jeweilligen Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Ein einsames Hotel, so seltsam wie seine Gäste: Ein Tierforscher jagt einen Juckreiz. Eine Lady mit Hut lässt Glitzerndes verschwinden. Eine kurzsichtige Bruchpilotin lernt Fliegen. Ein bleicher Herr nimmt Maß an Menschen-Armen und Stuhl-Beinen. Eine ältere Dame sucht Zuflucht hinter ihrem Tennisschläger. Und eine Dauergästin ertrinkt auf dem Teppich. Woher sie gerade kommen, erzählt ihr Gepäck. Wohin sie reisen, wissen sie selbst noch nicht. Doch der emsige Portier ist für alle da und jongliert mit sich stapelnden Bedürfnissen. Was entsteht, wenn mit jedem Menschen eine ganze Welt zur Tür hereinkommt?

Mit viel Humor und fast ohne Worte erzählen Gregory Caers und sein Ensemble von Menschen auf der Durchreise und überraschenden Begegnungen. Ein Theater-Zauber für die ganze Familie: voller Liebe zu knisternden Geheimnissen, steilen Behauptungen, unwahrscheinlichen Bildwelten und Sound-Landschaften von Tanja Pannier.

Wann und wo?
Am 16ten März 2022 im
Theater an der Parkaue
Parkaue 29
10 36 7 Berlin.

Beginn der Tastführung: 9 Uhr 30.
Beginn des Stücks: elf Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 13 Euro, ermäßigt neun Euro. Tickets für Kinder kosten sieben Euro. Die Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei.
Sich für die Tastführung anmelden und auch Ihre Tickets reservieren können Sie unter service@parkaue.de oder telefonisch unter 030 / 55 77 52 52.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b71-einfuehrung-pythonparfum.

13ter März 2022, ab 13 Uhr 15
„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart
Deutsche Oper Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

„Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart ist die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum. Die Deutsche Oper Berlin und wir zeigen sie live und mit Audiodeskription. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten.

Wann und wo?
Am 13ten März 2022 in der
Deutschen Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10 62 7 Berlin.

Beginn der Tastführung: 13 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 15 Uhr.

Preise und Karten
Die Tickets für blinde und sehbehinderte Menschen kosten einheitlich 25 Euro. Begleitungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Karten bestellen und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie bei Daniela Würschmidt unter wuerschmidt@deutscheoperberlin.de oder telefonisch unter 030 / 34 38 42 69.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b73-einfuehrung-zauberfloete.

zwölfter März 2022, 19 Uhr 30
Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“
Berliner Ensemble
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Es gibt noch einen weiteren Termin für Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ am Berliner Ensemble! Genießen Sie das berühmte Stück mit der Musik von Kurt Weill in der Inszenierung von Barrie Kosky.

Zum Stück

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die im Jahr 1928 im Theater am Schiffbauerdamm – dem heutigen Berliner Ensemble – uraufgeführte „Dreigroschenoper“ über Nacht zu einem weltweiten Überraschungshit.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, lauten die berühmten Zeilen – doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co. notgedrungen vor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder gar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut?

Wann und wo?
Am zwölften März 2022 um 19 Uhr 30 im
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Die Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 15 und 48 Euro, mit Schwerbehindertenausweis aber bekommen sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung. Ihre Tickets buchen können Sie unter theaterkasse@berliner-ensemble.de oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b68-einfuehrung-dreigroschenoper.

sechster März 2022, elf Uhr
elfter Theaterclub des Berliner Spielplan Audiodeskription
Online-Meeting auf Zoom

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Neues Jahr, neuer Theaterclub! In einer Audio-Zoom-Konferenz sprechen wir mit Ihnen über Theater, Oper und Audiodeskription. In dieser Episode zu Gast sein wird die Theaterpädagogin Uta Sewering vom Theater an der Parkaue. Mit ihr sprechen wir über unser gemeinsames Familien-Stück „Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“ und vor allem auch über die Frage, wie sich Theater blinden und sehbehinderten Menschen – über das Stück hinaus – vermitteln lässt.

Wann und wo?
Am sechsten März 2022 um elf Uhr online auf der Meeting-Plattform Zoom.

Preise und Karten
Die Teilnahme am Theaterclub ist kostenfrei. Sie können sich ab sofort anmelden unter presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir übersenden Ihnen dann die Zugangsdaten sowie eine Nutzungsanleitung für Zoom.

27ster Februar 2022, ab 14 Uhr 45
„Golden Gate“ von Ania Nowak
Sophiensaele Berlin
Tanz-Performance mit Audiodeskription und Tastführung

Die Sophiensaele in Berlin zeigen die Tanz-Performance „Golden Gate“ von Ania Nowak mit deutscher Audiodeskription und vorheriger Tastführung.

Zum Stück

„Golden Gate“ hinterfragt unsere normative Wahrnehmung von Verlust und Trauer. Was ist queere Trauer und wie kann diese eine kollektive Bewegung von Melancholie und Widerstand werden?
Ausgehend von der Vanitas, der barocken Ästhetik der Vergänglichkeit und des Todes, versucht die Performance, Raum für Gesten, Stimmen und Erotik der Trauer zu schaffen, die in der heutigen pandemischen Realität notwendig sind. Die kollektive Trauer und ihre Rituale sind seit langem aus dem öffentlichen Raum verschwunden und machen den Verlust zu einer privaten Erfahrung jedes Einzelnen. Auch hat uns die Geschichte, so etwa die AIDS-Epidemie in den 1980er Jahren, gezeigt, dass manche Tode mehr zu betrauern sind als andere. Angesichts der mangelnden Repräsentation des Todes bei Epidemien, Pandemien und Suizid versucht „Golden Gate“, Raum für die Bewältigung von Verlust in einer queeren Utopie zu schaffen.

Wann und wo?
Am 27sten Februar 2022 im Festsaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.
Beginn der Tastführung: 14 Uhr 45.
Beginn des Stücks: 16 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen für Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Tickets reservieren und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

24ster Februar 2022, ab 19 Uhr
„Leashed Unleashed“
Berliner Ringtheater
Performance mit deutscher Audiodeskription und Bühnenführung

Das Berliner Ringtheater zeigt die Performance „Leashed Unleashed“ mit deutscher Audiodeskription und vorheriger Bühnenführung.

Zum Stück

„Leashed Unleashed“ bietet uns einen Blick auf die Kontrollmechanismen, denen der menschliche Körper unterworfen ist – äußere Kontrolle ebenso wie innere Disziplinierung. Was erleben wir körperlich und affektiv, wenn wir im Zustand des Kontrollverlustes oder des Kontrolliertwerdens sind?

Feldrecherchen und Interviews mit Menschen, die täglich mit Anpassungen des Körpers an (selbst) auferlegte gesellschaftliche Kontrollmechanismen zu tun haben, inspirieren die Choreographie. Ambivalentes Bewegungsmaterial und poetische Geschichten von Berufstätigen in Bereichen wie plastischer Chirurgie, der BDSM-Szene oder Fitnesstraining werden zu einer bildstarken szenischen Collage zusammengesetzt, die divergente und freie Wahrnehmungsräume schafft.

Wann und wo?
Am 24sten Februar 2022 in der Alten Münze. Die Adresse lautet:
Berliner Ringtheater
Am Krögel 2
10 17 9 Berlin.

Beginn der Bühnenführung: 19 Uhr.
Beginn der Performance: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Die Tickets kosten regulär zwölf Euro, ermäßigt sieben Euro 50. Sie können sich anmelden unter ringtheater@gmail.com.

20ster Februar 2022, 19 Uhr 30
„Woyzeck Interrupted“
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Das Deutsche Theater Berlin und wir zeigen erneut „Woyzeck Interrupted“ mit Audiodeskription.

Zum Stück

Alles steht im Zeichen der Unterbrechung: Die Proben zu einer Inszenierung von Büchners „Woyzeck“ sind kurz vor der Premiere unterbrochen, die Affäre des Hauptdarstellers mit der Hospitantin ebenfalls, genauso wie ihre Schwangerschaft und die Zukunfts-Phantasie eines gemeinsamen Kinds. Sogar ihre Trennung kommt durch einen Lockdown zum Stillstand. Das Paar, das kein Paar mehr sein kann und vielleicht nie eines war, ist in einer Wohnung eingesperrt, zurückgeworfen auf seine wechselseitigen Abhängigkeiten und auf die Echos von Büchners Text.

Zeitungsberichte über mehrere Frauenmorde und die entsprechenden Gerichtsprozesse hatten seinerzeit den Anstoß gegeben für Büchners „Woyzeck“. Hinsichtlich der Gewalttaten von Männern an Frauen hat sich in den bald zweihundert Jahren kaum etwas geändert. Noch immer wird in Deutschland alle drei Tage eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Das ist der Punkt, an dem die Dramatikerin Mahin Sadri und der Regisseur Amir Reza Koohestani mit ihrem Text ansetzen. Sie suchen nach den genderspezifischen Machtverhältnissen und der strukturellen Gewalt im Privaten. Angesichts der sich wiederholenden Femizide in der Realität erzählen sie nicht nur einen Einzelfall, sondern zeigen auch ein Muster auf – nicht, um es zu reproduzieren, sondern um es zu unterbrechen.

Wann und wo?
Am 20sten Februar 2022 um 19 Uhr 30 im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 19 und 25 Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Um Anmeldung für die Audiodeskription wird gebeten unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b66-woyzeck-interrupted.

VERSCHOBEN! 20ster Februar 2022 ab 19 Uhr
„Merkel“
Theater Thikwa
Theater mit Audiodeskription und Tastführung

Das inklusive Theater Thikwa in Berlin-Kreuzberg zeigt das Stück „Merkel“ mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung. Die Vorstellung wurde verschoben und findet jetzt am 20sten Februar statt.

Zum Stück

In einer Performance zwischen realpolitischer Pressekonferenz und privater Machtausübung begegnen Sie der ersten deutschen Kanzlerin als Vertreterin Ihrer Ideale, Wünsche und Entscheidungen.
Keine der Performerinnen hat Angela Merkel ihre Stimme gegeben. Einige, weil sie ihre politische Einstellung nicht teilen – andere auch, weil sie bisher nicht wählen durften. Jetzt zeigt sich, mit welchen politischen Entscheidungen sie sich vertreten fühlen und mit welchen nicht. Was bedeutet es, von einer Frau regiert zu werden? Wer ist wütend, weil sie nicht mitbestimmen durfte? Welche Entscheidungen trifft man eigentlich wie – und mit welchen Konsequenzen kann man leben?
Acht Frauen regieren auf der Bühne: Sie nehmen Machtpositionen ein. Sie zeigen diplomatisches Geschick, navigieren durch Krisen, stechen ihre Konkurrentinnen aus und stellen sich zur Wahl. In einer spannungsgeladenen Pressekonferenz im Theater Thikwa bewegen sich die Angela Merkels zwischen Beherrschung und Krise, zwischen ausgelassener Wahlparty und wohlüberlegter Zurückhaltung.

Wann und wo?
Am 20sten Februar 2022 im
Theater Thikwa
Fidicinstraße 40
10 96 5 Berlin.

Beginn der Tastführung: 19 Uhr.
Beginn des Stücks: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 16 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen für Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Ihre Tickets reservieren und sich auch für die Tastführung anmelden können Sie unter kbb@thikwa.de oder telefonisch unter 030 / 61 20 26 20.

16ter Februar 2022 ab 17 Uhr 45
„History has failed us, but…“ von Olivia Hyunsin Kim
Sophiensaele Berlin
Tanz-Performance mit Audiodeskription und Tastführung

Die Sophiensaele zeigen das Stück „History has failed us, but…“ von Olivia Hyunsin Kim mit deutscher Audiodeskription. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

„If I can’t dance it’s not my revolution.“ Die Performance „History has failed us, but…“ setzt sich mit körperlichen Formen von Protest auseinander und sucht nach einem solidarischen Miteinander, das verschiedene Positionen in der Gesellschaft mitdenkt. Welche Narrative und Bilder von Widerstand bleiben in Erinnerung – und wie werden sie erzählt? Inspiriert von alten und jungen Protestbewegungen wie der Gezi-Park-Proteste der Türkei oder der Kerzenlicht-Proteste Südkoreas geht es Olivia Hyunsin Kim darum, neue Wege der Ermächtigung zu finden für Körper, die in der Gesellschaft als „anders“ oder „fremd“ wahrgenommen werden. Rassistische Ressentiments, die sich nicht nur in Wahl-Erfolgen für rechte Parteien, sondern auch in Angriffen auf „rassifizierte“ Körper auf Straßen oder im Theater zeigen, lassen uns fragen, wie wir uns sicher fühlen und wehren können. Wie können wir – über Sprache hinaus – Widerständigkeit und Empowerment im Tanz und in der Bewegung finden? Olivia Hyunsin Kim schafft mit „History has failed us, but…“ ein eindringliches und sinnliches Bühnenstück, das neue Räume der Begegnung schafft.

Wann und wo?
Am 16ten Februar 2022 im Festsaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Beginn der Tastführung: 17 Uhr 45.
Beginn des Stücks: 19 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Sie bekommen Ihre Karten bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

fünfter Februar 2022, 19 Uhr 30
„Gespenster“ von Henrik Ibsen
Berliner Ensemble

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Das Berliner Ensemble und wir zeigen am fünften Februar endlich Henrik Ibsens „Gespenster“ – live und mit Audiodeskription.

Zum Stück

„Ich glaube fast, wir sind alle Gespenster. Nicht nur das, was wir von Vater und Mutter geerbt haben, spukt in uns herum. Auch alle möglichen mausetoten Anschauungen, Meinungen, alter Aberglaube und so weiter. Es lebt nicht in uns, aber es steckt doch in uns, und wir werden es nicht los. Das ganze Land muss voll sein von Gespenstern!“ – Henrik Ibsen

Es herrscht gespenstische Einsamkeit inmitten der Familie Alving. Das gefährlichste Gespenst in Ibsens Gegen-Stück zu „Nora“ ist die Lebenslüge der Helene Alving, die ihr familiäres Korsett – im Gegensatz zu Nora – zu lange trägt. Tragisch muss sie erkennen, dass ihre Anpassung an die gesellschaftliche Doppelmoral letztlich auf die Opferung ihres einzigen Kindes hinausläuft. Denn Osvald, der die Wahrheit hinter der bürgerlichen Fassade nicht kennt, kann sich von seinem familiären Erbe nicht befreien. Unheilbar erkrankt – gleich einem Wiedergänger seines toten Vaters – bittet er ausgerechnet seine Mutter darum, sein junges Leben zu beenden. Die Geister, die wir rufen, werden wir nicht los, denn sie hausen in unserem unverstandenen Inneren.

Wann und wo?
Am fünften Februar 2022 um 19 Uhr 30 im
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 13 und 42 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis erhalten sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung. Sie bekommen Ihre Karten unter theaterkasse@berliner-ensemble.de oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b72-einfuehrung-gespenster.

21ster bis 24ster Januar 2022
„Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky
Deutsche Oper Berlin

Video on Demand mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Zwar müssen die Live-Veranstaltungen leider entfallen. Aber dafür zeigen die Deutsche Oper Berlin und wir Alexander von Zemlinskys Oper „Der Zwerg“ als Video on Demand mit Audiodeskription.

Zum Stück

Prinzessin Donna Clara wird 18, und die ganze Welt überhäuft sie mit Geschenken. Ein ganz besonderes Geschenk schickt ihr jedoch der türkische Sultan: Es ist ein lebender Zwerg! Diesem missgestalteten Mann gilt zwischen all der Pracht und Schönheit ihre besondere Aufmerksamkeit. Er verzaubert sie mit seinem Gesang und fasziniert umso mehr, als er nicht um sein Äußeres weiß. Der Zwerg verliebt sich unsterblich in die Prinzessin und durchschaut dabei nicht das kokette Spiel, das diese mit ihm treibt. Doch dann sieht er sich, zum ersten Mal in seinem Leben, mit seinem Spiegelbild konfrontiert.

Wann und wo?
Zwischen dem 21sten Januar 2022 um 15 Uhr und dem 24sten Januar 2022 um 15 Uhr online unter: https://www.deutscheoperberlin.de/de_DE/videos/15227.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/audiodeskriptive-einfuhrung-in-die-oper-der-zwerg.

24ster Januar 2022 ab 18 Uhr
„Dance Me!“ von She She Pop
HAU 2
Theater mit Audiodeskription und Tastführung

Das HAU 2 in Berlin zeigt das Stück „Dance Me!“ von She She Pop auf Deutsch mit deutscher Audiodeskription. Vor der Vorstellung gibt es eine Haptic Access Tour.

Zum Stück

„Dance Me!“ ist ein Tanz-Marathon, in dem zwei Generationen gegeneinander antreten. Die Bühne ist eine Arena, in der She She Pop und Gäste in der Rolle der Alten auf eine Gruppe junger Performer*innen treffen. Das gegenseitige Unverständnis, der Generation Gap, wird in einem streng reglementierten Tanz-Ritual auf die Bühne gebracht und gefeiert. Die Teams wechseln sich ab: Wer nicht auf die Tanzfläche muss, steht an den Mikrofonen und macht die Musik. Die Generationen geben einander nicht nur den Beat vor und treiben sich an – sie nutzen auch die Gelegenheit, sich in langen Litaneien zu beklagen und sich gegenseitig zu beschimpfen. Oder zu bewundern? Und einander zu danken? Wir wissen es nicht.

Wann und wo?
Am 24sten Januar 2022 im
HAU 2
Hallesches Ufer 32
10 96 3 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn des Stücks: 19 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 22 Euro, ermäßigt zehn Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei. Sie erhalten Ihre Karten unter tickets@hebbel-am-ufer.de oder telefonisch unter 030 / 25 90 04 27.

elfter Januar 2022: „Showdown“ live
17ter bis 22ster Januar 2022: „Showdown AV“ als Video on Demand
Sophiensaele Berlin
Tanztage Berlin 2022

„Showdown“ von Judith Förster wird sowohl als Live-Performance auf Englisch mit deutscher Audiodeskription sowie vorheriger Tastführung gezeigt, als auch als Film in Zusammenarbeit mit Stella Horta.

Zum Stück

Inspiriert von Monique Wittigs „Le Corps Lesbien“ und Octavia Butlers Roman „Die Parabel vom Sämann“ stellt „Showdown“ episodisch die Begegnung und Koexistenz zweier Individuen vor. In einer fremden und zugleich provisorisch hoffnungsvollen Umgebung finden die beiden Tänzerinnen Nanna Stigsdatter Mathiassen und Judith Förster Gelegenheit zur Begegnung – vom formellen Händedruck bis zum Zusammenprall von Körpern. „Showdown“ nimmt Bezug auf die Welten des Neo-Western und des Survivalismus und lässt dabei die Grenzen zwischen Duett und Duell, Kollaboration und Sabotage verschwimmen.

Wann und wo?
Die Live-Performance findet statt am elften Januar 2022 im Festsaal-Foyer der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.
Beginn der Tastführung: 16 Uhr 45.
Beginn der Performance: 18 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Die Begleitung von Menschen mit Schwerbehinderung ist frei. Ihre Tickets bestellen und sich für die Tastführung anmelden können Sie bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

Zum Film

Dieser filmische Avatar von Judith Försters Performance „Showdown“ erweitert als audiovisuelle Arbeit das Format des Screen Dance und Tanzdokumentarfilms. Auf der Suche nach den unterschiedlichen Möglichkeiten, Text und bewegte Bilder in Beziehung zu setzen, bietet „Showdown AV“ nicht-didaktische Einblicke in die Erzählwelten und Recherchen, die den Einstehungsprozess der Performance begleitet haben. Durch einen feinfühligen Schnitt in Ton und Video sowie intime Nahaufnahmen lädt der Film das Publikum ein, den eigenen Assoziationen zu folgen oder sich in die Bilder des Films hineinfallen zu lassen.

Wann und wo?
Zwischen dem 17ten und dem 22sten Januar 2022 online als Video on Demand mit deutscher Audiodeskription. Sie finden das Video hier: https://vimeo.com/497690886.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

4ter, 7ter, 12ter, 15ter und 20ster Januar 2022, 19 Uhr 30
„The Shape of Trouble to Come“
Schauspiel Leipzig
Online-Stream

Das Schauspiel Leipzig streamt im Januar das Stück „The Shape of Trouble to Come“ der Gruppe Farn. collective um Sandra Hüller mit deutscher Audiodeskription.

Zum Stück

In „The Shape of Trouble to Come“ macht sich die Gruppe FARN.collective um Sandra Hüller auf die Suche nach einer möglichen Zukunft, in der sich die Menschen nicht mehr der Welt gegenüber positionieren, sondern sich als Teil von ihr begreifen.
Ausgehend von Texten der Philosophin Donna Haraway und der Science-Fiction-Autorin Ursula Kröber LeGuin fragt „The Shape of Trouble to Come“, wie es mit unserem Verhältnis zur Natur, zur Technologie und nicht zuletzt zu uns selbst steht. Science-Fiction ohne Raumschiffe und Laserkanonen – sondern als Vision einer Zukunft, die einen Ausweg aus den ökologischen und gesellschaftlichen Transformationen der Gegenwart bedeuten könnte, bevölkert von Mischwesen aus Mensch und Tier, von dichtenden Ameisen und komponierenden Topfpflanzen.

Wann und wo?
Am 7ten, 12ten, 15ten und 20sten Januar 2022 jeweils um 19 Uhr 30 online auf dem Streaming-Portal „Dringeblieben“ unter den folgenden Links:

7ter Januar: https://dringeblieben.de/videos/the-shape-of-trouble-to-come-mit-audiodeskription-2
12ter Januar: https://dringeblieben.de/videos/the-shape-of-trouble-to-come-mit-audiodeskription-3
15ter Januar: https://dringeblieben.de/videos/the-shape-of-trouble-to-come-mit-audiodeskription-4
20ster Januar: https://dringeblieben.de/videos/the-shape-of-trouble-to-come-mit-audiodeskription-5

zehnter bis 16ter Januar 2022
Clay AD: „Indication of Spring at the End of Time“
Sophiensaele Berlin
Tanztage Berlin 2022
Video on Demand mit englischer Audiodeskription

Im Rahmen der diesjährigen Tanztage zeigen die Sophiensaele den Film „Indication of Spring at the End of Time“ mit englischer Audiodeskription.

Zum Stück

In nicht allzu ferner Zukunft, im Januar des Jahres 2029, erblüht eine Narzisse. Sie lebt ein paar kurze Tage in einem Garten am Rande der Stadt, wo eine Gruppe von Menschen sie pflegt und wachsen lässt. Hier stirbt sie auch. „Indication of Spring at the End of Time“ fragt danach, warum es oft so schwierig ist, sich die nahe Zukunft vorzustellen. Das Stück, das im Rahmen der Tanztage Berlin 2022 als Filmfassung gezeigt wird, kehrt traditionelle Formen und gewohnte Moralvorstellungen des Geschichtenerzählens – in diesem Fall der Fabel – um. Dabei zeigt es einen nicht-menschlichen Umgang mit der Zeit sowie eine Praxis sich verändernder Wahrnehmung. Zwischen Tanzperformance und Lesung baut Clay AD eine Mikrowelt auf, die versucht, sich durch Tod und Trauer zu bewegen, und diese als eine Notwendigkeit im emotionalen Prozess des gegenwärtigen Zusammenlebens auf unserem Planeten sieht.

Wann und wo?
Zwischen dem zehnten und dem 16ten Januar 2022 online als Video on Demand. Sie finden das Video hier: https://vimeo.com/663012142.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

zehnter bis 16ter Januar 2022
James Batchelor & Collaborators: „Hyperspace“
Sophiensaele Berlin
Tanztage Berlin 2022
Video on Demand und Workshop

Im Rahmen der Tanztage zeigen die Sophiensaele „Hyperspace“ des Chereographen James Batchelor als Video on Demand mit deutscher Audiodeskription. Außerdem gibt es am 16ten Januar einen kostenlosen Workshop zum Thema, der speziell für blinde und sehbehinderte Menschen konzipiert wurde. Anmeldungen sind bis zum zehnten Januar möglich.

Zum Stück

Eine Expedition zu den sub-antarktischen Inseln war der kreative Auslöser für die Performance „Hyperspace“. Das Solo, das hier als Videoarbeit präsentiert wird, ist eine Untersuchung der Metriken, die wir zur Messung des Unbekannten verwenden, vom menschlichen Körper bis zum Kosmos. Es schlägt eine Betrachtung des menschlichen Körpers vor, die durch das Prisma der Kosmologie wahrgenommen wird – eine Kartographie des Universums in ihm und um ihn herum. In „Hyperspace“ biegt und streckt sich das fleischige Material des Körpers und ordnet sich als außerirdische Transmutation neu an, die gewaltig und mikroskopisch zugleich erscheint. James Batchelor (re)kartographiert die inneren und äußeren Landschaften des Körpers und lädt durch einen Prozess der neugierigen Selbstentdeckung zu einem kritischen Blick auf Männlichkeit ein.

Zum Workshop

Im Workshop „Terrain Körper: eine haptische Forschungsreise“ stellt der australische Choreograph James Batchelor eine Bewegungspraxis vor, die ursprünglich als Teil des Schaffensprozesses zur Performance „Hyperspace“ entwickelt wurde. Seit seiner Teilnahme an einer Expedition zu den sub-antarktischen Heard- und McDonald-Inseln im Jahr 2016 stellt James Batchelor die Frage, wie der Körper das Unbekannte wahrnimmt, misst und kartiert. Die Praxis schlägt eine Methode vor, um den eigenen Körper als unbekanntes Terrain zu kartieren, indem wir den Maßstab auf mikroskopische Details herunterbrechen. Da der Tastsinn bei dieser Erkundung im Vordergrund steht, entwickeln die Teilnehmer*innen im Rahmen dieser Methode eine besondere Aufmerksamkeit für Textur, Oberfläche und Volumen als Mittel zur Beschreibung des Körpers.

Der Workshop wurde mit besonderem Fokus auf die Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen konzipiert, ist aber offen für alle. Er wird auf Englisch angeleitet und bei Bedarf live ins Deutsche übersetzt. Teil des Workshops ist eine Übung, in der die Teilnehmenden in gegenseitigem Einverständnis ihre Hände berühren. Tänzerische Vorerfahrung ist nicht nötig.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn Euro. Die können sie unter oben stehenden Links für das jeweilige Datum bestellen.

Wann und wo?
Das Video wird zwischen dem zehnten und dem 16ten Januar 2022 als Video on Demand online gezeigt. Sie finden das Video hier: https://vimeo.com/662951810.
Der Workshop findet statt am 16ten Januar 2022 ab 15 Uhr im Festsaalfoyer der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Preise und Karten
Sowohl der Abruf des Videos als auch der Workshop sind kostenfrei. Für den Workshop ist bis zum zehnten Januar eine Anmeldung erforderlich unter ticketing@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 45.

zwölfter Januar 2022, ab 18 Uhr 30
Doppelvorstellung „Non-playable Character“ und „La Cosa Piel“
Sophiensaele Berlin
Tanztage Berlin 2022

in Zusammenarbeit mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription

Im Rahmen der diesjährigen Tanztage Berlin zeigen die Sophiensaele zwei Tanz-Stücke mit Audiodeskription in einer Doppel-Vorstellung: „Non-playable Character“ von Julia Plawgo sowie „La Cosa Piel“ von Juan Pablo Cámara. Beide Stücke dauern jeweils ca. 45 Minuten. Vor der Doppel-Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zu den Stücken

„Non-playable Character“ von Julia Plawko erkundet die Erfahrungsgrenzen und kognitiven Dissonanzen des Lebens im digitalen Raum. Ein Körper, ein Hybrid zwischen Mensch, KI und Computerspiel-Figur, bewegt sich durch den Cyberspace. Scheinbar schlaflos, nie krank oder hungrig, sich selbst konstant optimierend und hochgradig anpassungsfähig, lerrnt dieser die eigene Welt kennen. Genau wie in Videospielen dehnt sich sein Universum aus, während sich der Körper durch dieses hindurchbewegt. In eben dieser Endlosigkeit liegt subversives Potential: Während wir versuchen, uns in einer digitalen Welt zurechtzufinden, scheinen wir Einfluss auf die Formen nehmen zu können, die vor unseren Augen entstehen. „Non-playable Character“ ist der Versuch, die Erfahrung körperlos im Cyberspace zu leben, auf den lebenden Körper zu übertragen. Und zugleich das Verlangen nach digitalen Utopien, die in diesen Zeiten dringend gebraucht werden.

Ausgehend von den Manierismen lateinamerikanischer Telenovelas untersucht „La Cosa Piel“ die Hyper-Emotionalität und das Groteske, um – in zunehmend entfremdeten Zeiten – die Theatralität, Repräsentation und Konstruktion des Selbst unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit dem Komponisten Moro sucht Juan Pablo Cámara nach zerbrechlichen Momenten in einer hyper-konstruierten Umgebung, um Gefühle von Intimität und Entfremdung zu erzeugen. Mit dem Konstrukt der „Drama Queen“ als Ausgangspunkt performt Juan Pablo Cámara ein Mash-Up von Verkörperungen und Texten, die versuchen, Erzählungen des Selbst zu erweitern und neu zu erfinden, während sie an den Grenzen von Performativität und Repräsentation navigieren.

Wann und wo?
Am zwölften Januar 2022 in den
Sophiensaelen
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr 30.
Beginn der Vorstellung: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Die Begleitpersonen von Menschen mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis sind frei.
Sich für die Tastführung anmelden und auch Ihre Tickets reservieren können Sie bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

26ster und 28ster Dezember 2021
„Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“
Theater an der Parkaue
Familien-Stück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Dieses Jahr zu Weihnachten zeigen wir das Familien-Stück „Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“ am Theater an der Parkaue live und mit Audiodeskription. Das Stück wird empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. Vor der jeweiligen Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Ein einsames Hotel, so seltsam wie seine Gäste: Ein Tierforscher jagt einen Juckreiz. Eine Lady mit Hut lässt Glitzerndes verschwinden. Eine kurzsichtige Bruchpilotin lernt Fliegen. Ein bleicher Herr nimmt Maß an Menschen-Armen und Stuhl-Beinen. Eine ältere Dame sucht Zuflucht hinter ihrem Tennisschläger. Und eine Dauergästin ertrinkt auf dem Teppich. Woher sie gerade kommen, erzählt ihr Gepäck. Wohin sie reisen, wissen sie selbst noch nicht. Doch der emsige Portier ist für alle da und jongliert mit sich stapelnden Bedürfnissen. Was entsteht, wenn mit jedem Menschen eine ganze Welt zur Tür hereinkommt?

Mit viel Humor und fast ohne Worte erzählen Gregory Caers und sein Ensemble von Menschen auf der Durchreise und überraschenden Begegnungen. Ein Theater-Zauber für die ganze Familie: voller Liebe zu knisternden Geheimnissen, steilen Behauptungen, unwahrscheinlichen Bildwelten und Sound-Landschaften von Tanja Pannier.

Wann und wo?
Am 26sten und am 28sten Dezember 2021 im
Theater an der Parkaue
Parkaue 29
10 36 7 Berlin.

am 26sten Dezember:
Beginn der Tastführung: 14 Uhr 30.
Beginn des Stücks: 16 Uhr.

am 28sten Dezember:
Beginn der Tastführung: 9 Uhr 30.
Beginn des Stücks: 11 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 13 Euro, ermäßigt neun Euro. Tickets für Kinder kosten sieben Euro. Die Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei.
Sich für die Tastführung anmelden und auch ihre Tickets reservieren können Sie unter service@parkaue.de oder telefonisch unter 030 / 55 77 52 52.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b71-einfuehrung-pythonparfum.

16ter bis 19ter Dezember 2021
„Baby Choir“ von Suvi Kemppainen und Josefine Mühle
Sophiensaele Berlin
Tanz-Performance

Die Sophiensaele in Berlin zeigen die Tanz-Performance „Baby Choir“ von Suvi Kemppainen und Josefine Mühle auf Englisch mit deutscher Audiodeskription. Vor der jeweiligen Vorstellung wird es eine Bühnenführung geben.

Zum Stück

Unschuldig, niedlich, abhängig – „Baby Choir“ wirft gesellschaftlich anerkannte Baby-Konnotationen über Bord un interessiert sich für die Monstrosität des Baby-Archetyps. Was wäre, wenn die Figur des Babys ein Verlangen besitzt, handlungsfähig ist und noch dazu aktivistisch veranlagt? Wenn es Portale zur Science Fiction öffnet und bereits um bessere Alternativen für uns und unser Leben auf diesem Planeten wüsste, die wir uns nicht einmal vorstellen, geschweige denn eingestehen können?

In nicht allzu ferner Zukunft finden sich drei Performer*innen unter einem Berg inmitten einer saftigen Graslandschaft voller verrottender Symbole wieder. In ständiger Wiedergeburt navigieren sie als ambivalente Trickster-Figuren mal nostalgisch, mal ausgelassen durch eine unheimliche, aber verspielte Realitäts-Schleife. Sie operieren mit Phasen der Kindheit, des Erwachsenwerdens und des Alterns, mal urzeitlich, dann wieder futuristisch. Und sie finden als Chor immer wieder zusammen.

In ihrer Performance untersuchen Josefine Mühle und Suvi Kemppainen Stigmata, die dem weiblich identifizierten Körper auferlegt werden, und finden eine Körperlichkeit, die finalen Zuschreibungen zu entkommen versucht und psycho-poetische Reisen komponiert. „Baby Choir“ lädt uns ein zum Umdenken und kreiert ein offenes Habitat, manchmal sanft, manchmal provokativ.

Wann und wo?
Zwischen dem 16ten und dem 19ten Dezember 2021 in den
Sophiensaelen
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

am 16ten und am 19ten Dezember:
Beginn der Bühnenführung: 18 Uhr 15.
Beginn der Performance: 19 Uhr 30.

am 17ten und am 18ten Dezember:
Beginn der Bühnenführung: 19 Uhr 45.
Beginn der Performance: 21 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Sie bekommen Ihre Karten bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

19ter Dezember 2021, elf Uhr
zehnter Theaterclub des Berliner Spielplan Audiodeskription
Online-Meeting auf Zoom

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am 19ten Dezember findet unser nächster Theaterclub statt – der letzte in diesem Jahr. Wie immer treffen wir uns mit Ihnen online bei Zoom und sprechen mit Ihnen über Theater, Oper und Audiodeskription. Zu Gast in dieser Episode ist Prof. Dr. Nathalie Mälzer von der Universität Hildesheim. Sie forscht zu Inklusion im Theater, Audiodeskription und Übersetzung.

Wann und wo?
Am 19ten Dezember 2021 um elf Uhr auf der Meeting-Plattform Zoom.

Preise und Karten
Die Teilnahme am Theaterclub ist kostenfrei. Zur Anmeldung senden Sie einfach eine E-Mail an presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir schicken Ihnen dann die Zugangsdaten sowie eine Nutzungsanleitung für Zoom.

18ter Dezember 2021, ab 19 Uhr 15
„Fanny und Alexander“ nach Ingmar Bergman
Schaubude Berlin
Schatten-, Papier- und Schauspiel-Theater mit Tastführung

Die Schaubude Berlin zeigt in ihrem Abendprogramm das Stück „Fanny und Alexander“ nach Ingmar Bergman mit Live-Audiodeskription. Vor diesem Schatten-, Papier- und Schauspieltheater-Stück wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Fanny und Alexander wachsen in der quirligen Welt einer Theaterfamilie auf – bis ihr Vater stirbt und ihre Mutter einen Bischof heiratet. Im asketischen Kirchhof prallen Generationen, Wahrheiten und Lebensentwürfe schnell aufeinander, und ein erbitterter Kampf zwischen Kindern und Stiefvater entbrennt.

Die diesjährige Eigenproduktion der Schaubude Berlin interpretiert Ingmar Bergmans opulenten Filmklassiker mit einer modernen Laterna Magica. Iduna Hegen, Karoline Hoffmann und Pierre Schäfer erzählen am magischen Videotisch mit Schatten-, und Papiertheater, mit Pop-up-Buch und Projektionen, mit ihren Körpern und Stimmen die Geschichte zweier Kinder auf der Suche nach ihrem Platz in der Erwachsenenwelt. Eine intensive Geschichte um Wahrheit und Lüge, Realität und Fiktion.

Wann und wo?
Am 18ten Dezember 2021 in der
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81 bis 84
10 40 5 Berlin.

Beginn der Tastführung: 19 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 16 Euro 50, ermäßigt 11 Euro 50. Für die Tastführung ist eine Anmeldung erforderlich. Sich anmelden und auch Ihre Tickets reservieren können Sie unter ticket@schaubude.berlin oder telefonisch unter 030 / 42 34 31 4.

ABGESAGT: 16ter Dezember 2021 um 20 Uhr
„Frankenstein“ nach Mary Shelley
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die Vorstellung von „Frankenstein“ am 16ten Dezember muss aufgrund technischer Probleme leider komplett entfallen. Wir möchten die Vorstellung nachholen – sobald es neue Termine gibt, finden Sie diese an dieser Stelle.

Das Deutsche Theater Berlin und wir zeigen das Stück „Frankenstein“ nach Mary Shelley unter der Regie von Jette Steckel.

Zum Stück

Während einiger verregneter Sommertage im Jahr 1816, eingeschlossen in einem Haus am Genfer See, schreibt die 19-jährige Mary Shelley aus Zeitvertreib die Geschichte des Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines von ihm erschaffenen namenlosen Monsters. Der Schöpfer und sein Geschöpf in der Krise – das ist der Herzschlag dieses weltberühmt gewordenen Romans. In dem Moment, in dem Frankenstein die Belebung des Monsters gelingt und sie sich in die Augen sehen, schlägt die Euphorie um in blankes Entsetzen, kippt die Utopie ins Grauen. Der „Vater“ verstößt sein „Kind“, lässt es allein zurück in einer Welt, die es nicht kennt: ohne Sprache, ohne Ort, ohne Erinnerung. Die Entwicklungsschritte des Monsters, die Versuche von Annäherung an die Menschen und der Ausschluss aus dem Sozialraum zeigen eindrücklich: „Monstrosität“, so die Literaturwissenschaftlerin Annina Klappert, „besteht nicht nur im Ausstellen eines Anderen, das nicht sein soll, sondern auch dessen, was sein könnte.“

In ihrem Schaffen reflektiert Mary Shelley nicht nur ihre Position als schreibende Frau, sondern führt die schillernde, grenzüberschreitende, kulturelle Imagination, die das Monströse seit jeher darstellt, auf eine neue Stufe – ihr aus Leichenteilen zusammengeflicktes Patchwork-Monster ist in seiner Hybridität das Monster per se und die Fragen, die seine Erschaffung aufwirft, werden in jeder Zeit Resonanz finden: Darf die Menschheit alles, was sie kann? Woher kommt das Böse? Wie werden wir die, die wir sind? Und: Wer sind die Monster unserer Zeit?

Wann und wo?
Am 16ten Dezember 2021 um 20 Uhr im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 21 und 48 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis ist die Begleitperson frei.
Ihre Tickets bestellen können Sie unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b70-einfuehrung-frankenstein.

16ter Dezember 2021, ab 18 Uhr
„On Earth I’m Done: Mountains“
Tanzstück mit Audiodeskription in deutscher Sprache
und vorheriger Tastführung
HAU 2

Im HAU 2 wird das Tanzstück „On Earth I’m Done: Mountains“ von Jefta van Dither gezeigt. Vor der Vorstellung gibt es eine Haptic Access Tour von Gravity Access Servides.

Zum Stück

Nachdem der Choreograph Jefta van Dinther in den verganenen Jahren bereits zwei große Inszenierungen für die schwedische Tanz-Kompagnie „Cullberg“ geschaffen hat, kehrt er nun mit seinem neuen Stück ans HAU zurück.
Die archaisch-futuristische Arbeit „On Earth I’m Done: Mountains“ nimmt das Publikum mit an einen Ort außerhalb des konventionellen Raum-Zeit-Kontinuums. Berge stehen für Dauerhaftigkeit und Stabilität und werden als Tor zur Transzendenz betrachtet. Als Menschen werden wir beständig von unserer eigenen Verflechtung in das Spannungsverhältnis von Natur und Kultur heimgesucht. Das aktuelle Solo für Marco da Silva Ferreira zur Musik von David Kiers ist eine Schöpfungsgeschichte und fragt danach, was es heißt, ein Mensch zu sein und auf diesem sich beständig verändernden Planeten zu leben und ihn zu hegen. Mit „Mountains“ führt Jefta van Dinther seine Beschäftigung mit dem Körper und dessen Wechselspiel mit Licht, Klang und Umwelt fort.

Wann und wo?
Am 16ten Dezember 2021 im
HAU 2
Hallesches Ufer 32
10 96 3 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn des Stücks: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten regulär 22 Euro, ermäßigt 13 Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung erhalten freien Eintritt.
Karten reservieren und sich für die Tastführung anmelden kann man unter tickets@hebbel-am-ufer.de oder telefonisch unter 030 / 25 90 04 27.

28ster November 2021, 18 Uhr – AUSVERKAUFT!
und 15ter Dezember 2021, 19 Uhr 30
Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“

Berliner Ensemble
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Wir haben Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ für Sie mit Audiodeskription ausgestattet. Gezeigt wird sie im Berliner Ensemble – dem Theater Bertolt Brechts. Genießen Sie das berühmte Stück mit der Musik von Kurt Weill in der Inszenierung von Barrie Kosky.

Zum Stück

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die im Jahr 1928 im Theater am Schiffbauerdamm – dem heutigen Berliner Ensemble – uraufgeführte „Dreigroschenoper“ über Nacht zu einem weltweiten Überraschungshit.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, lauten die berühmten Zeilen – doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co. notgedrungen vor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder gar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut?

Wann und wo?
Am 28sten November 2021 um 18 Uhr (ausverkauft!) und am 15ten Dezember 2021 um 19 Uhr 30 im
Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Karten gibt es aufgrund der hohen Nachfrage bis zum zehnten Dezember. Die Tickets der Preiskategorie 1 kosten regulär 48 Euro, mit Schwerbehindertenausweis aber bekommen sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung.
Ihre Tickets können Sie buchen unter theaterkasse@berliner-ensemble.de oder telefonisch unter 030 / 28 40 81 55.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b68-einfuehrung-dreigroschenoper.

12ter Dezember 2021 um 18 Uhr
„Don Quijote“ von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Im Deutschen Theater Berlin gibt es eine Wiederaufnahme des Stücks „Don Quijote“ mit Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza – live und mit Audiodeskription. Die angekündigte Tastführung muss leider ausfallen.

Zum Stück

Nach der Lektüre unzähliger Ritterromane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen und ein neues Goldenes Zeitalter aufleben zu lassen. Er findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und begibt sich mit ihm auf die Reise, um ein einfaches Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen „Der Ritter von der traurigen Gestalt“ erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftigen Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.

Miguel de Cervantes sitzt nach einem bewegten Leben im Gefängnis, als er beginnt, den ersten Teil eines Romans zu schreiben, der im Jahr 1605 den Anbruch der literarischen Moderne bedeutet. Es ist ein Anschreiben gegen die Fesseln der Realität, denn mit Don Quijote erfindet er einen maßlos kreativen Phantasten, der aber erst durch seinen viel pragmatischeren Spielgefährten Sancho Panza überhaupt Identität erlangt. Sie erschaffen sich mittels ihrer Gedanken eine eigene Wirklichkeit, sind sich selbst die Welt und können nicht mit-, aber auch nicht ohne einander. In kürzester Zeit werden die beiden berühmt, was sie im zehn Jahre später erscheinenden zweiten Teil gleich selbst thematisieren. Bis heute hat das wahnwitzige Paar Ikonen-Status und schultert in dieser Erstaufführung der Fassung von Jakob Nolte seine (imagnierten) Abenteuer ganz allein.

Wann und wo?
Am 12ten Dezember 2021 um 18 Uhr im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 21 und 48 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis ist die Begleitperson frei.
Ihre Tickets bestellen können Sie unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b69-don-quijote-2.

5ter Dezember 2021, ab 18 Uhr
„Thank you very much“
Sophiensaele Berlin
Tanz-Performance auf Englisch mit deutschen Untertiteln und deutscher Audiodeskription

Die Choreographin Claire Cunningham und ihr Ensemble renommierter Performer*innen mit Behinderung laden in die Sophiensaele zur Tanz-Performance „Thank you very much“. Die Performance ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln und mit deutscher Audiodeskription. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Die Choreographin Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble renommierter Performer*innen mit Behinderung laden in die Sophiensaele zu einem Abend ein, an dem sich der Vorhang öffnet für die glitzernde und geheimnisvolle Welt der Tribute-Artists! Mit Witz, Glamour und einem pulsierenden Soundtrack erobert „Thank you very much“ die Bühne. Eine Performance, die die gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität ordentlich ins Wanken bringt und den Mythos, wie Körper sein sollten, erschüttert. Die Tänzer*innen ziehen ihre schillernden Kostüme an und fragen: Wer haben wir unser ganzes Leben lang versucht zu sein? War es jemals unsere Wahl? Und was ist wirklich „the wonder of you“?

Wann und wo?
Am 5ten Dezember 2021 im Festsaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.
Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn der Tanz-Performance: 19 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Bei Gina Jeske können Sie Ihre Karten reservieren unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

27ster November 2021, ab 17 Uhr 30
„Space 1880“
Sophiensaele Berlin
Performance in deutscher Gebärdensprache und mit deutscher Audiodeskription

Die Sophiensaele in Berlin zeigen die Performance „Space 1880“ von Rita Mazza und Anne Zander in deutscher Gebärdensprache und mit deutscher Audiodeskription. Vor der Vorstellung wird es eine Bühnenführung geben.

Zum Stück

Ausgehend von der Geschichte und Kultur der tauben Community widmen sich Rita Mazza und Anne Zander in einer visuellen Gebärdensprach-Performance neuen Formen der Kunst in der Gebärdensprache.

Der Mailänder Kongress aus dem Jahre 1880 bedeutete für die taube Community eine große Zäsur: Hörende Pädagog*innen verbannten den Gebrauch der Gebärdensprache aus dem europäischen Bildungswesen und werteten die Taubenkultur maßgeblich ab. Erst im Jahr 2002 wurde die Deutsche Gebärdensprache in Deutschland als vollwertige Sprache und damit als gleichberechtigt mit der Laut- und Schriftsprache anerkannt. Doch immer noch ist der gleichberechtigte Zugang zu den Künsten in der Gesellschaft für die meisten tauben Menschen kaum möglich – eine Lücke, auf die „Space 1880“ aufmerksam machen möchte. Gemeinsam forschen die Choreographin Rita Mazza und die Schauspielerin Anne Zander nach neuen Formen des künstlerischen Ausdrucks, die über die bestehenden – oft männlich dominierten – Formen der Gebärdensprach-Poesie und Visual Vernacular hinausgehen.

In einer eigens geschaffenen Bewegungssprache zwischen Gebärdensprach-Poesie, Körpersprache, Tanz und abstrakten Improvisationen begegnen sie so dem Schmerz ihrer tauben Vorfahren und forschen nach Formen der Heilung.

Wann und wo?
Am 27sten November 2021 im Hochzeitssaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.
Beginn der Bühnenführung: 17 Uhr 30.
Beginn des Stücks: 19 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Sie können Ihre Karten reservieren bei Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

zwischen dem 23sten November 2021 um 18 Uhr und dem
24sten November 2021 um 18 Uhr
Bertolt Brecht: „Mutter Courage und ihre Kinder“
Berliner Ensemble | Nachtkritik plus

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Falls sie im letzten Jahr unseren Stream von Bertolt Brechts berühmtem Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ verpasst haben, bekommen Sie jetzt eine zweite Chance! Anlässlich der Eröffnung des Streaming-Portals Nachtkritik plus wird der Stream vom Berliner Ensemble und uns erneut gezeigt.
Erleben Sie Helene Weigel in ihrer berühmtesten Rolle in einer Aufzeichnung des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1957. Die Audiodeskription wird gesprochen von der Sängerin, Schauspielerin und Brecht-Interpretin Gina Pietsch.

Zum Stück

Die Aufzeichnung zeigt eine Vorstellung am – von Helene Weigel und Bertolt Brecht gegründeten – Berliner Ensemble und entspricht der Inszenierung, die Brecht im Jahr 1949 am Deutschen Theater erarbeitete und aus der das sogenannte „Couragemodell“ hervorging: ein Modellbuch mit Fotos und Anweisungen, das zum verbindlichen Muster für alle weiteren Inszenierungen der „Mutter Courage“ wurde.

„Mutter Courage und ihre Kinder“ spielt im Dreißigjährigen Krieg und handelt von der kleinen Händlerin Anna Fierling, genannt Mutter Courage, die versucht, ihr Geschäft mit dem Krieg zu machen und dabei ihre drei Kinder verliert.

Bertolt Brecht verfasste „Mutter Courage und ihre Kinder“ kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs im schwedischen Exil. Das Stück gilt als typisches Beispiel für Brechts „episches Theater“. Er selbst sagte zu „Mutter Courage und ihre Kinder“: „Das Theater des neuen Zeitalters war eröffnet, als auf die Bühne des zerstörten Berlin der Planenwagen der Courage rollte.“

Wann und wo?
Online auf Nachtkritik plus. Der Stream ist zwischen dem 23sten November 2021 um 18 Uhr und dem 24sten November um 18 Uhr unter folgendem Link abrufbar:
https://nachtkritik.plus/de_DE/films/mutter-courage-und-ihre-kinder-danach-ges.19906.

Preise und Karten
Der Abruf des Streams ist kostenfrei.

noch bis zum 21sten November 2021
„Tanz vom Tod“ – Tanzfilm
Video on Demand mit Audiodeskription

Auch jetzt noch können Sie Theater-Produktionen mit Audiodeskription von zuhause aus genießen. Der Tanzfilm „Tanz vom Tod“ mit Audiodeskription ist auf dem Streaming-Portal „Dringeblieben“ abrufbar.

Zum Stück

Der Tod ist im letzten Jahr nicht nur in Zahlen, Statistiken und Bildern näher an uns herangerückt. Er hat sich auch durch Befürchtungen, Ängste und ethische Konflikte gezeigt. Durch die Pandemie hat er einen festen Platz in unserem Alltagsleben erhalten. Unser Leben hat sich verlangsamt; eine Besinnung und Konzentration auf das Wesentliche ist spürbar. Diese Allgegenwart des Todes drückt sich nicht zwangsläufig in einem immerwährenden Schatten aus, in einer Bedrohung oder Gefahr. Sie führt uns, ähnlich wie die Geburt eines Kindes, die Unumstößlichkeit der von der Natur geschriebenen Gesetze vor Augen. So verbreitet die Nähe des Todes immer auch eine Gewissheit des Lebens.

Unter einer Gesamtregie von Saskia Oidtmann entwickeln zehn Tanz-Künstler*innen ihre eigenen Choreographien. So entstanden in enger Zusammenarbeit mit der Kamerafrau Nora Wetzel und dem Komponisten Simon Bauer zehn unterschiedliche Soli, die sich zu einem „Album“ von ca. 70 Minuten zusammenfügen.

Wann und wo?
Noch bis zum 21sten November 2021 online. Zum Video on Demand geht es hier: https://dringeblieben.de/videos/tanz-vom-tod-ein-tanzfilm-in-zehn-teilen-mit-audiodeskriptio-1.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 8 und 18 Euro. Den Zugangscode zum Video können Sie hier erwerben: https://dringeblieben.de/videos/tanz-vom-tod-ein-tanzfilm-in-zehn-teilen-mit-audiodeskriptio-1.

21ster November 2021, um 19 Uhr 30
„La Bohème“
Schauspiel Leipzig
Musiktheater-Projekt von Anne Jelena Schulte und Anna-Sophie Mahler

Das Schauspiel Leipzig zeigt das Musiktheater-Projekt „La Bohème“ mit englischen Übertiteln und deutscher Audiodeskription.

Zum Stück

„An Träumen und Luftschlössern ist meine Seele Millionärin“, heißt es in Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ von 1896: Die an Träumen so reichen Künstlerfreunde leben ein Leben am Rande der Armut. So groß ihre Liebe zum Leben ist, so gefährlich ist die Realität, die irgendwann in Gestalt von Krankheit den Tod bringt.
Das Spannungsgeflecht von Selbstverwirklichung und Gesellschaft, Freiheit und Risiko hat sich in der Gegenwart nicht aufgelöst – ebenso wenig der Traum von einer Möglichkeit des Zusammenlebens jenseits der Normen.

Autorin Anne Jelena Schulte und Haus-Regisseurin Anna-Sophie Mahler haben sich in Leipzig auf die Suche gemacht nach Orten der Utopie und der Gemeinschaft. In ihren Recherchen gefunden haben sie eine Gemeinschaft und einen Ort am Rand der gesellschaftlichen Wahrnehmung, einen Ort am Rand gesellschaftlicher Absicherung. Mit einer Freiheit, die wiederum nicht ohne Abgrund ist, und sehr fragil – von außen wie von innen.

Anna-Sophie Mahler und Anne Jelena Schulte komponieren zusammen mit dem Komponisten Arno Waschk eine neue „Bohème“. Eine, die die Gegenwart im Blick hat und so die Oper und ihre Themen neu hinterfragt. Eine „Bohème“ der Gegenwart, die wenig mit den Kunstschaffenden der Feuilletons zu tun hat, aber viel mit unserer Gesellschaft.

Wann und wo?
Am 21sten November 2021 um 19 Uhr 30 im
Schauspiel Leipzig
Bosestraße 1
04 10 9 Leipzig.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 14 und 31 Euro. Mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis ist die Begleitperson frei.
Sie erhalten Ihre Karten über den Besucher-Service unter besucherservice@schauspiel-leipzig.de oder telefonisch unter 0341 / 12 68 16 8.

8ter November 2021, ab 17 Uhr 15
„Als die Tiere den Wald verließen“ von Artisanen
Schaubude Berlin
Kinder-Theaterstück mit offener Audiodeskription
und vorheriger Tastführung

Im Rahmen des Festivals „Theater der Dinge“ zeigt die Schaubude Berlin das Figurentheater-Stück „Als die Tiere den Wald verließen“ von Artisanen mit offener Audiodeskription und vorheriger Tastführung. Das Stück wird empfohlen für Kinder ab acht Jahren.

Zum Stück

Die Tiere des Thaler-Waldes sind in hellem Aufruhr, denn ihr Lebensraum ist bedroht. Der letzte Teich wird von einem Bagger zugeschüttet, und es gibt kein Wasser mehr. Deshalb müssen Dachs, Füchsin und Kreuz-Otter, Hamster, Maulwurf, Eule und Kröte ihre geliebte Heimat verlassen. Aber wohin wird sie die abenteuerliche Reise führen? Bei aller Verschiedenheit können sie nur überleben, wenn sie zusammenhalten.

Wann und wo?
Am 8ten November 2021 in der
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81 bis 84
10 40 5 Berlin.
Beginn der Tastführung: 17 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 18 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten für Erwachsene neun Euro, ermäßigt acht Euro. Tickets für Kinder kosten 6 Euro 50. Begleiter*innen von Menschen mit Schwerbehinderung sind frei.
Den Webshop der Schaubude finden Sie hier: https://schaubude.reservix.de/tickets-als-die-tiere-den-wald-verliessen-in-berlin-schaubude-berlin-am-8-11-2021/e1740225.
Für die Tastführung ist eine Anmeldung erforderlich. Schreiben Sie hierzu eine E-Mail an ticket@schaubude.berlin oder melden Sie sich telefonisch an unter 030 / 42 34 31 4.

6ster November 2021, ab 18 Uhr 15
„Allee der Kosmonauten“ von Sasha Waltz
euro scene Leipzig – Schauspielhaus
Tanzstück mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung

euro-scene Leipzig ist ein jährlich stattfindendes Festival des zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes. In diesem Jahr hat die Tänzerin und Choreographin Sasha Waltz ihr allererstes Gastspiel in Leipzig. Anlässlich dessen wurde ihr berühmtes Tanzstück „Allee der Kosmonauten“ mit Audiodeskription ausgestattet. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Mit der Uraufführung von „Allee der Kosmonauten“ wurden im September 1996 die Sophiensaele in Berlin eröffnet. Seither gilt das choreographische Konzept als legendär und hatte weltweit über 150 Vorstellungen.

Mittelpunkt des Geschehens ist die Wohnzimmer-Couch einer Plattenbau-Wohnung in Berlin-Marzahn. Gefühle und Bewegungs-Impulse einer Drei-Generationen-Familie stauen sich hier in prekärer Nähe, können nur entweder in Lethargie begraben oder dem Rückkopplungs-Effekt ihrer beengten Wohnsituation ausgesetzt werden. Die choreographische Auseinandersetzung mit diesem Aufeinander-Hocken und Aneinander-Geraten entspinnt Lösungen und entwickelt aus dem Fehlen von Zärtlichkeit eine unbehagliche Komik.

„Allee der Kosmonauten“ gehört zu einer Reihe früher Projekte von Sasha Waltz, die Bewegungswelten des Alltags als tänzerischen Interpretationsraum ergründen. Entstanden an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, erzählt das Stück von der Ära eines Zusammenlebens ohne Hintertüre und hat im Jahr 2021 eine überraschende Aktualität.

Wann und wo?
Am 6ten November 2021 im
Schauspielhaus Leipzig
Bosestraße 1
04 10 9 Leipzig.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 19 Uhr 30.

Preise und Karten
Tickets kosten je nach Kategorie zwischen 22 und 30 Euro, ermäßigt zwischen elf und 15 Euro. Ihre Tickets reservieren können Sie bei Frau Jana Wetzlich unter jana.wetzlich@euro-scene.de oder telefonisch unter 0341 / 21 71 64 9.

30ster und 31ster Oktober 2021, um 19 Uhr
„Die Zufügung. Über das Altern und den Tod hinaus.“
Sophiensaele Berlin
Lecture Performance

Die Sophiensaele in Berlin zeigen „Die Zufügung“ von Corinne Maier; eine Lecture Performance zum Thema Alter und Altern. Die Performance ist sehr sprachbasiert und daher für blinde und sehbehinderte Menschen geeignet. Wer vorab gern eine Beschreibung der visuellen Elemente erhalten möchte, wende sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 / 27 89 00 35.

Zum Stück

Vor drei Jahren begann die Basler Theater-Macherin Corinne Maier ein Stück zum Thema „Altern“ zu planen, das sie gemeinsam mit der Ausnahme-Autorin Gerlind Reinshagen entwickeln wollte. Die wohl bekannteste weibliche Dramatikerin der BRD in den 1970er und 1980er Jahren war als Jahrgang 1926 selbst eine Expertin im Altern – und das in einem trans-generationalen Team, das einen Altersunterschied von über 60 Jahren umspannte.

An Pfingsten im Jahr 2019 verstarb die Autorin jedoch noch vor dem eigentlichen Probenbeginn. Übrig blieben Gesprächsfetzen, Fragmente, Gedanken und erste Notizen – und die schwere Entscheidung der Regisseurin, selbst und allein auf der Bühne zu stehen. Heraus kam eine packende Lecture Performance mit Textfragmenten von Reinshagen, Improvisationen von Maier und der Musik von Elvis Presley.

Die Zufügung ist eben nicht als Hommage an eine einzelne Verstorbene angelegt, sondern als True Talk einer Theaterschaffenden zum Thema Alter und Altern. Maier präsentiert ein Netz aus Konflikten. Konflikte, denen sich alle stellen müssen.“ (Aargauer Zeitung)

Wann und wo?
Am 30sten und 31sten Oktober 2021 um 19 Uhr im Hochzeitssaal der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Werktags zwischen 16 und 18 Uhr können Sie Ihre Tickets telefonisch bestellen unter 030 / 28 35 26 6 oder Sie folgen diesem Link: https://sophiensaele.reservix.de/p/reservix/group/368247.

27ster Oktober 2021, ab 9 Uhr 15
„¡ver-rückt! Versuche zu Chaos, Fliegen und Maschinen“
Schaubude Berlin
Kinder-Theaterstück mit offener Audiodeskription
und vorheriger Tastführung

Diese Eigenproduktion der Schaubude Berlin wird empfohlen für Kinder ab vier Jahren. Das Objekt- und Material-Theater mit Sound-Collagen eignet sich für Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse.

Zum Stück

Ich träume von dieser Maschine, die besteht aus vielen kleinen Teilen, die miteinander funktionieren. Gibt es einen Bauplan für Insekten? Sind Insekten auch Maschinen? Wie viele Teile entstehen, wenn etwas kaputtgeht? Kann ich aus kaputten Dingen etwas neu erfinden?
Mit wenig Sprache, wandelbaren Materialien, bewegten Bildern, Live-Zeichnungen und Sounds untersuchen zwei Performer*innen das ver-rückte Chaos der Insekten-Welt.

Wann und wo?
Am 27sten Oktober 2021 in der
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81 bis 84
10 40 5 Berlin.
Beginn der Tastführung: 9 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 10 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten für Erwachsene neun Euro, ermäßigt acht Euro. Tickets für Kinder kosten 6 Euro 50.
Für die Tastführung ist eine Anmeldung erforderlich. Sich anmelden und auch Ihre Tickets reservieren können Sie unter ticket@schaubude.berlin oder telefonisch unter 030 / 42 34 31 4.

24ster Oktober 2021, ab 19 Uhr 30
„Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza
Schauspiel Leipzig
Theaterstück mit Audiodeskription

Das Schauspiel Leipzig zeigt das erfolgreiche Kammerspiel „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza.

Zum Stück

Zwei Paare wollen nur kurz reden, über ihre Jungs. Zwischen den Kindern ist etwas passiert – nichts Schlimmes irgendwie, das kann man mit wenigen Worten zwischen Eltern aus der Welt schaffen. Doch es kommt ganz anders.
„Hinreißend, die Tulpen“: Aus diesem vermeintlich harmlosen Satz entwickelt Yasmina Reza in „Der Gott des Gemetzels“ Schritt für Schritt eine Zimmerschlacht, die nicht nur ein ausgesucht geschmackvolles Wohnzimmer in Trümmer legt. Selten zuvor hat jemand ein Aufeinandertreffen zweier Elternpaare so sensationell komisch beschrieben: Dass der Lack der Zivilisation manchmal dünn ist, ist bekannt – aber wie Yasmina Reza diesen Lack Schicht für Schicht quasi in unser aller Nachbarschaft abplatzen lässt, ist maximal unterhaltsam.

Wann und wo?
Am 24sten Oktober 2021 um 19 Uhr 30 im
Schauspiel Leipzig
Bosestraße 1
04 10 9 Leipzig.

Preise und Karten
Die Tickets kosten je nach Kategorie zwischen elf und 28 Euro. Für die Audiodeskription ist eine Anmeldung beim Besucherservice erforderlich. Dort können Sie auch Ihre Karten reservieren. Sie erreichen den Besucherservice per E-Mail unter besucherservice@schauspiel-leipzig.de oder telefonisch unter 0341 / 12 68 16 8.

21ster Oktober 2021, 20 Uhr
„Vertigo“
Theaterstück mit Audiodeskription
Theater Thikwa, Berlin-Kreuzberg

Das inklusive Theater Thikwa in Berlin-Kreuzberg zeigt im Oktober das Stück „Vertigo“, das Anfang des Jahres bereits im Online-Stream lief, live und mit Audiodeskription.

Zum Stück

Es ist nicht einfach, in einem Körper zu stecken, der Ja sagt, aber gleichzeitig auch Vielleicht. Vertigo heißt Schwindel – das unsichere Terrain, auf dem man herumschliddert, wenn man sich zu anderen in Beziehung setzen soll. In „Vertigo“ beschreiben Menschen, denen man unterstellt, Autisten zu sein, sich und ihre Äußerungsmöglichkeiten.
Eine Untersuchung der Innenräume und ihrer Peripherie, gerne mit einem Rap zwischendurch, mit Tanz und Beat-Boxing oder einem Manga-Superhelden.
Mythos Autismus: Während SIE gucken, was bei uns nicht stimmt, gucken wir, was bei DENEN anders ist. Ein ernsthaft leichtes Break-Beat-Oratorium des Daseins.

Wann und wo?
Am 21sten Oktober 2021 um 20 Uhr im
Theater Thikwa
Fidicinstraße 40
10 96 5 Berlin.

Preise und Karten
Tickets kosten 16 Euro, ermäßigt zehn Euro zuzüglich Vorverkaufs-Gebühr. Ihre Tickets bestellen können Sie hier: https://thikwa.reservix.de/p/reservix/event/1718370.

zwölfter Oktober 2021, ab 20 Uhr
„Woyzeck Interrupted“
Deutsches Theater Berlin
Theaterstück mit Audiodeskription und Tastführung

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Das Stück „Woyzeck Interrupted“, das bereits bei uns im Stream lief, ist nun live und mit Audiodeskription zu erleben. Vor dem Stück wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Alles steht im Zeichen der Unterbrechung: Die Proben zu einer Inszenierung von Büchners „Woyzeck“ sind kurz vor der Premiere unterbrochen, die Affäre des Hauptdarstellers mit der Hospitantin ebenfalls, genauso wie ihre Schwangerschaft und die Zukunfts-Phantasie eines gemeinsamen Kinds. Sogar ihre Trennung kommt durch einen Lockdown zum Stillstand. Das Paar, das kein Paar mehr sein kann und vielleicht nie eines war, ist in einer Wohnung eingesperrt, zurückgeworfen auf seine wechselseitigen Abhängigkeiten und auf die Echos von Büchners Text.

Zeitungsberichte über mehrere Frauenmorde und die entsprechenden Gerichtsprozesse hatten seinerzeit den Anstoß gegeben für Büchners „Woyzeck“. Hinsichtlich der Gewalttaten von Männern an Frauen hat sich in den bald zweihundert Jahren kaum etwas geändert. Noch immer wird in Deutschland alle drei Tage eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Das ist der Punkt, an dem die Dramatikerin Mahin Sadri und der Regisseur Amir Reza Koohestani mit ihrem Text ansetzen. Sie suchen nach den genderspezifischen Machtverhältnissen und der strukturellen Gewalt im Privaten. Angesichts der sich wiederholenden Femizide in der Realität erzählen sie nicht nur einen Einzelfall, sondern zeigen auch ein Muster auf – nicht, um es zu reproduzieren, sondern um es zu unterbrechen.

Wann und wo?
Am zwölften Oktober 2021 im
Deutschen Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10 11 7 Berlin.

Beginn der Tastführung: 18 Uhr.
Beginn des Stücks: 20 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 23 und 30 Euro. Um Anmeldung für die Audiodeskription wird gebeten unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b66-woyzeck-interrupted.

dritter Oktober 2021, ab 14 Uhr
„Zum Beispiel Bienen“
DieOrdnungDerDinge | FELD Theater für junges Publikum
Kinder-Musiktheater mit Audiodeskription
und vorheriger Tastführung

Das Musik-Theaterstück „Zum Beispiel Bienen“ entstand in Koproduktion des Ensembles „DieOrdnungDerDinge“ und dem FELD Theater für junges Publikum. Es wird empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. Vor der Vorstellung wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit „Zum Beispiel Bienen“ erforscht „DieOrdnungDerDinge“ die Welt der Bienen und Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. Das Stück kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Sound-Installation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

Wann und wo?
Am dritten Oktober 2021 im
FELD Theater für junges Publikum
Gleditschstraße 5
10 78 1 Berlin.
Beginn der Tastführung: 14 Uhr.
Beginn des Stücks: 15 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten für Erwachsene zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Tickets für Kinder kosten sechs Euro. Für die Tastführung ist eine Anmeldung erforderlich. Ihre Tickets reservieren und sich für die Tastführung anmelden können Sie unter tickets@jungesfeld.de oder telefonisch unter 030 / 92 12 41 50.

19ter September 2021, ab 14 Uhr 15
„Als die Tiere den Wald verließen“ von Artisanen
Schaubude Berlin
Kinder-Theaterstück mit offener Audiodeskription
und vorheriger Tastführung

Das Puppenspieler*innen-Duo „Artisanen“ zeigt in der Schaubude das Stück „Als die Tiere den Wald verließen“ mit Tastführung und offener Audiodeskription. Das Stück wird empfohlen für Kinder ab acht Jahren.

Zum Stück

Die Tiere des Thaler-Waldes sind in hellem Aufruhr, denn ihr Lebensraum ist bedroht. Der letzte Teich wird von einem Bagger zugeschüttet und es gibt kein Wasser mehr. Deshalb müssen Dachs, Füchsin und Kreuz-Otter, Hamster, Maulwurf, Eule und Kröte ihre geliebte Heimat verlassen. Aber wohin wird sie die abenteuerliche Reise führen? Bei aller Verschiedenheit können sie nur überleben, wenn sie zusammenhalten.

Wann und wo?
Am 19ten September 2021 in der
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81 bis 84
10 40 5 Berlin.
Beginn der Tastführung: 14 Uhr 15.
Beginn des Stücks: 15 Uhr.

Preise und Karten
Tickets kosten für Erwachsene neun Euro, ermäßigt acht Euro. Tickets für Kinder kosten 6 Euro 50.
Den Webshop der Schaubude finden Sie hier: https://schaubude.reservix.de/p/reservix/event/1717051.
Für die Tastführung ist eine Anmeldung erforderlich. Schreiben Sie hierzu eine E-Mail an ticket@schaubude.berlin oder melden Sie sich telefonisch an unter 030 / 42 34 31 4.

zwölfter September 2021 um elf Uhr
neunter Theaterclub des Berliner Spielplan Audiodeskription
Online-Meeting über Zoom

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Wir möchten Sie herzlich einladen zu unserem neunten Theaterclub – dem ersten in dieser Spielzeit. Zu Gast in dieser Episode ist Maura Meyer vom Deutschen Theater Berlin. Sie spricht mit unserer Moderatorin Lavinia Knop-Walling über das Thema „Organisation von Audiodeskription an den Theatern„.

Wann und wo?
Am Sonntag, den zwölften September 2021, um elf Uhr online auf der Meeting-Plattform Zoom.

Preise und Karten
Die Teilnahme am Theaterclub ist kostenfrei. Um sich anzumelden, schreiben Sie bitte bis zum zehnten September eine E-Mail an presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir übersenden Ihnen dann die Zugangsdaten sowie eine Nutzungsanleitung für Zoom.

Theatertreffen 2021
bis zum elften September 2021
„Automatenbüfett“ von Anna Gmeyner; Regie: Barbara Frey
Burgtheater im Akademietheater, Wien

Video on Demand im Rahmen von 3sat – „Starke Stücke“

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

„Automatenbüffet“ von Anna Gmeyner wird im Rahmen der 3sat-Reihe „Starke Stücke“ gezeigt und ist bis zum elften September 2021 in der ZDF-Mediathek zu sehen.

Zum Stück

Der Provinzbürger Adam bewahrt die schöne Unbekannte Eva vor dem Freitod durch Ertrinken und bringt sie mit in das „Automatenbüfett“, die Gastwirtschaft seiner resoluten Ehefrau. Evas Ankunft ist für die männerlastige Gemeinschaft eine Attraktion, die der durchtriebene Adam für seine Pläne zu nutzen weiß.

Anna Gmeyners Figuren kämpfen verzweifelt um Verbindlichkeit und offenbaren sukzessive doch nur wieder die eigene Schlechtigkeit. Der von Martin Zehetgruber entworfene titelgebende Automat bildet den drohenden Hintergrund, vor dem sich das herausragende Ensemble auf mal peinlichst-komische, mal herzzerreißend traurige Weise begegnet. Regisseurin Barbara Frey beweist einmal mehr ihr Talent für unaufgeregte, präzise Spannung – und einen zeitgemäßen Blick auf Geschlechter-Abhängigkeiten.

Wann und wo?
Noch bis zum elften September 2021 online in der ZDF-Mediathek. Die Audiodeskription ist in den Sprach-Einstellungen. Sie finden das Video hier: https://www.zdf.de/kultur/musik-und-theater/theatertreffen-automatenbuefett-104.html.

Preise und Karten
Die Streams des Theatertreffens sind kostenfrei.

Video-Statement zur Inszenierung
Hier finden Sie das Video-Statement von Theatertreffen-Jurorin Petra Paterno: https://www.youtube.com/watch?v=opjaiHcLEX0.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung zu „Automatenbüfett“ für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b58-automatenbuefett.

10ter September 2021 um 18 Uhr 30
„DIE WANZE“ mit offener Audiodeskription
Jugend-Theaterwerkstatt Spandau
Prozession durch die Altstadt Spandau, Open Air

Als Höhepunkt des diesjährigen Wanzen-Festivals veranstaltet die jtw Spandau eine Open-Air-Prozession durch die Altstadt Spandau mit offener Audiodeskription.

Zum Stück

Carlos Manuel inszeniert „DIE WANZE“ von Wladimir Majakowski. Die Inszenierung führt in einer Prozession mit allen Zuschauer*innen und einem Klavier durch die Spandauer Altstadt.
In der humorvollen Science Fiction bricht ein Arbeiter aus seinem drögen Alltag aus, um mittels einer lukrativen Hochzeit die soziale Leiter aufzusteigen. Fast ist das Ziel erreicht, als die Ereignisse beginnen, sich zu überschlagen…
Die Freiluft-Inszenierung beginnt bei der kleinen Bühne in der Altstadt und führt dann auf einem Spaziergang durch die Spandauer Altstadt und entlang der Havel durch Majakowskis Geschichte in neun Bildern.

Wann und wo?
Am 10ten September 2021 um 18 Uhr 30 in der Spandauer Altstadt. Die Prozession beginnt an der kleinen Bühne am
Stadttheater Spandau
Jüdenstraße 1
beim Biergarten des Café Lutetia
13 59 7 Berlin.

Preise und Karten
Der Eintritt ist frei. Es werden Begleitungen oder Abholungen an den Haltestellen oder anderen Orten angeboten. Anmelden können Sie sich bei Julia Schreiner unter schreiner@jtw-spandau.de oder telefonisch unter 0176 / 22 61 07 75.

10ter September 2021 ab 18 Uhr
„Personne“ – Tanzstück von Isabelle Schad und Laurent Goldring
mit Audiodeskription und vorheriger Tastführung
Tanzhalle Wiesenburg, Berlin-Wedding

Das Tanzstück „Personne“ feiert Premiere mit einer Audiodeskription von Gravity Access Services. Vor dem Stück wird es eine Tastführung geben.

Zum Stück

„Personne“ bedeutet im Französischen die Person, das Selbst. Es bedeutet auch Niemand, wie in „Y a personne“ – „Niemand ist da“. Die lateinischen Autoren erfanden die Etymologie „per sonare“ (durchtönen). Das Wort „persona“ bedeutet Maske: Theatermaske, tragische Maske, rituelle Maske oder Maske der Ahnen. Es ist, als ob das Wort „Personne“ alle Schichten einer Identität umfassen könnte, von der Idee des guten Aussehens wie in „bien de sa personne“ bis hin zum eigentlichen Selbst, in welchem sich zugleich soziale Rollen, die Persönlichkeit, eine Bühnenfigur oder ein leerer Raum ohne irgendeine menschliche Spur befinden können.
„Personne“ ist das jüngste Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Choreographin Isabelle Schad und dem bildenden Künstler Laurent Goldring.

Wann und wo?
Am 10ten September 2021 in der
Tanzhalle & Werkhalle Wiesenburg
Wiesenstraße 55
13 35 7 Berlin.
18 Uhr: Beginn der Touch Tour
19 Uhr: Beginn des Stücks.

Preise und Karten
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Spende von fünf bis zehn Euro ist willkommen. Um Anmeldung wird gebeten unter 0176 / 65 28 03 13 oder per E-Mail unter info@isabelle-schad.net.

4ter und 5ter September 2021, 17 bis 22 Uhr
„Fashionshow: Working Class Daughters“
Sophiensaele in Berlin
Installation auf Deutsch mit deutscher Audiodeskription

Die Sophiensaele zeigen in ihrem Hof die Installation Fashionshow: Working Class Daughters auf Deutsch mit deutscher Audiodeskription.

Zum Stück

Ein Auto steht da. Kofferraum offen. Das Radio läuft. Frauen und Queers sprechen. Und sie sprechen über Klasse. Ausgehend von Interviews verhandelt die Installation Fashionshow: Working Class Daughters Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Dabei wird die eigene Rolle als u.a. Working Class Academic reflektiert – und fast schon nebenbei erschließen sich die Verschränkungen und Verknüpfungen zu anderen Identitäts- und Struktur-Kategorien.
Die Installation basiert auf einer vorangegangenen Performance und der dafür eigens entworfenen T-Shirt-Kollektion und greift Bilder ost-europäischer Märkte und informellen Handels auf. Subtil nimmt sie Bezug auf ein aktuelles Phänomen, bei dem sogenannte „Workwear“, also Arbeitskleidung, in High-Fashion-Kontexten Einzug hält.
What’s classy if you’re rich but trashy if you’re poor?

Im Anschluss an die Live-Installation wird Fashion Show: Working Class Daughters vom 6ten bis zum 13ten September als Online-Installation veröffentlicht.

Wann und wo?
Am 4ten und 5ten September 2021 jeweils zwischen 17 und 22 Uhr im Hof der
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin.

Preise und Karten
Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.

20ster, 21ster und 23ster August 2021, jeweils um 20 Uhr 30
„(We don’t) [kehr]“
Un-Label, RoboLAB Köln
Performance mit integrierter Audiodeskription

Um Care-Arbeit geht es in der Performance „(We don’t) [kehr]“ des Künstler*innen-Duos Jana Zöll und Steven Solbrig alias „Jane Blond and that Stevil Kniewvel“. Im Rahmen des diesjährigen RoboLAB-Festivals wird sie im August in Köln (ur-)aufgeführt.

Zum Stück

Die Performance verhandelt essentielle Fragen wie: Was bedeutet Hilfe in unserer Gesellschaft? Welche Bilder von Care-Arbeit haben wir verinnerlicht, und welche Beziehungs-Dynamiken gehen damit einher? Wo hört Hilfe auf, und wo fängt Gewalt an?
So wirbelt „(We don’t [kehr]“ den Staub des Sozialsystems auf und konfrontiert mit den Abgründen des gegenwärtigen Hilfs-Gestus.
Performer*innen mit Behinderung und teilweise mit Assistenz-Bedarf sind immerwährend mit den Hierarchien und Wertschätzungen konfrontiert, die in unserer kapitalistischen Gesellschaft mit Abhängigkeit(en) und Unterstützungsbedarf einhergehen. „(We don’t) [kehr]“ will die sozialen Mechanismen und Zusammenhänge von Hilfe freilegen.

Die Performance ist disability-led: Künstler*innen mit Behinderung haben das Stück initiiert und sind an allen Entscheidungen maßgeblich beteiligt.

Wann und wo?
Am 20sten, 21sten und 23sten August 2021 jeweils um 20 Uhr 30 im
RoboLAB
Odonien – Freistaat für Kunst und Kultur
Hornstraße 85
50 82 3 Köln.

Für Besucher*innen mit Seh-Beeinträchtigung steht eine Mobilitätshilfe ab dem S-Bahnhof Nippes zur Verfügung. Hierfür können Sie sich anmelden unter info@un-label.eu. Blindenhunde sind willkommen!

Preise und Karten
Die Tickets inklusive Vorverkaufsgebühr kosten regulär zwölf Euro und ermäßigt acht Euro. Hier können Sie Ihre Tickets bestellen: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/un-label-performing-arts-company.

21ster und 22ster August 2021
A.I.M by Kyle Abraham
Requiem: Fire in the Air of the Earth
Kampnagel Hamburg, Hamburg
Tanz-Performance mit Tastführung und Audiodeskription

Mit formaler Coolness und inhaltlicher Relevanz choreographiert Kyle Abraham weltweit zeitgenössischen Tanz und Ballett – und entwirft nun ein post-pandemisches Requiem für die große Bühne zur Mozart-Rekomposition der Footwork-Pionierin Jlin.

In seiner fluiden choreographschen Sprache bedient sich Kyle Abraham stilsicher aus dem Repertoire des klassischen Ballett, des Hip Hop, des Modern Dance und von Straßentänzen. Mit seiner eigenen Company A.I.M entwickelt er politisch-poetische Arbeiten, die sich mit den Themen Schwarzer Communities in den USA beschäftigen.

Für „Requiem“ arbeitet er erstmals mit Jlin zusammen: Die Dance-Music-Produzentin aus Indiana hat auf dem Fundament des in den 90er Jahren in Chicago entstandenen House-/Street-Dance-Stils „Chicago Footwork“ einen einzigartigen experimentellen Sound entwickelt. Nun re-komponiert sie Mozarts Totenmesse-Klassiker zu einem elektronischen Tanzstück, aus dem die Vorlage als Geist aus der Vergangenheit erscheint.

Wann und wo?
Am 21sten und 22sten August 2021 auf Kampnagel in Hamburg
Jarrestraße 20
22 30 3 Hamburg.

am 21sten August:
19 Uhr 30 bis 20 Uhr 15: Bühnen-Einführung und Touch Tour
21 Uhr bis 21 Uhr 50: Vorstellung.

am 22sten August:
14 Uhr 30 bis 15 Uhr 15: Bühnen-Einführung und Touch Tour
16 Uhr bis 16 Uhr 50: Vorstellung.

Sich anmelden und auch Fragen stellen können Sie unter barrierefreiheit@kampnagel.de.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit auf Kampnagel finden Sie hier: https://www.kampnagel.de/de/sommerfestival/barrierefreiheit/.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 14 und 46 Euro. Zur Buchung Ihrer Tickets gelangen Sie hier: https://www.kampnagel.de/de/programm/kyle-abraham-fire/?id_datum=10694.

20ster August 2021, 18 Uhr (Tastführung um 16 Uhr 45)
„Alle Augen staunen“ von Lea Moro
Tanz im August 2021
Tanzstück mit Audiodeskription
radialsystem

Im Rahmen von „Tanz im August“, präsentiert von HAU Hebbel am Ufer, ist die Choreografin Lea Moro mit ihrem Stück für junges Publikum „Alle Augen staunen“ im radialsystem zu Gast.

Zum Stück

Eine fantastische Welt in Rot und Blau… Vor unseren Augen entsteht eine magische Landschaft, in der überdimensionierte Tentakel von der Decke baumeln und mobile Nester auf flauschigen Kissen schweben. Drei sonderbare Wesen spielen, träumen und tanzen durch die Wildnis. Sie entdecken dabei Geheimnisse und entwickeln Superkräfte. Sie werden eins mit einem sich ständig wandelnden Öko-System, das atmet, pulsiert, wuchert und vibriert. Moro löst die Grenzen zwischen Natur und Kultur auf und lädt uns ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Weltweit finden aktuell Klimastreiks statt. Es ist die junge Generation, die auf die Straße geht, für die Einhaltung von Klima-Gesetzen demonstriert und den Erwachsenen sowie den Politiker*innen die Folgen ihres inkonsequenten Handelns vor Augen führt. Vor diesem Hintergrund widmet sich Tanzproduktion „Alle Augen staunen“ virulenten gesamtgesellschaftlichen Umwelt-Thematiken, verpackt diese in eine parabelhafte und fantasievolle Welt und macht sie für die großen und kleinen Zuschauer*innen fass- und begreifbar.

Wann und wo?
Am 20sten August 2021 im radialsystem, Berlin. 16 Uhr 45: Haptic Access Tour. 18 Uhr: Stückbeginn. Ein Early Boarding ist möglich. Um Anmeldung für die AD bei Alina Lauer wird gebeten unter a.lauer@tanzimaugust.de. Die Veranstaltung findet statt im
radialsystem V
Holzmarktstraße 33
10 24 3 Berlin.

Preise und Karten
Tickets sind verfügbar ab 16 Euro 50. Hier geht’s zum Shop: https://tanzimaugust.reservix.de/p/reservix/event/1698098.

15ter August 2021, 19 Uhr (Tastführung um 17 Uhr 45)
James Batchelor and Collaborators: An Evening-length Performance
Tanz im August 2021
Performance mit Audiodeskription auf Deutsch

Festsaal der Sophiensaele

Auch in diesem Jahr hat das Festival „Tanz im August“ in Berlin verschiedene Veranstaltungen mit Audiodeskription ausgestattet. Den Anfang macht die Performance von James Batchelor.

Zum Stück

Mit „An Evening-length Performance“ re-imaginiert der australische Choreograph James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung. Es entsteht eine neue Form des sozialen Tanzens, die zur Neugierde bezüglich des Raumes und seiner inhärenten Theatralität einlädt. Sensibel, zerbrechlich und souverän zugleich verkörpern die Performer*innen ein gemeinsames Vokabular, in dem ihre persönlichen Bewegungs-Geschichten nachhallen. Türen gehen auf, die Performer*innen entblättern sich, die Formalität des Raums verwandelt sich und ermöglicht somit subtile und intime Momente.

Wann und wo?
Am 15ten August 2021 in den Sophiensaelen. 17 Uhr 45: Beginn der Haptic Access Tour. 19 Uhr: Beginn der Performance. Ein Early Boarding ist möglich. Um Anmeldung für die AD bei Alina Lauer wird gebeten unter a.lauer@tanzimaugust.de.

Sophiensaele Festsaal
Sophienstraße 18
10 17 8 Berlin

Preise und Karten
Tickets kosten regulär 27 Euro 50 und 22 Euro mit der Tanzcard N. Hier geht’s zur Bestellung Ihrer Tickets: https://tanzimaugust.reservix.de/p/reservix/event/1697417?_locale=de.

12ter und 13ter August 2021, 18 Uhr bis 21 Uhr 15
Ballet national de Marseille – (LA)HORDE
Childs / Carvalho / Lasseindra / Doherty
Kampnagel Hamburg, Hamburg
Tanz-Performance mit Tastführung und Audiodeskription

Kampnagel in Hamburg feiert sein diesjähriges Internationales Sommer-Festival.

Das Ballet national de Marseille zeigt eine Feier der Tanz-Stile mit vier neuen Arbeiten von der Postmodern-Dance-Ikone Lucinda Childs bis zur Voguing-Größe Lasseindra Ninja.
Das französische Trio (LA)HORDE steht für eine der wirksamsten Frischzellen-Kuren im zeitgenössischen Tanz der vergangenen Jahre und war bereits mit drei eigenen Arbeiten auf dem Sommer-Festival zu Gast. Inzwischen hat das Kunst-Kollektiv die Leitung des Ballet national de Marseille übernommen und präsentiert nun einen Abend mit neuen Arbeiten von vier stilprägenden Choreographinnen verschiedener Stile und Generationen.

Wann und wo?
Am 12ten und am 13ten August 2021 auf Kampnagel in Hamburg
Jarrestraße 20
22 30 3 Hamburg.

18 Uhr bis 18 Uhr 45: Bühnenführung und Touch Tour
19 Uhr bis 19 Uhr 20: Kopfhörer-Ausgabe im Foyer
19 Uhr 30 bis 21 Uhr 15: Vorstellung.

Sich anmelden und auch Fragen stellen können Sie unter barrierefreiheit@kampnagel.de.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit auf Kampnagel finden Sie hier: https://www.kampnagel.de/de/sommerfestival/barrierefreiheit/.

Preise und Karten
Tickets kosten zwischen 14 und 46 Euro. Zur Buchung Ihrer Tickets gelangen Sie hier: https://www.kampnagel.de/de/programm/la-horde-childs-carvalho-lasseindra-doherty/?id_datum=10511.

30ster und 31ster Juli 2021
„A Crash Course in Cloudspotting“
Audio-Performance/Hörstück in englischer Sprache

Livestream

Im Rahmen des Themen-Schwerpunkts „Cripping the Pain“ präsentieren die Sophiensaele online das Hörstück „A Crash Course in Cloudspotting“ von Raquel Meseguer Zafe. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Zum Stück

A Crash Course in Cloudspotting ist eine Einladung zum Innehalten, (Aus-)Ruhen und Zuhören: Raquel Meseguer Zafe fordert das Publikum auf, sich gemeinsam in einem subversiven Akt des Liegens zu verbinden. Für ihre dokumentarische Arbeit hat die Künstlerin über 300 Geschichten von Menschen gesammelt, die wie sie selbst darauf angewiesen sind, sich im öffentlichen Raum hinzulegen und auszuruhen. Ihr Stück können die Zuschauer*innen nun von zuhause aus erleben und zusammen mit ihren selbst gewählten Räumen den gelebten Erfahrungen von Menschen mit unsichtbaren Behinderungen und chronischen Erkrankungen nachspüren.

Wann und wo?
Am 30sten und am 31sten Juli 2021 jeweils um 16 und um 19 Uhr online.
Auf der Webseite https://www.mayk.org.uk/cloudspotting-access-page finden Sie eine Audio-Version des Programm-Flyers, eine Audio-Anleitung für die Benutzung der App, eine Audiodeskription des Booklets sowie eine digitale Ausgabe des Booklets, eine Textversion des Stücks sowie einen Link zum Hörstück, falls Sie die App nicht nutzen können.

Preise und Karten
Tickets kosten 15, ermäßigt zehn Euro. Ihre Karten bestellen können Sie hier: https://sophiensaele.reservix.de/p/reservix/group/341389.

24ster Juli 2021
Tanz-Performance „Hamlet“ mit Live-Audiodeskription
mit vorheriger Tastführung
Tanznacht Berlin

Im Rahmen der Tanznacht Berlin wird die Tanzperformance „Hamlet“ der Choreographin Teodora Castellucci der Kompanie Dewey Dell gezeigt. Die Performance mit Live-Audiodeskription von Gravity Access Services wird von einer vorherigen Tastführung begleitet.

Wann und wo?
Am 24sten Juli 2021 zwischen 18 Uhr und 18 Uhr 30 (Tastführung) und zwischen 19 und 20 Uhr (Performance). Die Veranstaltungen sind auch einzeln buchbar!
In den
Uferstudios Berlin
Studio 14
Uferstraße 23
13 35 7 Berlin.

Preise und Karten
Sowohl die Performance als auch die Tastführung sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter 030 / 20 05 92 72 oder per E-Mail unter ticket@tanznachtberlin.de.

noch bis zum 22sten Juni 2021
Kinder-Oper „Die Gänsemagd“ von Iris ter Schiphorst
Staatsoper Hannover
Video on Demand mit Audiodeskription

Die Staatsoper Hannover streamt die Kinder-Oper „Die Gänsemagd“ nach dem Märchen der Brüder Grimm mit Audiodeskription. Die Oper wird empfohlen für Kinder ab sechs Jahren.

Zum Stück

Ein sprechender Pferdekopf, ein Tüchlein mit drei Blutstropfen und ein Ofen aus Eisen sind die geheimnisvollen Symbole im Märchen „Die Gänsemagd“ der Brüder Grimm.
Eine Königin verabschiedet ihre geliebte Tochter, die in die Welt zieht, um einen Prinzen zu heiraten. Auf dem Weg zum Bräutigam wird die Königstochter von ihrer Begleiterin, einer bösartigen Kammerjungfer, gezwungen, mit ihr die königlichen Kleider und das Pferd zu tauschen. Am Hofe des Prinzen angekommen, muss die Königstochter unerkannt als Magd die Gänse hüten, während sich die Kammerjungfer mit dem Prinzen verlobt. Doch das sprechende Pferd Falada lässt die wahre Herkunft der Gänsemagd erkennen…

Wann und wo?
Noch bis zum 22sten Juni 2021 online unter folgendem Link: https://www.staatstheater-hannover.de/de_DE/stream/audiodeskription_die_gaensemagd.19042.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn, ermäßigt fünf Euro. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Förder-Ticket für 35 Euro zu kaufen. Zum Webshop der Staatsoper Hannover geht es hier: https://tickets.staatstheater-hannover.de/eventim.webshop/webticket/eventlist.

19ter und 20ster Juni 2021
48 Stunden Neukölln
Tanz-Performance „PLAY“ von Mirjam Gurtner

mit Live-Audiodeskription und Pick-up-Service

Im Rahmen des Festivals „48 Stunden Neukölln“ wird die Tanz-Performance „PLAY“ von Mirjam Gurtner gezeigt – mit Live-Audiodeskription und Pick-up-Service von den U-Bahnhöfen Leinestraße und Rathaus Neukölln.

Zum Stück

Angetrieben von der Klanglandschaft einer Live-Band überraschen vier Tänzer*innen das Publikum als tanzende Skulptur in den Straßen und Parks Neuköllns. Zwischen Ansammlung und Auflösung befragen sie Vorstellungen von Gemeinschaft, Macht und Risiko und suchen in zufälligen Begegnungen die Unmittelbarkeit des intimen und potentiell gefährlichen Körpers. Im Spiel mit den Gegensätzen von Luft trifft Schwerkraft auf Schwerelosigkeit, Dichte auf Durchlässigkeit, Fallen auf Fliegen. Der Sound von Körpern, Musik und Umgebung vermischt sich, Publikum und Ort werden Teil der Komposition. Wie entsteht aus dem Alltäglichen Tanz?

Wann und wo?
Am Samstag, den 19ten Juni 2021 entweder
* zwischen 12 und 13 Uhr
Thomashöhe
12053 Berlin
Der Pick-up erfolgt um 11 Uhr 30 am U-Bahnhof Leinestraße, U8.
oder
*zwischen 17 und 18 Uhr
KINDL Vorplatz
Am Sudhaus 3
12053 Berlin
Der Pick-up erfolgt um 16 Uhr 30 am U-Bahnhof Rathaus Neukölln, U7.

Am Sonntag, den 20sten Juni 2021
zwischen 17 und 18 Uhr
KINDL Vorplatz
Am Sudhaus 3
12053 Berlin
Der Pick-up erfolgt um 16 Uhr 30 am U-Bahnhof Rathaus Neukölln, U7.

Preise und Karten
Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Anmeldung zum Pick-up senden Sie bitte eine E-Mail an Sophia Neises unter: sophia.neises@gmx.de und geben Sie Ihre gewünschte Zeit und ein gut sichtbares Merkmal an, damit Sie am Gleis erkannt werden können.

„Don Quijote“ von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes
Deutsches Theater Berlin
Video on Demand mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Nachdem die geplante Live-Aufführung letzten November leider entfallen musste, streamen wir nun endlich den „Don Quijote“! Erleben Sie Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza!

Zum Stück

Nach der Lektüre unzähliger Ritter-Romane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen und ein neues Goldenes Zeitalter aufleben zu lassen. Er findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und begibt sich mit ihm auf die Reise, um ein armes Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen Den Ritter von der traurigen Gestalt erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.

Miguel de Cervantes sitzt nach einem bewegten Leben im Gefängnis, als er beginnt, den ersten Teil eines Romans zu schreiben, der 1605 den Anbruch der literarischen Moderne bedeutet. Es ist ein Anschreiben gegen die Fesseln der Realität, denn mit Don Quijote erfindet er einen maßlos kreativen Phantasten, der aber erst durch seinen viel pragmatischeren Spielgefährten Sancho Panza überhaupt Identität erlangt. Sie erschaffen sich mittels ihrer Gedanken eine eigene Wirklichkeit, sind sich selbst die Welt und können nicht mit-, aber auch nicht ohne einander. In kürzester Zeit werden die beiden berühmt, was sie im zehn Jahre später erschienenen zweiten Teil gleich selbst thematisieren. Bis heute hat das wahnwitzige Paar Ikonen-Status und schultert in dieser Erstaufführung der Fassung von Jakob Nolte seine (imaginierten) Abenteuer ganz allein.

Wann und wo?
Zwischen dem 18ten Juni um 0 Uhr und dem 20sten Juni 2021 um 23 Uhr 59 online als Video on Demand. Hier finden Sie den Stream von „dringeblieben“: https://dringeblieben.de/videos/don-quijote-mit-audiodeskription.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn Euro, ermäßigt drei oder fünf Euro. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Supporter-Ticket für zwanzig Euro zu kaufen. Die Tickets gibt es ebenfalls hier: https://dringeblieben.de/videos/don-quijote-mit-audiodeskription.

Benutzung von „dringeblieben“
Eine Anleitung zur Benutzung des Streams und auch zur Buchung Ihrer Tickets finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/05/Der-Weg-vom-Link-zum-Stream_Don-Quijote.pdf.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b61-don-quijote.

Theatertreffen 2021
noch bis zum elften Juni 2021
„SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP“
ein Projekt von und mit Lucy Wilke und Pawel Dudus

mit Musik von Kim Twiddle
schwere reiter, München

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Zum Stück

Die Schauspielerin und Sängerin Lucy Wilke wurde mit spinaler Muskel-Atrophie geboren. In einem anderen Zusammenhang gäbe es keinen Grund, das zu erwähnen, doch für die Münchner Produktion „SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP“ bildet es den inhaltlichen Ausgangspunkt.
Wilke hat gemeinsam mit dem Tänzer Pawel Dudus das intime, utopisch anmutende Porträt einer grenzen-sprengenden Freundschaft entwickelt. In sieben kurzen Kapiteln erkunden die beiden durch symbiotische Bewegungen und zugewandtes Sprechen ihre Körper und ihre Träume. Dabei überwinden sie spielerisch und ohne moralischen Überlegenheits-Gestus gesellschaftliche Normen und Unsicherheiten gegenüber Menschen, die anders zu sein scheinen als die Mehrheit.

Wann und wo?
Noch bis zum elften Juni 2021 online. Hier geht’s direkt zum Video on Demand: https://digital.berlinerfestspiele.de/top-10/scores-that-shaped-our-friendship. Das Video mit Audiodeskription ist das dritte auf der Seite.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

Audiodeskriptive Einführung zu „Scores that shaped our Friendship“
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung für Sie erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b60-scores.

Video-Statement zur Inszenierung
Hier finden Sie das Video-Statement von Theatertreffen-Juror Georg Kasch: https://www.youtube.com/watch?v=8ZBRSY996q8.

noch bis zum elften Juni 2021
„The Turn of the Screw“ von Benjamin Britten
Staatsoper Hannover
Video on Demand mit Audiodeskription

Die Staatsoper Hannover streamt die Oper „The Turn of the Screw“ von Benjamin Britten nach der gleichnamigen Novelle von Henry James.

Zum Stück

Auf einem englischen Landsitz übernimmt eine junge Gouvernante die Verantwortung für zwei Waisenkinder. Doch die Idylle wandelt sich in eine verwirrende Schreckenswelt. Zwei Geister, verstorbene Bedienstete, scheinen Besitz von den ihr anvertrauten Kindern ergreifen zu wollen. Aber gibt es sie wirklich? In wessen Welt existieren sie? Die Geschichte lässt nicht nur die Hauptfigur zweifeln, sie behält ihre Geheimnisse ungelöst über das Ende der Oper hinaus. Der Kampf der Gouvernante um die ihr anvertrauten Kinder wird zu einer Reise ins Unterbewusste, ein Psychokrimi, der sich im Kopf des Publikums fortsetzt.

The Turn of the Screw gehört zu den eindrucksvollsten Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Musik wechselt zwischen Licht und Schatten, Realität und Halluzination, Menschen- und Geisterwelt. Tiefer und tiefer dreht sich das Schraubenmotiv in die Partitur und erhöht die Spannung. Räumlich drängen sich die Episoden szenisch in klaustrophobischer Enge zusammen, in der musikalisch entsprechenden Klangwelt einer ebenso ausdrucksmächtigen wie minimalistischen Orchesterbesetzung. Andererseits driften alle Figuren auseinander in größtmöglichen emotionalen Abstand. Eine Oper zwischen Schein und Sein, zwischen gehaltener Distanz und ersehnter Nähe, wie geschaffen für die Umstände unserer Zeit.

Wann und wo?
Noch bis zum elften Juni 2021 als Video on Demand unter diesem Link: https://staatstheater-hannover.de/de_DE/stream/the_turn_of_the_screw.18472.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn, ermäßigt fünf Euro. Sie können auch ein Förder-Ticket für 35 Euro kaufen. Zum Webshop der Staatsoper Hannover geht es hier: https://tickets.staatstheater-hannover.de/eventim.webshop/webticket/bestseatselect?eventId=28204.

sechster Juni 2021 um 11 Uhr
achter digitaler Theaterclub
des Berliner Spielplan Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am sechsten Juni 2021, dem Tag der Sehbehinderung, um elf Uhr, findet der nächste Theaterclub statt. Mit Ihnen zusammen möchten wir über die vergangene Spielzeit sprechen: Welche Veranstaltungen haben stattgefunden? Was waren die Highlights? Und was hat sich durch Corona verändert? Außerdem werfen wir einen neugierigen Blick in die kommende Spielzeit.

Wir nehmen ab sofort Anmeldungen entgegen! Schreiben Sie einfach eine Mail an presse@theaterhoeren-berlin.de. Die Teilnahme am Theaterclub ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie!

28ster bis 30ster Mai 2021
„Woyzeck Interrupted“ von Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani nach Georg Büchner
Deutsches Theater Berlin
Video on Demand mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Falls Sie den Live-Stream von „Woyzeck Interrupted“ im März verpasst haben, bekommen Sie jetzt eine zweite Chance. Das Video on Demand mit Audiodeskription ist auf dem Portal „Dringeblieben“ abrufbar. Einen Leitfaden zur Benutzung von „Dringeblieben“ finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/04/Der-Weg-vom-Link-zum-Stream_Woyzeck-Interrupted_Mai.pdf.

Zum Stück

Alles steht im Zeichen der Unterbrechung: Die Proben zu einer Inszenierung von Büchners „Woyzeck“ sind kurz vor der Premiere unterbrochen, die Affäre des Hauptdarstellers mit der Hospitantin ebenfalls, genauso wie ihre Schwangerschaft und die Zukunfts-Phantasie eines gemeinsamen Kinds. Sogar ihre Trennung kommt durch einen Lockdown zum Stillstand. Das Paar, das kein Paar mehr sein kann und vielleicht nie eines war, ist in einer Wohnung eingesperrt, zurückgeworfen auf seine wechselseitigen Abhängigkeiten und auf die Echos von Büchners Text.

Zeitungsberichte über mehrere Frauenmorde und die entsprechenden Gerichtsprozesse hatten seinerzeit den Anstoß gegeben für Georg Büchners „Woyzeck“. Hinsichtlich der Gewalttaten von Männern an Frauen hat sich in den bald zweihundert Jahren kaum etwas geändert. Noch immer wird in Deutschland alle drei Tage eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Das ist der Punkt, an dem die Dramatikerin Mahin Sadri und der Regisseur Amir Reza Koohestani mit ihrem Text ansetzen. Sie suchen nach den genderspezifischen Machtverhältnissen und der strukturellen Gewalt im Privaten. Angesichts der sich wiederholenden Femizide in der Realität erzählen sie nicht nur einen Einzelfall, sondern zeigen auch ein Muster auf – nicht um es zu reproduzieren, sondern um es zu unterbrechen.

mit Lorena Handschin und Enno Trebs

Wann und wo?
Zwischen dem 28sten Mai 2021 um 0 Uhr und dem 30sten Mai 2021 um 23 Uhr 59 online als Video on Demand hier: https://dringeblieben.de/videos/woyzeck-interrupted-mit-audiodeskription-1.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn Euro, ermäßigt drei oder fünf Euro. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Supporter-Ticket für zwanzig Euro zu kaufen. Ihre Tickets kaufen können Sie hier: https://dringeblieben.de/videos/woyzeck-interrupted-mit-audiodeskription-1.

Benutzung von „dringeblieben“
Eine Anleitung zur Benutzung des Streams und auch zur Buchung Ihrer Tickets finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/04/Der-Weg-vom-Link-zum-Stream_Woyzeck-Interrupted_Mai.pdf.

Audio-Einführung zum Stück
Wir haben eine Audio-Einführung zu „Woyzeck Interrupted“ für Sie bereitgestellt, die Sie sich hier anhören können: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/audiodeskription-woyzeck-dt-einfuhrung.

Theatertreffen 2021
22ster Mai 2021 um 21 Uhr 30
„Dreams in Blk Major“ von Ta-Nia

Szenische Lesung des Stückemarkts im Stream

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

In ritualisierter, musikalischer und collagierter Form manifestieren Nia Farrell und Talia Paulette Oliveras in „Dreams in Blk Major“ eine „celebration in five movements“. Ausgehend von dem Raum als Ort von Zeug*innenschaft setzen sie sich mit der Black People of Color-Bewegung in den USA als afro-futuristischer Bewegung auseinander. Dabei öffnet der Text einen solidarischen Diskursraum, der Klassismus und Rassismus radikal befragt.

Wann und wo?
Am 22sten Mai 2021 um 21 Uhr 30 online. Unter diesem Link gelangen Sie zum Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/stueckemarkt/dreams-in-blk-major.

Der Weg vom Link zum Stream

Unter dem folgenden Link erreichen Sie den Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/stueckemarkt/dreams-in-blk-major.

Sie gelangen auf die Veranstaltungsseite des Stückes. Sobald der Stream um circa 21 Uhr 20 startbereit ist, erscheint der Schalter „Jetzt live ansehen“. (Dieser kommt nach der Überschrift und dem Link zum Premieren-Theater.) Klicken Sie den Schalter „Jetzt live ansehen“. Es öffnet sich eine Seitenleiste, in der die aktuellen Livestreams klein angezeigt werden.

Klicken Sie nach dem Stücktitel den Schalter „Zur Bühne“, um zu der Großansicht des Livestreams mit den Spracheinstellungen zu gelangen.

Nach dem Player mit dem Schalter „Play“ kommen Emoticons, mit denen Sie während des Stücks Reaktionen, wie zum Beispiel Applaus, zeigen können. Darauf folgt der Schalter „Sprache“, der das Sprachmenü öffnet. Unter „Audio“ werden die verschiedenen Sprachen aufgelistet. Klicken Sie auf „Deutsch-Audiodeskription“.

Betätigen Sie dann den „Play“-Button. Viel Freude beim Hören!

Sie können in einem Chat das Stück kommentieren. Um am Chat teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihren Namen ein und bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Mit dem Schalter „Bühne verlassen“ kommen Sie wieder auf die Veranstaltungsseite.

Preise und Karten
Die Streams des Theatertreffens sind kostenfrei. Wenn Sie möchten, können Sie dennoch etwas bezahlen.

Schalter „Pay what you want“
Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Danach können Sie die Bezahlart auswählen. Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Klicken Sie die Kästchen für die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung an. Sie schließen Ihren Kauf mit Klick auf den Schalter „Bezahlen“ ab.

Theatertreffen 2021
22ster Mai 2021 um 18 Uhr 30
„Coop (deutsch: Zaun)“ von Sam Max
Szenische Lesung des Stückemarkts im Stream

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

In „Coop (deutsch: Zaun)“ entwirft Sam Max die Geschichte eines Mädchens, das auf einer Farm gefangen in ritualisierten Handlungen und in Abschottung von der Außenwelt lebt. Die Vereinnahmung durch die Eltern, der strenge Takt des Alltags und die extreme Enge und Einsamkeit haben einen mörderischen Pakt zur Folge, der die Protagonistin aus ihrem Gefängnis befreit. „Coop“ stellt Fragen nach einem möglichen Zusammenleben, nach dem Verfall der Werte und dem Preis der Emanzipation in einem Amerika, in dem Isolation bereits vor der Pandemie längst Wirklichkeit geworden ist.

Wann und wo?
Am 22sten Mai 2021 um 18 Uhr 30 online. Unter diesem Link gelangen Sie zum Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/stueckemarkt/coop-deutsch-zaun.

Der Weg vom Link zum Stream

Unter folgendem Link erreichen Sie den Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/stueckemarkt/coop-deutsch-zaun.

Sie gelangen auf die Veranstaltungsseite des Stückes. Sobald der Stream um circa 18 Uhr 20 startbereit ist, erscheint der Schalter „Jetzt live ansehen“. (Dieser kommt nach der Überschrift und dem Link zum Premieren-Theater.) Klicken Sie den Schalter „Jetzt live ansehen“. Es öffnet sich eine Seitenleiste, in der die aktuellen Livestreams klein angezeigt werden.

Klicken Sie nach dem Stücktitel den Schalter „Zur Bühne“, um zu der Großansicht des Livestreams mit den Spracheinstellungen zu gelangen.

Nach dem Player mit dem Schalter „Play“ kommen Emoticons, mit denen Sie während des Stücks Reaktionen, wie zum Beispiel Applaus, zeigen können. Darauf folgt der Schalter „Sprache“, der das Sprachmenü öffnet. Unter „Audio“ werden die verschiedenen Sprachen aufgelistet. Klicken Sie auf „Deutsch-Audiodeskription“.

Betätigen Sie dann den „Play“-Button. Viel Freude beim Hören!

Sie können in einem Chat das Stück kommentieren. Um am Chat teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihren Namen ein und bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Mit dem Schalter „Bühne verlassen“ kommen Sie wieder auf die Veranstaltungsseite.

Preise und Karten
Die Streams des Theatertreffens sind kostenfrei. Auf Wunsch können Sie dennoch etwas bezahlen.

Schalter „Pay what you want“
Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Danach können Sie die Bezahlart auswählen. Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Klicken Sie die Kästchen für die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung an. Sie schließen Ihren Kauf mit Klick auf den Schalter „Bezahlen“ ab.

7ter bis 20ster Mai 2021
„Vermutungen über…“ von Birgit Freitag
Schwankhalle Bremen
Tanzstück – Hörfassung mit Audiodeskription

Die Schwankhalle in Bremen zeigt das Tanzstück „Vemutungen über…“ der Choreographin Birgit Freitag. Die Audiodeskription wurde erstellt von Gravity Access Services.

Zum Stück

In ihrem Stück „Vermutungen über…“ arbeitet Birgit Freitag mit zwei Tänzerinnen, die einander nicht kennen und sich erst am Ende des Proben-Prozesses persönlich begegnen. Mehrere Wochen kommunizieren beide nur schriftlich miteinander und stellen immer wieder neue Vermutungen darüber an, wer ihr Gegenüber ist. Diese sind die Basis für Bewegungs-Sequenzen, die die Tänzerinnen füreinander choreographieren und miteinander austauschen. Im Erlernen und Umsetzen dieser Bewegungs-Zuschreibungen setzt sich das spekulative Kennenlernen fort, bis sich die beiden schließlich auf der Bühne begegnen und das Material auf seine Erzählkraft hin untersucht wird.

Im Bestreben, einen ähnlichen Versuch zu wagen, wird das Stück zunächst als reine Hörfassung zur Verfügung gestellt. Sobald ein regulärer Veranstaltungsbetrieb wieder möglich ist, soll das Stück mit einer Live-Audiodeskription und einer Tastführung in der Schwankhalle aufgeführt werden. Dann können die Zuhörer*innen ihre eigenen Vermutungen überprüfen.

Wann und wo?
Zwischen dem 7ten und dem 20sten Mai 2021 online. Hier geht’s zum Video on Demand: https://schwankhalle.de/onlinehalle/vermutungen.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

Eröffnung des Theatertreffens 2021
13ter Mai 2021 um 20 Uhr
„Einfach das Ende der Welt“
Live-Stream aus dem Schauspielhaus Zürich

in Zusammenarbeit mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription

Genießen Sie mit uns die Eröffnung des diesjährigen Theatertreffens am 13ten Mai! Gezeigt wird das Stück „Einfach das Ende der Welt“ nach Jean-Luc Lagarce in einer Inszenierung von Christopher Rüping. Wir streamen live aus dem Schauspielhaus Zürich! Die Live-Audiodeskription wird eingesprochen von Charlotte Miggel.

Zum Stück

Für ein Wochenende verlässt der Sohn sein Künstlerleben in der Großstadt, um nach zwölf Jahren an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren und seine Familie wiederzusehen, die im fremd geworden ist – oder es immer schon war. Er hat etwas Wichtiges mitzuteilen, doch ehe es dazu kommt, prallen zwei grundverschiedene Lebensmodelle mit voller Wucht aufeinander.

Jean-Luc Lagarce gehört in Frankreich zu den meistgespielten Theater-Autor*innen; sein Stück „Einfach das Ende der Welt“ wurde mit Star-Besetzung verfilmt. Christopher Rüping, zum vierten Mal Gast beim Theatertreffen, und sein Ensemble haben eine spielerische, zarte Theaterform gefunden, die drängende gesellschaftliche Fragen von Klassismus, Stadt-Land-Gefällen, Homophobie und davon, was man der eigenen Familie eigentlich schuldig ist, mit schlagfertigem Witz und tiefer Ernsthaftigkeit verhandelt.

Wann und wo?
Am 13ten Mai 2021 um 20 Uhr online, live aus dem Schauspielhaus Zürich. Ab 19 Uhr 50 gelangen Sie hier zum kostenlosen Live-Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/top-10/einfach-das-ende-der-welt.

Der Weg vom Link zum Stream

Unter dem folgenden Link erreichen Sie den Stream: https://digital.berlinerfestspiele.de/top-10/einfach-das-ende-der-welt.

Sie gelangen auf die Veranstaltungsseite des Stückes. Sobald der Stream um circa 19 Uhr 50 startbereit ist, erscheint der Schalter „Jetzt live ansehen“. (Dieser kommt nach der Überschrift und dem Link zum Premieren-Theater.) Klicken Sie den Schalter „Jetzt live ansehen“. Es öffnet sich eine Seitenleiste, in der die aktuellen Livestreams klein angezeigt werden.

Klicken Sie nach dem Stücktitel den Schalter „Zur Bühne“, um zu der Großansicht des Livestreams mit den Spracheinstellungen zu gelangen.

Nach dem Player mit dem Schalter „Play“ kommen Emoticons, mit denen Sie während des Stücks Reaktionen, wie zum Beispiel Applaus, zeigen können. Darauf folgt der Schalter „Sprache“, der das Sprachmenü öffnet. Unter „Audio“ werden die verschiedenen Sprachen aufgelistet. Klicken Sie auf „Deutsch-Audiodeskription“.

Betätigen Sie dann den „Play“-Button. Viel Freude beim Hören!

Sie können in einem Chat das Stück kommentieren. Um am Chat teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihren Namen ein und bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Mit dem Schalter „Bühne verlassen“ kommen Sie wieder auf die Veranstaltungsseite.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei. Auf Wunsch können Sie dennoch etwas bezahlen.

Schalter „Pay what you want“
Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Danach können Sie die Bezahlart auswählen. Befüllen Sie die Felder mit den erforderlichen Angaben. Klicken Sie die Kästchen für die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung an. Sie schließen Ihren Kauf mit Klick auf den Schalter „Bezahlen“ ab.

Video-Statement zur Inszenierung
Hier finden Sie das Video-Statement von Theatertreffen-Juror Andreas Klaeui: https://www.youtube.com/watch?v=UaQRooQljGc.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung zu „Einfach das Ende der Welt“ erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b57-ende-der-welt.

noch bis zum 10ten Mai 2021
„Carmen“ nach Georges Bizet
Staatsoper Hannover
Online-Stream mit Audiodeskription

Die Staatsoper Hannover streamt auf ihrem Youtube-Kanal die Oper „Carmen“ von Georges Bizet, in einer musikalischen Bearbeitung von Marius Felix Lange für die Fassung von Barbora Horáková und Martin Mutschler.

Zum Stück

Sevilla in Spanien. Nach einem Streit verhaftet, verführt Carmen den einfachen Soldaten Don José, der mit Micaela verlobt ist. Sie verspricht ihm Liebe im Gegenzug für ihre Freiheit. Er befreit sie – verfällt ihr und verfolgt sie mit ihrer Eifersucht.

„Carmen“ nimmt die zentralen Figuren der Oper in den Blick und erzählt von der hochmodernen Frage, ob wir in der Lage sind, unser eigenes Begehren zu beherrschen. Was wird aus unseren Sehnsüchten, wenn wir nicht aus unserer Haut können? Carmens absolute Freiheitsvorstellung bedeutet die Befreiung von vorgegebenen Rollenbildern – aber um welchen Preis?

Wann und wo?
Online – noch bis zum 10ten Mai 2021. Hier geht’s direkt zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=5I7wGAzUaEg.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei.

noch bis zum 30sten April 2021
„Das Theater und sein Double“ nach Antonin Artaud
Theater im Bauturm, Köln
Online-Theater-Film

Das Theater im Bauturm in Köln streamt den Theater-Film „Das Theater und sein Double“ nach Antonin Artaud unter der Regie von Kieran Joel.

Zum Stück

Nach einer pandemie-bedingten Ruhephase können die Theater im Sommer 2020 ihre Tore wieder für einige Monate öffnen. Auf diese besondere Situation reagieren Regisseur Kieran Joel und sein Team mit einer ungewöhnlichen Maßnahme: Aus Wien wird der Schauspieler Bernhard Dechant eingeflogen, um mit minimaler Vorlaufzeit einen Theater-Abend auf die Beine zu stellen, der gewissermaßen ohne Latenzzeit ins Herz der Krise zielt. Unter Berufung auf Antonin Artauds berühmtes Traktat Das Theater und sein Double (1933) entsteht ein wildes und ungestümes Panorama einer Welt im Umbruch: Auf der einen Seite Isolation und verzweifelte Rettungsversuche der Kunstform Theater, auf der anderen Seite fassungslose Faszination angesichts der Dimensionen einer präzedenzlosen weltweiten Ausnahmelage.

Im November 2020 soll das Projekt fortgeführt und an die aktuelle Großwetterlage angepasst werden. Aufgrund des erneuten Lockdowns kommt es dazu aber nicht mehr. Kieran Joel reagiert prompt und veranlasst die Verwandlung des Theater-Abends in einen Film.

Wann und wo?
Noch bis zum 30sten April 2021 online unter: https://offticket.de/veranstaltungen/theater-bauturm/2021-03-18-1501-version-mit-audiodeskription-das-theater-und-sein-double-eine-projektion.

Preise und Karten
Der Ticketpreis beträgt 8 Euro 80. Sie haben die Möglichkeit, mehr oder weniger zu bezahlen. Die Tickets gibt es hier: https://offticket.de/veranstaltungen/theater-bauturm/2021-03-18-1501-version-mit-audiodeskription-das-theater-und-sein-double-eine-projektion.

Einführung in das Stück
Das Theater im Bauturm hat ein Einführungs-Video erstellt. Sie finden es ebenfalls unter: https://offticket.de/veranstaltungen/theater-bauturm/2021-03-18-1501-version-mit-audiodeskription-das-theater-und-sein-double-eine-projektion.

LEIDER ABGESAGT!!
30ster April 2021 um 20 Uhr
Premiere Tanzstück „Klare Kante“
Tanzlabor Leipzig
Online-Stream

Am 30sten April 2021 feiert das Tanzstück „Klare Kante“ seine Premiere im Online-Stream. Drei Tänzerinnen und Tänzer der mixed-abled Company des Tanzlabor Leipzig erforschen Spielräume, Grenzen und klare Kanten.

Zum Stück

Ausgehend vom Chaos – einem Zustand der Unordnung und Unsicherheit – erarbeitet sich das Team des Tanzlabor Leipzig neue Handlungsräume, die ein Überschreiten des Gewohnten fordern. Verlässliche Strukturen und Sicherheiten sind aufgelöst, und neue wechselseitige Dynamiken im Innen und Außen entstehen.

Es wird die Frage aufgeworfen, wo sich neue Spielräume eröffnen und was es braucht, sich in diesen zu bewegen. Gemeinsam erkunden die Tänzer*innen mit ihren eigensinnigen Körpern, was in den Spielräumen anders und neu ist.

Wann und wo?
Online – am 30sten April 2021 um 20 Uhr. Hier geht’s direkt zum Stream von dringeblieben: https://dringeblieben.de/videos/lofft-digital-klare-kante-publikumsgesprach-mit-audiodeskrip.

Preise und Karten
Tickets kosten acht Euro, ermäßigt vier Euro. Sie können sich Ihr Ticket hier kaufen: https://dringeblieben.de/videos/lofft-digital-klare-kante-publikumsgesprach-mit-audiodeskrip.

11ter April 2021 um 11 Uhr
siebter digitaler Theaterclub
des Berliner Spielplan Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am 11ten April 2021 um 11 Uhr findet unser nächster Theaterclub statt! In einer Audio-Zoom-Konferenz sprechen wir mit Ihnen über Oper, Theater und Audiodeskription.

Zu Gast in dieser Episode ist Sima Djabar Zadgan, Dramaturgin von „Woyzeck Interrupted“. Außerdem mit dabei sind Moderatorin Lavinia Knop-Walling sowie Projektleitung Imke Baumann.

Wir nehmen ab sofort Anmeldungen entgegen! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir freuen uns auf Sie!

8ter bis 11ter April 2021
„Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky
Deutsche Oper Berlin
Online-Stream mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Im April streamen wir für Sie die Oper „Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky.
Die Oper basiert auf Oscar Wildes Kunstmärchen „Der Geburtstag der Infantin“ und wurde im Jahr 1922 uraufgeführt. Nach Zemlinskys Tod 1942 im amerikanischen Exil geriet das Werk schnell in Vergessenheit. Erst Ende der 1970er Jahre wurde es wiederentdeckt. Es inszeniert Tobias Kratzer.

Zum Stück

Prinzessin Donna Clara wird 18, und die ganze Welt überhäuft sie mit Geschenken. Ein ganz besonderes Geschenk schickt ihr jedoch der türkische Sultan: Es ist ein lebender Zwerg! Diesem missgestalteten Mann gilt zwischen all der Pracht und Schönheit ihre besondere Aufmerksamkeit. Er verzaubert sie mit seinem Gesang und fasziniert umso mehr, als er nicht um sein Äußeres weiß. Der Zwerg verliebt sich unsterblich in die Prinzessin und durchschaut dabei nicht das kokette Spiel, das diese mit ihm treibt. Doch dann sieht er sich, erstmals in seinem Leben, mit seinem Spiegelbild konfrontiert.

musikalische Leitung: Sir Donald Runnicles | Inszenierung: Tobias Kratzer | Bühne, Kostüme: Rainer Sellmaier | Chöre: Jeremy Bines | Dramaturgie: Sebastian Hanusa
mit: Elena Tsallagova | Emily Magee | David Butt Philip | Mick Morris Mehnert | Philipp Jekal | u.v.a.

Wann und wo?
Online – durchgängig zwischen dem 8ten April 2021 um 15 Uhr bis zum 11ten April 2021 um 15 Uhr.
Hier geht’s ab dem 8ten April direkt zum Video: https://www.deutscheoperberlin.de/de_DE/videos/15227.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei.

Audiodeskriptive Einführung
Wir haben eine audiodeskriptive Einführung zur Oper „Der Zwerg“ erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/audiodeskriptive-einfuhrung-in-die-oper-der-zwerg.

dritter April 2021, 20 bis 21 Uhr
Wiederaufnahme: „Die Pest“ nach Albert Camus in einer Fassung von András Dömötör und Enikő Deés
Deutsches Theater digital
Online-Stream in Echtzeit mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

András Dömötörs Inszenierung der „Pest“ hatte bereits im November 2019 Premiere in der Box des Deutschen Theaters. Mit der Corona-Krise konfrontiert, hat DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski zusammen mit dem Kameramann Lorenz Haarmann eine Quarantäne-Variante der Arbeit erschlossen. Die Version mit Audiodeskription lief bereits im Juni 2020 bei uns im Stream und wird nun für einen Abend wieder aufgenommen. Der Online-Stream läuft zwischen 20 und 21 Uhr in Echtzeit durch.
Eine Anleitung zur Buchung Ihrer Tickets und zur Benutzung des Streams finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/03/leitfaden-die-pest.pdf.

Zum Stück

In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, was alle anderen für unmöglich halten: Es ist die Pest. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Stadt hermetisch abgeriegelt, alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Bald fordert die Krankheit mehr und mehr Opfer, gigantische Krankenstationen entstehen, später Massengräber. Der Arzt weiß, dass sein Kampf gegen die Seuche aussichtslos ist. Der Bazillus bleibt unbesiegbar, auch wenn die Pest Oran nach neun Monaten so unvermittelt wieder verlässt, wie sie gekommen ist.

Albert Camus’ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Katastrophe. Während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, gilt er als Bild für den Kampf der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs ebenso wie als zeitlose Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem des Bösen.

mit Božidar Kocevski | Kamera: Lorenz Haarmann

Wann und wo?
Am dritten April 2021 zwischen 20 und 21 Uhr als Online-Stream in Echtzeit hier: https://dringeblieben.de/videos/die-pest-mit-audiodeskription.

Preise und Karten
Sie können Ihren Ticket-Preis zwischen einem und hundert Euro frei wählen. Die Karten gibt es hier: https://dringeblieben.de/videos/die-pest-mit-audiodeskription.

Video zur Einführung
Wir haben ein Einführungs-Video für Sie erstellt. Interview-Szenen mit dem Hauptdarsteller Božidar Kocevski wechseln sich ab mit Original-Szenen aus dem Stream. Sie finden das Video hier: https://youtu.be/rljJp1ASQjs.

Audio-Einführung zum Stück
Wir haben eine Audio-Einführung zur „Pest“ für Sie zur Verfügung gestellt, die Sie sich hier anhören können: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/akustische-einfuhrung-in-die-pest.

Benutzung von „dringeblieben“
Eine Anleitung zur Buchung Ihrer Tickets und zur Benutzung des Streams finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/03/leitfaden-die-pest.pdf.

noch bis zum 31ten März 2021
„Romeo und Julia“ von William Shakespeare
Shakespeare’s Globe, London
Online-Stream mit Audiodeskription auf Englisch

Das Shakespeare’s Globe Theatre in London existiert bereits seit Ende des 16. Jahrhunderts und ist bis zum heutigen Tag eine der wichtigsten Spielstätten für die Stücke William Shakespeares weltweit.
Aktuell streamt das Globe „Romeo und Julia“ – mit Audiodeskription auf Englisch.

Zum Stück

Die vielleicht bekannteste Liebes-Tragödie aller Zeiten spielt in der italienischen Stadt Verona und wurde im Jahr 1597 uraufgeführt.

Es handelt von den jungen Liebenden Romeo und Julia, die verfeindeten Familien angehören und ihre Liebe deshalb geheimhalten müssen. Die Fehde zwischen den Montagues und den Capulets geht so weit, dass die beiden Familien sich in den Straßen Veronas bekriegen.

Um einer von ihren Eltern arrangierten Hochzeit zu entrinnen, nimmt Julia einen Schlaftrunk ein, der sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Romeo erfährt vom vermeintlichen Tod seiner Geliebten und reist an ihr Grab, um sie noch ein letztes Mal zu sehen. Dann nimmt er Gift und stirbt an ihrer Seite. Julia erwacht, sieht ihren toten Geliebten Romeo und nimmt sich mit seinem Dolch das Leben.

Wann und wo?
Online – noch bis zum 31ten März 2021. Sie finden das Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=806Br_XIqAo.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei. Sie haben die Möglichkeit, dem Globe etwas zu spenden.

13ter März 2021 um 19 Uhr bis 27ter März 2021 um 19 Uhr
„Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer
Schauspiel Stuttgart
Live-Hörspiel im Stream

Das Schauspiel Stuttgart streamt das Live-Hörspiel „Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer. Nicht im strengen Sinne audiodeskribiert, aber Theater zum Hören allemal.

Zum Stück

Jonathan Safran Foer erzählt in seinem Roman die Geschichte des neunjährigen Jungen Oskar Schell und seiner Familie. Oskar läuft nach dem Tod seines Vaters mit seinem Tamburin durch New York – auf der Suche nach einem Türschloss, in das ein geheimnisvoller Schlüssel aus den Hinterlassenschaften seines Vaters passen könnte.
Auf dieser Odyssee begegnet Oskar, der den Grund für den sinnlosen Tod seines Vaters herausfinden will, vielen ungewöhnlichen Menschen und gerät in aberwitzige Abenteuer. Verbunden mit Oskars Geschichte ist die seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens nach New York geflüchtet sind.

Wann und wo?
Online – noch bis zum 27ten März 2021 um 19 Uhr. Hier geht’s direkt zum Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=LmsuOLP9XEk.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei. Wenn Sie möchten, können Sie an die Künstler*innen-Sozialhilfe spenden.

13ter März 2021, 20 Uhr bis 21 Uhr 30
„Woyzeck Interrupted“ von Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani nach Georg Büchner
Deutsches Theater digital
Online-Stream in Echtzeit mit Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am 13ten März streamen wir zusammen mit dem Deutschen Theater das Stück „Woyzeck Interrupted“ von Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani nach Georg Büchner. Der Stream auf dem Portal „Dringeblieben“ läuft zwischen 20 Uhr und 21 Uhr 30 in Echtzeit durch.
Eine Anleitung zur Buchung Ihrer Tickets und zur Benutzung des Streams finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/03/leitfaden-woyzeck-interrupted.pdf.

Zum Stück

Alles steht im Zeichen der Unterbrechung: Die Proben zu einer Inszenierung von Büchners „Woyzeck“ sind kurz vor der Premiere unterbrochen, die Affäre des Hauptdarstellers mit der Hospitantin ebenfalls, genauso wie ihre Schwangerschaft und die Zukunftsphantasie eines gemeinsamen Kinds. Sogar ihre Trennung kommt durch einen Lockdown zum Stillstand. Das Paar, das kein Paar mehr sein kann und vielleicht auch nie eines war, ist in einer Wohnung eingesperrt, zurückgeworfen auf seine wechselseitigen Abhängigkeiten und auf die Echos von Büchners Text.

Zeitungsberichte über mehrere Frauenmorde und die entsprechenden Gerichtprozesse hatten seinerzeit den Anstoß gegeben für Georg Büchners „Woyzeck“. Hinsichtlich der Gewalttaten von Männern an Frauen hat sich in den bald zweihundert Jahren kaum etwas geändert. Noch immer wird in Deutschland alle drei Tage eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet. Das ist der Punkt, an dem die Dramatikerin Mahin Sadri und der Regisseur Amir Reza Koohestani mit ihrem Text ansetzen. Sie suchen nach den genderspezifischen Machtverhältnissen und der strukturellen Gewalt im Privaten. Angesichts der sich wiederholenden Femizide in der Realität erzählen sie nicht nur einen Einzelfall, sondern zeigen auch ein Muster auf – nicht um es zu reproduzieren, sondern um es zu unterbrechen.

mit Lorena Handschin und Enno Trebs

Wann und wo?
Am 13ten März 2021 als Online-Stream in Echtzeit hier: https://dringeblieben.de/videos/woyzeck-interrupted-mit-audiodeskription.

Preise und Karten
Tickets kosten zehn Euro, ermäßigt drei oder fünf Euro. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Supporter-Ticket für zwanzig Euro zu kaufen.
Die Karten gibt es ebenfalls auf dieser Seite: https://dringeblieben.de/videos/woyzeck-interrupted-mit-audiodeskription.

Benutzung von „dringeblieben“
Eine Anleitung zur Benutzung des Streams und auch zur Buchung Ihrer Tickets finden Sie hier: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/wp-content/uploads/2021/03/leitfaden-woyzeck-interrupted.pdf.

Audio-Einführung zum Stück
Wir haben eine Audio-Einführung zu „Woyzeck Interrupted“ für Sie zur Verfügung gestellt, die Sie sich hier anhören können: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/audiodeskription-woyzeck-dt-einfuhrung.

25ter Februar bis 7ter März 2021
DIS_move im Rahmen von „Fokus Tanz“
Online-Tanzformat mit Audiodeskription
Kampnagel Hamburg

DIS_move ist eine Online-Tanzarbeit von Künstler*innen mit und ohne Lern-Schwierigkeiten der Tanzerei Berlin, die während des Lockdowns in der Covid-19-Pandemie entstanden ist. Sie besteht aus Solo-Tanz- und Musikvideos, die die Zuschauenden auf der Website auswählen und gleichzeitig in verschiedenen Kombinationen abspielen können. Dadurch entsteht eine immer neue Bildschirm-Choreographie.
Fünf dieser Kombinationen wurden von den Künstler*innen ausgewählt und mit Audiodeskription auf Deutsch ausgestattet. Die Audiodeskription stammt von Emmilou Rößling und Silja Korn.

Wann und wo?
Zwischen dem 25ten Februar und dem 7ten März 2021 online auf www.dis-move.net.

Preise und Karten
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auf Wunsch können Sie ein freiwilliges Ticket erwerben unter folgendem Link: https://shop.jetticket.net/Kampnagel/SelectSeats.aspx?msg=0&ret=0&eventid=5971&e=5971.

25ter Februar bis 7ter März 2021
„Rose la Rose“
Online-Stream mit Audiodeskription
Drawing Images with Words, Kampnagel Hamburg

Im Rahmen des Projekts „Drawing Images with Words“ zeigt das Choreographinnen-Duo Rykena/Jüngst das Tanzstück „Rose la Rose“ mit Audiodeskription auf Englisch und Deutsch.

Zum Stück

In „Rose la Rose“ tauchen die Choreographinnen Carolin Jüngst und Lisa Rykena ein in die obskure und zugleich erotische Welt von Show-Kultur und Spektakel. Sie offenbaren deren subversive Potentiale und huldigen dem Dazwischen – der Zeit vor und nach der Enthüllung, vor und nach der Verführung, vor und nach dem Höhepunkt.

Das multidisziplinäre Team eröffnet Imaginations-Räume, in denen klischeehafte Vorstellungen erotischer Körper hinterfragt und umgeschrieben werden.

Durch den künstlerischen Umgang mit dem Mittel der Audiodeskription verschränken die sehenden und nicht-sehenden Performer*innen zusammen mit der Audiodeskriptorin und Choreographin Ursina Tossi visuelle und auditive Wahrnehmungsräume.

Choreographie, Tanz, künstlerische Leitung: Carolin Jüngst und Lisa Rykena |Dramaturgie: Matthias Quabbe | Co-Choreographie und Tanz: Amelia Lander-Cavallo, Tian Rotteveel | Access Work: Al Lander-Cavallo | künstlerische Audiodeskription: Ursina Tossi | Beratung Audiodeskription: Nicole Meyer, Torsten Wolfsdorff, Fabienne Portefé | Sound: Konstantin Bessonov | Bühne: Lea Kissing | Kostüme: Hanna Scherwinski | Licht: Ricarda Schnoor | Filmkonzept und Schnitt: Martin Prinoth

Wann und wo?
Sie finden den Stream zwischen dem 25ten Februar und dem 7ten März 2021 online unter: https://www.kampnagel.de/de/programm/rose-la-rose/.

Preise und Karten
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auf Wunsch können Sie ein freiwilliges Ticket erwerben.

an jedem Wochenende im Februar 2021
„Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“
Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin

Publikumsgespräch mit dem Regisseur Gregory Caers

am 28ten Februar 2021 ab 18 Uhr

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Falls Sie unser Familien-Stück an Weihnachten verpasst haben, bekommen Sie jetzt eine zweite Chance: „Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“ des Theaters an der Parkaue ist den ganzen Monat Februar über immer am Wochenende im Stream zu sehen. Das Stück richtet sich an Zuschauer*innen ab fünf Jahren.

Zum Stück

Ein einsames Hotel wird nachts von illustren Figuren belebt: Eine kurzsichtige Bruchpilotin lernt Fliegen. Der Tierforscher jagt einen Juckreiz. Eine Lady mit Hut lässt Glitzerndes verschwinden. Ein bleicher Herr nimmt Maß an Menschen-Armen und Stuhl-Beinen. Die ältere Dame sucht Zuflucht hinter ihrem Tennisschläger. Und eine Dauer-Gästin ertrinkt auf dem Teppich.
Woher sie kommen, erzählt ihr Gepäck. Wohin sie reisen, wissen sie selbst noch nicht. Der emsige Nachtportier ist für alle da und jongliert mit sich stapelnden Bedürfnissen.

Regie: Gregory Caers | Ausstattung: Martina Lebert | Musik: Tanja Pannier | Dramaturgie: Justus Rothlaender | mit: Birgit Berthold, Caroline Erdmann, Filip Grujic, Jakob Kraze, Hanni Lorenz, Denis Pöpping, Friedrich Richter, Mira Tscherne
Videoaufnahmen und Schnitt: Jörg Wartenberg | Tonbearbeitung: Alexander Hoch | Audiodeskription: Joyce Ferse, Felix Koch, Justus Rothlaender | Redaktion: Silja Korn | Sprecherin: Joyce Ferse

Wann?
Der Stream ist zum letzten Mal abrufbar ab Freitag, dem 26ten Februar 2021 um 15 Uhr bis Sonntag, den 28ten Februar 2021 um 24 Uhr.
Am 28ten Februar 2021 um 18 Uhr wird es über Zoom ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Gregory Caers geben.

Wo?
Sie finden den Stream an den oben genannten Terminen auf dieser Seite: https://www.parkaue.de/service/barrierefreiheit/.

Link zum Publikumsgespräch:https://us02web.zoom.us/j/88630642817.
Einwahl per Telefon:030 / 56 79 58 00.
Meeting-ID: 886 630 642 817#.
Wichtig ist der Abschluss mit der Raute-Taste.

Preise und Karten
Der Online-Stream und auch das Publikumsgespräch sind kostenfrei.

17ter Februar 2021 ab 17 Uhr 45
Zoom-Webinar mit Audiodeskription auf Deutsch und Englisch
DIS_Lecture mit Dennis Seidel + Collaborators
Sophiensaele

Bereits zum zweiten Mal veranstalten die Sophiensaele ein Zoom-Webinar mit Audiodeskription. DIS_Lecture ist eine Reihe von Lecture Performances von Künstler*innen mit Lern-Behinderung aus Novi Sad, Warschau und Hamburg.

Inhalt

Im Rahmen von Zoom-Webinaren werden der Performer Dalibor Šandor und der Regisseur, Schauspieler und Performer Dennis Seidel ihre künstlerischen Praktiken teilen, die sie im Bereich der zeitgenössischen darstellenden Kunst entwickeln. Die Künstler sind eingeladen, sich die able-istische Logik der Lecture Performance zu eigen zu machen und sie zugleich herauszufordern. Im Rahmen von DIS_Lecture reflektieren die Gäste über Tanz, Behinderung, Text- und Körperpolitik sowie über die Zustände von Ausgrenzung, Isolation und Widerstand. Gemeinsam mit künstlerischen Kolleg*innen betreten sie einen Bereich, von dem sie historisch ausgeschlossen sind: das Feld der Theorie und des Diskurses über Tanz und Performance.

DIS_Lecture wird von Saša Asentić als ein zugängliches Format geschaffen, das zur kritischen Kultur und Solidarität im Tanz beitragen soll. Das Ziel ist, Bedingungen für behinderte Tanz- und Peformance-Künstler zu schaffen, um zusammenzukommen und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit zu teilen.

DIS_Lecture-Künstler*innen: Dennis Seidel, Dalibor Šandor | künstlerische Mitarbeit: Marcel Bugiel, Frosina Dimovska, Filomena Krause | technische Unterstützung: Christoph Grothaus | Audiodeskription: Emmilou Rössling | Konzept und künstlerische Leitung: Saša Asentić | Hannah Marquardt

Audiodeskription

Die Audiodeskription von Emmilou Rössling findet begleitend zur ersten Lecture Performance von Dennis Seidel auf Deutsch und begleitend zur zweiten Lecture Performance von Dalibor Šandor auf Englisch statt. Eine Einführung in deutscher Sprache mit Informationen zum Anwählen der Audiodeskription und mit Hintergrund-Informationen zu den Künstler*innen beginnt kurz vor der Veranstaltung.

Wann?
Am 17ten Februar 2021. Beginn der Einführung: 17 Uhr 45. Beginn des Webinars: 18 Uhr.

Wo?
Online bei der Meeting-Plattform Zoom. Um sich anzumelden, klicken Sie bitte auf folgenden Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_UG_VMeicRMGS8pEp4kzQgg.

Preise und Karten
Die Teilnahme ist kostenfrei.

10ter bis 14ter Februar 2021, jeweils zwischen 18 und 24 Uhr
„Vertigo“
Online-Stream mit Audiodeskription
Theater Thikwa

Um Autismus geht es in dem Stück „Vertigo“, das das inklusive Theater Thikwa aus Berlin-Kreuzberg zeigt. Die Veranstaltung findet zwischen dem zehnten und dem 14ten Februar online statt.

Zum Stück

„Stell dir vor, du bist eine Schnecke und lebst seit Jahren in deinem Haus. Und plötzlich kriegst du den Befehl, das Schneckenhaus neu zu streichen.“ Das ist eine Zumutung, die schwindlig macht. Vertigo heißt Schwindel – das unsichere Terrain, auf dem man herumschliddert, wenn man sich zu anderen Menschen in Beziehung setzen soll. Und auch die Unsicherheit, wie man Menschen begegnet, die komplett anders ticken als man selbst.

Was ist Autismus? Sichere Antworten – Fehlanzeige! Aber Annäherungen sind möglich, an Welten, die so stark nach innen gehen, dass das Außen eine Bedrohung sein kann. Schwer erreichbar, weil sich die Gedanken-Konstrukte oft grundlegend unterscheiden.

„Vertigo“ kommt ohne Erklär-Bär aus und ist kein Dokumentar-Theater. In „Vertigo“ beschreiben Menschen, denen man unterstellt, Autisten zu sein, sich, ihre Gefühle und ihre Äußerungs-Möglichkeiten. Es geht um innere Biographien, nicht um äußere Lebens-Umstände. Nur von einem wird detailliert berichtet – einem außergewöhnlichen Künstler – aber der steht nicht selbst auf der Bühne.

Eine Untersuchung der Innenräume und ihrer Peripherie. Was Himmel und Hölle zugleich bedeuten kann, gern mit einem Rap zwischendurch. Und Zocken mit Manga-Superheroes steht auch auf dem Plan. Ein Break-Beat-Oratorium des Daseins also, mit Tanz und Beat-Boxing. Autismus ist geil! Und vielleicht sogar die nächste Evolutions-Stufe der Menschheit?

von und mit: Max Edgar Freitag, Frank Schulz | Live-Musik: Alexander Maulwurf, Louis Edler | Bühne: Isolde Wittke | Grafik Spirale: Dirk Lebahn | Kostüme: Pablo Alarcón | Licht-Design: Katri Kuusimäki | Konzept: Gerd Hartmann | Regie: Gerd Hartmann | Regie-Assistenz: Silvie Chauvet, Wolfgang Ullrich

Wann?
Zwischen dem zehnten und dem 14ten Februar 2021 online. Das Video mit Audiodeskription ist an jedem dieser Tage zwischen 18 und 24 Uhr abrufbar.

Wo?
Die Veranstaltung findet online statt. Sie können Ihre Tickets buchen unter folgendem Link:
https://thikwa.reservix.de/p/reservix/event/1649028.

Preise und Karten
Die Tickets kosten zehn, ermäßigt fünf Euro.

7ter bis 16ter Januar 2021
Video on Demand mit Audiodeskription
„showdown“ von Judith Förster und Stella Horta

Im Rahmen der diesjährigen Tanztage Berlin zeigen die Sophiensaele die Tanz-Performance „showdown“ als Video on Demand auf Englisch mit Audiodeskription in deutscher Sprache.

Zum Stück

Inspiriert von Monique Wittings Le Corps Lesbien und Octavia Butlers Roman Parabel vom Sämann stellt „Showdown“ episodisch die Begegnung und Koexistenz zweier Individuen vor. In einer fremden und zugleich provisorisch hoffnungsvollen Umgebung finden die beiden Tänzerinnen Nanna Sigsdatter Mathiassen und Judith Förster Gelegenheit zur Begegnung – vom formellen Händedruck bis zum Zusammenprall von Körpern. „showdown“ nimmt Bezug auf die Welten des Neo-Western und des Survivalismus und lässt dabei die Grenzen zwischen Duett und Duell, Kollaboration und Sabotage verschwimmen.

Dieser filmische Avatar von Judith Försters Peformance „showdown“ erweitert als audiovisuelle Arbeit das Format des Screen Dance und Tanz-Dokumentarfilms. Auf der Suche nach den unterschiedlichen Möglichkeiten, Text und bewegte Bilder miteinander in Beziehung zu setzen, bietet „showdown“ nicht-didaktische Einblicke in die Erzählwelten und Recherchen, die den Entstehungsprozess der Performance begleitet haben. Durch einen feinfühligen Schnitt in Ton und Video sowie intime Nahaufnahmen lädt der Film das Publikum ein, den eigenen Assoziationen zu folgen oder sich in die Bilder des Films hineinfallen zu lassen.

künstlerische Leitung: Judith Förster | Video und technische Leitung: Stella Horta | Tanz: Judith Förster, Nanna Sigsdatter Mathiassen | Kostüm: Martin Sieweke | Bühne: Julian Weber | Sound: Fjóla Gautadóttir | Lichtdesign, Technik- und Produktionsassistenz: André Uerba | Dramaturgie: Isabel Gatzke | Audiodeskription: Judith Förster, Isabel Gatzke, Renae Shadler | Beratung Audiodeskription: Sophia Neises | Stimme: Merel Steenbrink

Wann?
Zwischen dem 7ten und dem 16ten Januar 2021 online.

Wo?
Online unter: https://tanztage2021.sophiensaele.com/on-demand/judith-foerster-stella-horta-showdown-av-mit-deutscher-audiodeskription/.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

25ter Dezember 2020 bis erster Januar 2021
„Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“

als Video on Demand mit Audiodeskription
Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen das diesjährige Familien-Stück „Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo“ in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Parkaue. Das Stück richtet sich an Zuschauer*innen ab fünf Jahren und steht ab dem 25ten Dezember 2020 als Stream mit Audiodeskription zur Verfügung.

Zum Stück

Ein einsames Hotel wird in dieser besonderen Nacht von illustren Figuren frequentiert: Eine kurzsichtige Abenteurerin landet mit Fallschirm. Ein Tierforscher jagt einen Juckreiz. Ein Dauergast steckt im Sessel fest. Ein bleicher Herr nimmt Maß an Menschen-Armen und Stuhlbeinen. Eine Lady schmust mit Wänden. Eine Dame aus vergessenen Zeiten sucht ihr Königreich. Woher sie kommen, erzählt ihr Gepäck. Wohin sie reisen, wissen sie selbst noch nicht. Der emsige Nachtportier ist für alle da und jongliert mit sich stapelnden Bedürfnissen.

Mit großem Ensemble, viel Humor und fast ohne Sprache verwandeln der Regisseur Gregory Caers und sein Team die Bühne in den Verkehrs-Knotenpunkt einer Gesellschaft in Bewegung. Was entsteht, wenn mit jedem Menschen eine ganze Welt zur Tür hereinkommt?
Ein Theaterzauber für die ganze Familie: voller Liebe zu knisternden Geheimnissen, steilen Behauptungen, unwahrscheinlichen Bild-Welten und Sound-Landschaften von Tanja Pannier.

Regie: Gregory Caers | Ausstattung: Martina Lebert | Musik: Tanja Pannier | Dramaturgie: Justus Rothlaender | mit: Birgit Berthold, Caroline Erdmann, Filip Grujic, Jakob Kraze, Hanni Lorenz, Denis Pöpping, Friedrich Richter, Mira Tscherne

Wann und wo?
Zwischen dem 25ten Dezember 2020 und dem ersten Januar 2021 online als Stream unter folgendem Link: https://www.parkaue.de/service/barrierefreiheit/#Audiodeskription.
Direkt zum Stream bei Youtube geht es hier: youtu.be/ipSy2waNsAQ.

20ter bis 31ter Dezember 2020
„Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht
als Video on Demand mit Audiodeskription
Berliner Ensemble – BE at home

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

In Zusammenarbeit mit dem Berliner EnsembleBE at home präsentieren wir Ihnen eine historische Aufnahme von Bertolt Brechts berühmtem Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ als Video on Demand mit Audiodeskription.

Erleben Sie Helene Weigel in ihrer berühmtesten Rolle in einer Aufzeichnung des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1957.

Die Aufzeichnung zeigt eine Vorstellung am – von Bertolt Brecht und Helene Weigel gegründeten – Berliner Ensemble und entspricht der Inszenierung, die Brecht im Jahr 1949 am Deutschen Theater erarbeitete und aus der das sogenannte „Couragemodell“ hervorging – ein Modellbuch mit Fotos und Anweisungen, das zum verbindlichen Muster für alle weiteren Inszenierungen der „Mutter Courage“ wurde.

Zum Stück

Bertolt Brecht selbst sagte über „Mutter Courage und ihre Kinder“: „Das Theater des neuen Zeitalters war eröffnet, als auf die Bühne des zerstörten Berlin der Planenwagen der Courage rollte.“

Er verfasste das Stück kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs im schwedischen Exil.

„Mutter Courage und ihre Kinder“ spielt im Dreißigjährigen Krieg und handelt von der kleinen Händlerin Anna Fierling, genannt Mutter Courage, die versucht, ihr Geschäft mit dem Krieg zu machen und dabei ihre drei Kinder verliert.

Das Stück gilt als typisches Beispiel für Brechts episches Theater.

Regie: Bertolt Brecht und Erich Engel | Bühne: Heinrich Kilger | Musik: Paul Dessau

mit Helene Weigel als Mutter Courage, Angelika Hurwicz als Kattrin, Ekkehard Schall als Eilif, Heinz Schubert als Schweizerkas, Regine Lutz als Yvette, Ernst Busch als Koch u.a.

Aufzeichnung des Fernsehens der DDR, 1957

Die Audiodeskription wird gesprochen von der Sängerin, Schauspielerin und Brecht-Interpretin Gina Pietsch.

Wann und wo?
Zwischen dem 20ten und dem 31ten Dezember 2020 online unter:
https://www.berliner-ensemble.de/stream-audiodeskription.

Preise und Karten
Der Abruf des Videos ist kostenfrei.

20ter Dezember 2020 um 10.45 Uhr
Zoom-Webinar der Sophiensaele
„Running Commentary on Dis_Sylphide“
Saša Asentić & Collaborators und Bojana Cvejić

Auf Deutsch, Englisch und Serbokroatisch mit deutscher Audiodeskription und Simultan-Übersetzung in leichte Sprache.

Zum Stück

In der Performance Dis_Sylphide von Saša Asentić & Collaborators inszeniert ein gleichberechtigtes Team aus Künstler*innen mit und ohne Lern-Behinderung drei choreographische Schlüsselwerke des 20ten Jahrhunderts neu: „Hexentanz“ (1928) von Mary Wigman, „Kontakthof“ (1978) von Pina Bausch und „SelfUnfinished“ (1998) von Xavier Le Roy.

Im Zoom-Webinar „Running Commentary on Dis-Sylphide“ mit deutscher Audiodeskription kommentieren internationale Künstler*innen mit und ohne Behinderung das Video einer Aufführung von Dis_Sylphide live auf separaten Audio-Kanälen. Mit Hilfe der Zoom-Toolbar kann das Publikum zwischen den verschiedenen Audio-Kanälen navigieren und sich aus dem, was gehört und/oder gesehen wird, seinen eigenen Soundtrack bauen.

Running Commentary ist ein von der Theoretikerin und Performerin Bojana Cvejić entwickeltes Format zur Analyse von Performances und zur Bereicherung des Zuschauer-Erlebnisses. Innerhalb des DIS- is not included-Projekts in Berlin findet das Format online statt. Die Audiodeskription ist in deutscher Sprache und wird erstellt von Emmilou Rößling.

Wann und wo?
Am 20ten Dezember 2020 um 10.45 Uhr online bei Zoom.

Preise und Karten
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Sie können sich ab dem 7ten Dezember 2020 für die Zoom-Konferenz anmelden unter: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Urwgo5G9ShGCv_OkGN0BjQ. Bei der Anmeldung erhalten Sie auch eine Bedienungs-Anleitung für Zoom.
Weitere Informationen zum Webinar gibt es hier: https://sophiensaele.com/de/programm/stueck/sasa-asentic-collaborators-and-bojana-cvejic-running-commentary-on-dis-sylphide.

6ter Dezember 2020 – VORSTELLUNG ABGESAGT
„Zum Beispiel Bienen“
im FELD-Theater Berlin

Aufgrund der Verlängerung des bundesweiten Lockdowns und der damit einhergehenden Schließung aller kulturellen Einrichtungen muss das Stück „Zum Beispiel Bienen“ sowie die vorherige Tastführung im FELD-Theater leider entfallen.
Bei Rückfragen erreichen Sie das FELD-Theater unter tickets@jungesfeld.de oder telefonisch unter 030 / 92 12 41 50.

bis zum 6ten Dezember 2020
„Hamlet“ von William Shakespeare
online in der ZDF-Mediathek

Das diesjährige 57. Berliner Theatertreffen findet online statt. Im Rahmen dessen können Sie in der ZDF-Mediathek eines der bekanntesten Dramen der Theatergeschichte abrufen: „Hamlet“ von William Shakespeare. In einer Inszenierung von Johan Simons für das Schauspielhaus Bochum mit der mehrfach preisgekrönten Sandra Hüller als Hamlet.

Zum Stück

Etwas ist faul im Staate Dänemark. Der junge Hamlet trauert um seinen Vater. Seine Mutter, Königin Gertrud, bewältigt den Verlust eher pragmatisch und heiratet den Bruder des Toten, Hamlets Onkel Claudius. Dafür verachtet der junge Prinz seine Mutter zutiefst, und als ihm sein Vater als Geist erscheint und offenbart, dass er Opfer eines Mordanschlags durch den neuen König wurde, gerät Hamlets Welt vollends aus den Fugen. Zwischen Apathie und hilfloser Wut taumelnd, weiß er einfach nicht so recht weiter – will aber dennoch seinen Vater rächen.

Wann und wo?
Noch bis zum 6ten Dezember 2020 online in der ZDF-Mediathek. Sie finden die Audiodeskription in den Sprach-Einstellungen des Videos unter: https://www.zdf.de/kultur/musik-und-theater/starke-stuecke-hamlet-100.html. Der Online-Stream ist kostenfrei.

5ter November 2020 – VORSTELLUNG ABGESAGT
„Don Quijote“
im Deutschen Theater Berlin

mit vorheriger Tastführung

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen und der Schließung der Kultur-Einrichtungen im Monat November müssen der „Don Quijote“ sowie die vorherige Tastführung leider entfallen. Bei Rückfragen erreichen Sie das Deutsche Theater unter service@deutschestheater.de oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.

8ter Oktober 2020 ab 17 Uhr
Gestreamte Tastführung aus dem Theater an der Parkaue

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Gleich zu Beginn der Woche des Sehens, am 8ten Oktober, bieten wir eine live gestreamte Tastführung aus dem Theater an der Parkaue an. Ab 17 Uhr können Sie per Zoom von zuhause aus an der Tastführung teilnehmen.

So können Sie das Bühnenbild kennenlernen und außerdem vieles über das Theater an der Parkaue erfahren. Sie können sich live per Chat einklinken und nachfragen oder Anregungen geben, auf die live geantwortet werden kann.

Betastet wird das Bühnenbild des Stücks „Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur“ nach dem gleichnamigen Sachbuch von Gianumberto Accinelli.

Das Stück richtet sich hauptsächlich an Kinder zwischen acht und 14 Jahren, ist aber auch für Erwachsene interessant.

Zum Stück:

Warum steht in Australien ein Denkmal für die südamerikanische Kaktusmotte? Was hat es mit dem Gerücht auf sich, dass es auf Borneo 14.000 Katzen an Fallschirmen regnete? Wieso mögen Hirsche kein Chili? Wer sind die Müllmänner der Natur? Weshalb ist den Gästen einer Pension in Panama das Betreten des oberen Stockwerks strengstens verboten? Und was treibt das Personal dort in Schutzkleidung?

Mit Hilfe von erzählerischer Kombinatorik, trickreicher Bühnentechnik, abenteuerlichem Schauspieleinsatz und spielfreudigen Musikmaschinen zupft und zieht das Publikum an Fäden, die immer tiefer ins Innere des Theaters führen: Was ist wie miteinander verknüpft? Wie empfindlich ist der Aufbau? Zu welchem Auslöser lässt sich eine Reaktionskette zurückverfolgen?

Anhand wahrer Geschichten, die der Insektenforscher Gianumberto Accinelli in der Natur gesammelt hat, wird das Theater zum Erlebnisparcours: Wie setzen menschliche Handlungen in der Natur gewaltige Auswirkungen in Gang?

„Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur“ wurde im Jahr 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet. Aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt von Ulrike Schimming.

Regie: Thomas Fiedler | Ausstattung: Michael Graessner | Musik: gamut inc | Dramaturgie: Eva Stöhr | Vermittlung: Maria Karamoutsiou | mit: Caroline Erdmann, Filip Grujic, Hanni Lorenz, Friedrich Richter, Andrej von Sallwitz

Wenn Sie per Internet an der Tastführung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an unter: presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir senden Ihnen dann weitere Informationen zu.

27ter September 2020 um 19 Uhr
„Haus Nr. 69“ von Josephine Hock mit Live-Audiodeskription
in der Schaubude Berlin

Im Haus Nr. 69 wohnen verschiendenste Menschen – sie kennen sich zwar vom Sehen, aber von ihrem Leben, ihrem Lieben und ihrer Lust wissen sie nichts. Vielleicht hatte die ältere Frau aus dem zweiten Stock Sex im Kornfeld und fand es sehr piksend. Die beiden aus der Wohnung drüber fesseln sich manchmal und manchmal auch nicht. Sie alle erzählen hier ganz offen von Leidenschaft und Zweifel.

Theater der Dinge über ein Thema, an das die meisten denken, über das die wenigsten aber öffentlich sprechen.

Idee und Spiel: Josephine Hock | Text: basierend auf Interviews | Dramaturgie: Clara Fritsche | Audiodeskription: Charlotte Miggel, Jutta Polić, Nicolai Audiodeskription

Wann?
am 27ten September 2020 um 19 Uhr
Dauer: eine Stunde

Wo?
in der Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81 bis 84, 10 40 5 Berlin

Preise und Karten
Karten kosten fünfzehn Euro, ermäßigt zehn Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr
Bitte reservieren Sie ihre Karten online unter:
https://schaubude.tickets.de/de/tour/1003464

19ter September 2020
Der Herr der Krähen –
Eine polyphone Polit-Parabel über Wahrheit und Herrschaft
in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau

Das Ensemble der jtw Spandau beschäftigt sich in seiner aktuellen Inszenierung mit dem Roman „Herr der Krähen“ des kenianischen Autors Ngugi wa Thiong´o und entwirft eine vielstimmige Polit-Parabel, die die eine Wahrheit nicht kennt:

Im Stimmengewirr sucht jede*r danach, seinen Platz in der Welt zu behaupten. Und jede Erzählung eröffnet ein neues Geschehen. In einem Land, das mit dem größten Turm der Welt den Himmel erreichen will, haben alle Menschen ihre Not: vom einfachen Polizisten bis zur Hausfrau, vom korrupten Magnaten über die unzähligen Arbeitslosen, die in langen Schlangen stehen und warten, bis zum Diktator selbst…

Das Schicksal will es, dass in der Diktatur des Turmbaus ein mysteriöses Konsultationsbüro mit dem Namen „Herr der Krähen“ entsteht, wo alle Menschen ihre eigene Wahrheit erkunden – und so das System selbst ins Wanken gerät. Es entwickelt sich eine surreale Polit-Parabel.

Regie: Carlos Manuel, Audiodeskription: Anke Nicolai, Choreografie: Jenny Mezile, Bühne/Installation: Anne Duk Hee Jordan, Kostüm: Verena Hay, mit 20 Darsteller*innen auf der Bühne und hoffentlich 2 jungen Darsteller*innen aus Brasilien.

Aufgrund der in diesem Jahr reduzierten Sitzplätze bittet die jtw Spandau um Anmeldung unter schreiner@jtw-spandau.de

Wann?
am 19ten September 2020
18 Uhr Bühnenführung
19 Uhr Stückbeginn
Dauer: 2 einhalb Stunden mit Pausen

Wo?
jtw Spandau, Gelsenkircher Straße 20, 13 58 3 Berlin

Preise und Karten
Eintritt gegen Spende

27ter und 28ter August 2020
Jenufa – Oper von Leos Janacek
im Stream der Deutschen Oper Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Oper in drei Akten
Libretto von Leos Janacek nach dem Drama von Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutscher Audiodeskription

Enge und Bigotterie, Tradition und Kontrolle, das bäuerliche Leben auf dem mährischen Dorf unterm Brennglas: Wir folgen den Figuren durch die Jahreszeiten, erleben einen hitzigen, brutalen Sommer, auf den ein eisiger, grausamer Winter folgt. Im beginnenden Frühling werden wir Zeugen eines Fests, das keines ist. Die tragische Hochzeit mündet in ein großes Schuldeingeständnis. Gewalt und Schande, Kindsmord, Schuld und Sühne. All das will uns der Komponist vor Augen und Ohren führen, der unbeherrscht Aufbrausende, der bei seinen Landsleuten in Ungnade gefallen war, nachdem er sich abfällig über Smetana geäußert hatte.

Mit JENUFA läuft er nun Gefahr, sich auch musikalisch und stilistisch zu isolieren. Welcher Komponist blieb – als hätte es Wagner nie gegeben – noch so in Arien und Phrasenwiederholungen verhaftet? Wer verband diese so selbstverständlich mit den neu aufkommenden veristischen Formen? JENUFA hatte viele Umwege zu gehen, bis der verdiente Erfolg sich einstellte.

Wann?
am 27ten August 2020 ab 19 Uhr für 48 Stunden
Dauer: ca. 3 Stunden

Wo?
Sie finden den Stream zu gekommener Zeit hier, unter diesem Direktlink zu Vimeo, ebenso wie auf der AD-Unterseite der Deutschen Oper Berlin.

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei.

Ab 1. August 2020
School of Shame – Tanz Performance Musical
Stream des Kollektivs Polymora Inc.

In School of Shame untersuchen fünf unterschiedliche – diverse – Körper die Mechanismen von Scham und Beschämung. Scham kommt selten allein, Scham braucht Publikum – und sie zu überwinden auch. In dieser Performance zwischen Castingshow und Klassenzimmer blicken die fünf Performer*innen von  Polymora Inc. ihren psychischen blinden Flecken ins Gesicht und beschämen bzw. schämen sich öffentlich.
School of Shame ist eine Musical-Performance des inklusiven Leipziger Kollektivs Polymora Inc. in Kooperation mit Tanzlabor Leipzig und LOFFT – DAS THEATER.
Weiterführende Links:
https://polymora-inc.org/
http://tanzlabor-leipzig.de/
http://www.lofft.de/web/index.php

Choreographie & Performance: Jana Zöll, Jutta Tille, Aisha Konaté, Mono Welk, Alexandra Schwartz
Dramaturgie & Musik: Stephanie Krah
Bühnenbild: Lila Pudel Inc. (Ginger Carta, Jul Zureck)
Audiodeskription: Matthias Huber, Cathi Matthies
Gebärdensprache: Kristin Lehmann
Fotos: Tom Dachs

Ermöglicht wurde die Online-Audiodeskription durch die Kleinprojektförderung des Kulturamtes der Stadt Leipzig, die schon genannten Kooperationspartner und Beatrix Hermens (Produktion). Gefördert von der Landesdirektion Sachsen, Stadt Leipzig, Kulturamt, Sozialamt der Stadt Leipzig.

Wann?
Ab 1. August 2020 für einen Monat.

Wo?
Die Audiodeskription von School of Shame it unter folgendem Link zugänglich: https://polymora-inc.org/projekte/school-of-shame/

Preise und Karten
Der Online-Stream ist kostenfrei.

Programmtipp:
bis 30ten Juli 2020 Online
Hamlet
von William Shakespeare
Aufzeichnung der Inszenierung des Schauspielhaus Bochum

mit AD

Schauspiel von William Shakespeare; Schauspielhaus Bochum;
mit Auszügen aus „Die Hamletmaschine“ von Heiner Müller
Erstausstrahlung mit Audiodeskription war am 2. Mai 2020.

Der alte König Hamlet ist tot, sein Mörder und Bruder Claudius hat seine Witwe Gertrud geheiratet und sitzt jetzt auf dem Thron. Prinz Hamlet, krank vor Trauer, wird vom Geist seines Vaters heimgesucht. Der Geist befiehlt ihm, ihn zu rächen. In der Regie von Johans Simons mit Sandra Hüller in der Titelrolle wird Hamlet zu einem Plädoyer für radikale Ehrlichkeit.
Hier hören Sie eine akustische Einführung ins Stück: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b34-einfuhrung-in-das-theaterstuck-hamlet

Wann und Wo?
bis 30. Juli 2020 unter https://www.zdf.de/kultur/musik-und-theater/starke-stuecke-hamlet-100.html direkt erreichbar. Nach dem Starten des Videos muss im Menu des Videos bei Spracheinstellungen in der Rubrik Audio die Audiodeskription ausgewählt werden. Dauer 125 Min.

Dritte Theaterclub-Matinee am 28. Juni 2020

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am Sonntag den 28. Juni 2020 um 11 Uhr fand die dritte Theaterclub-Matinée des Berliner Spielplan Audiodeskription via Zoom statt.

Diesmal stellten wir kurz die im Juni gezeigten Stücke mit AD- vor – dann waren Sie dran, ihren „Senf dazuzugeben“. Danach erfahuren wir, was alles bisher in der ersten Spielzeit des Berliner Spielplan Audiodeskription geschah – und auch schon, was in der zweiten Spielzeit passieren kann… Anregungen, welche Stücke von den Spielplänen der Partnertheater Sie gerne als Hörfassung auf dem Spielplan hätten – und ob digital oder nach Möglichkeit vor Ort – sind natürlich immer willkommen!

Mit dabei als Moderatorin waren die Bloggerin Lavinia Knop-Walling, Projektleitung Imke Baumann und Komoderation Ursula Salomon.

25ter bis 30ter Juni 2020
Max und Moritz – eine Bösebubengeschichte für Erwachsene nach Wilhelm Busch
im Stream des Berliner Ensembles

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die Lausbubengeschichten von Max und Moritz waren nicht immer unumstritten: In einigen Regionen wurden sie nach Erscheinen für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Der Grund liegt auf der Hand: Beleidigungen, mehrfache Sachbeschädigungen, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Tierquälerei und schwere Körperverletzung – diese Straftatbestände müssen Max und Moritz vorgehalten werden. Antú Romero Nunes wird diesen bösen Ur-Comic nun in seine  Theatersprache übersetzen. Das Böse und die fehlende moralische Implikation interessieren ihn an dieser Erzählung genauso wie das, was man nicht auf den Bildern sieht und bislang nur ahnte …
Mehr über seine Inszenierung von Max und Moritz erzählt uns Regisseur Antú Romero Nunes in diesem Link: https://vimeo.com/362958878
Alle Mitwirkende finden Sie auf folgender Seite des BE: https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/max-und-moritz

Wann?
25ter Juni ab 18h bis 30ter Juni 2020
Dauer: Eine Stunde 35

Wo?
Direkt unter folgendem Link im Stream mit Audiodeskription des Berliner Ensembles:
https://www.berliner-ensemble.de/stream-audiodeskription

Preise und Karten
Der Online Stream ist kostenfrei.

23ter und 24ter Juni 2020
Jenufa – Oper von Leos Janacek

im Stream der Deutschen Oper Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Oper in drei Akten
Libretto von Leos Janacek nach dem Drama von Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutscher Audiodeskription

Enge und Bigotterie, Tradition und Kontrolle, das bäuerliche Leben auf dem mährischen Dorf unterm Brennglas: Wir folgen den Figuren durch die Jahreszeiten, erleben einen hitzigen, brutalen Sommer, auf den ein eisiger, grausamer Winter folgt. Im beginnenden Frühling werden wir Zeugen eines Fests, das keines ist. Die tragische Hochzeit mündet in ein großes Schuldeingeständnis. Gewalt und Schande, Kindsmord, Schuld und Sühne. All das will uns der Komponist vor Augen und Ohren führen, der unbeherrscht Aufbrausende, der bei seinen Landsleuten in Ungnade gefallen war, nachdem er sich abfällig über Smetana geäußert hatte.

Mit JENUFA läuft er nun Gefahr, sich auch musikalisch und stilistisch zu isolieren. Welcher Komponist blieb – als hätte es Wagner nie gegeben – noch so in Arien und Phrasenwiederholungen verhaftet? Wer verband diese so selbstverständlich mit den neu aufkommenden veristischen Formen? JENUFA hatte viele Umwege zu gehen, bis der verdiente Erfolg sich einstellte.

Die akustische Einführung finden Sie auf unserem Podcast Kanal https://blog.theaterhoeren-berlin.de/podcast-2/

Wann?
23ter Juni 2020 ab 19 Uhr und 24ter Juni bis 19 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden

Wo?
Sie finden den Stream für 48 Stunden direkt unter diesem Link: https://player.vimeo.com/video/431351683
oder hier, auf der Startseite der Deutschen Oper Berlin, in der Hauptregion der Seite unter der Überschrift „Jenufa als Video on demand mit Audiodeskription“.

Preise und Karten
Der Online Stream ist kostenfrei.

23. Juni 2020 – Vorstellung abgesagt
Die Zauberflöte

an der Deutschen Oper Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Bei Rückfragen ist die Deutschen Oper Berlin unter 030 34 38 43 43 zu erreichen.

16ter bis 18ter Juni 2020
No Limit von Angela Alves
Online-Performance mit den SophienSaelen Berlin

It’s show time! Wir feiern die Umkehrung der Verhältnisse: Im NO LIMIT-Kosmos bilden Menschen mit Behinderung die Mehrheit. Und die Norm. Ihr Versprechen an die Minderheit heißt „Inklusion“. Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Nicht-Behinderte) sollen jetzt auch mitmachen dürfen. Deshalb wird mit großer Geste für deren Belange sensibilisiert und Solidarität in Aussicht gestellt. Großes Bühnenbesteck, Tutti Frutti für alle!
Mehr Informationen auf https://sophiensaele.com/de/neuigkeiten/angela-alves-no-limit .

In der Tastführung zu Beginn der Online-Performance wird der digitale Bühnenraum erkundet sowie in das Webinar-Format und die Abläufe eingeführt. Die Live-Beschreibung während der Performance ermöglicht blinden und sehbehinderten Zuschauer*innen den Zugang zu den visuellen Elementen der Vorstellung: Bewegung, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten werden beschrieben. In der Chat-Spalte gibt es zusätzliche Beschreibungen, die per Screenreader angehört werden können.

Wann?
16ter, 17ter und 18ter Juni 2020 um 20 Uhr

Wo?
Die Performance findet in Form eines Webinars auf der Plattform Zoom statt.
Informationen zu Eingabehilfe und Barrierefreiheit von Zoom finden sie unter:
https://zoom.us/de-de/accessibility.html
Eine Gebrauchsanweisung zur Teilnahme finden Sie unter folgendem Link:
https://sophiensaele.com/de/download/5339/Manual_No%20Limit_BF.pdf
Zur Anmeldung hier klicken:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN__QSKxu-YSI29sYMsR_ZUUQ?fbclid=IwAR0aHRaA0ArbDf7swyOQ42QhdzyPbEua5MJRj5huOcEF-7DhjlJJWPwMP2Q

Preise und Karten
Tickets für das Webinar kosten 5 € (Bezahlung via paypal oder, wer absolut kein paypal nutzen möchte wendet sich bitte an presse@sophiensaele.com) .

15ter Juni 2020
Die Pest nach dem Roman von Albert Camus
im Stream des Deutschen Theater Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

András Dömötörs Inszenierung der Pest hatte im November 2019 in der Box Premiere des DT. Angesichts der Corona-Krise hat DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski nun zusammen mit dem Kameramann Lorenz Haarmann eine Quarantäne-Variante der Arbeit erschlossen. Die Inszenierung ist mit Audiodeskription verfügbar.

In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, was alle anderen für unmöglich halten: Es ist die Pest.
Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Stadt hermetisch abgeriegelt, alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Bald fordert die Krankheit mehr und mehr Opfer, gigantische Krankenstationen entstehen, später Massengräber. Der Arzt weiß, dass sein Kampf gegen die Seuche aussichtslos ist. Der Bazillus bleibt unbesiegbar, auch wenn die Pest Oran nach neun Monaten so unvermittelt wieder verlässt, wie sie gekommen ist. Albert Camus‘ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Katastrophe.
Eine akustische Einführung ins Stück hören Sie vorab auf unserem Podcast Kanal.

Wann?
15. Juni 2020 um 18 Uhr (verfügbar bis 16. Juni, 12 Uhr)
Dauer: eine Stunde und 20 Minuten

Wo?
Auf dem Online Stream des Deutschen Theater unter:
https://www.deutschestheater.de/programm/aktuelles/dt-heimspiel/
Auf der Seite des DT-Heimspiels finden sie unter der Überschrift „Die Pest mit Audiodeskription“ einen Schalter „Wiedergabe“. Aktivieren Sie den „Wiedergabe“-Schalter. Wenn Sie pünktlich zur Stream Premiere kurz vor 18h einschalten und das Stück noch nicht angefangen hat, wird Musik zu einem rein visuellen Countdown gespielt. Die AD-Fassung beginnt direkt nach dem Ende der Musik bzw. des Countdowns mit der Einführung ins Stück.

Preise und Karten
Der Online Stream ist kostenfrei.

12. und 19 Juni 2020 – Vorstellung abgesagt
Krabat
am Theater an der Parkaue

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Bei Rückfragen ist das Theater an der Parkaue unter 030 55 77 52 52 oder per e-Mail unter Besucherservice@parkaue.de zu erreichen.

5. Juni 2020 – Vorstellung abgesagt
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Für Fragen ist der Friedrichstadt-Palast Berlin unter 030 23 26 23 26 zu erreichen.

23. Mai 2020 – Matinée um 11h
Zweiter (digitaler) Theaterclub

des Berliner Spielplan Audiodeskription

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am Samstag den 23. Mai 2020 um 11 Uhr hat die zweite Theaterclub-Matinée des Berliner Spielplan Audiodeskription via Zoom stattgefunden. Diesmal wurde über die AD-Fassung des Theaterstücks Peer Gynt von Henrick Ibsen am Schauspiel Leipzig gesprochen. Special-Guest war die Audiodeskriptorin Maila Giesder-Pempelforth, die die Hörbeschreibung geschrieben und gesprochen hat. Nach einem Gespräch mit der Audiodeskriptorin aus Leipzig moderierte Lavinia Knop-Walling Ihre Publikumsfragen.

21. Mai 2020 ab 14 Uhr
Peer Gynt von Henrik Ibsen
On-Demand-Inszenierung des Schauspiel Leipzig

Peer Gynt erzählt, und er ist bekannt für seine unerschöpflichen Geschichten, die die Anderen zum Staunen bringen. In einer Dorfgemeinschaft, die nur Spott für ihn übrig hat, gerät er ins Träumen über all das, was er sein könnte. Dieser Peer Gynt ist ein Außenseiter und ein Phantast. Er lässt sich verführen von jeder Zerstreuung, der nächsten Schlägerei, von seinen Gedanken, die ihn sich als Kaiser sehen lassen, als einen, der Großes vollbringt. Taumelnd geht er diesem Bild nach. Er wird zum Verführer, der nach seinem lächerlichen Auftritt bei der Hochzeitsgesellschaft die Braut raubt und anschließend vogelfrei ins Reich der Trolle flieht, um dort das erstbeste Mädchen zu schwängern. Es ist aber auch Peer Gynt, der sich in Solveig verliebt, ihr ein Haus baut. Der Gleiche, der nicht ankommen will, der sich nicht für einen Weg entscheidet. Die Inszenierung zeigt eine ekstatische Flucht, angetrieben vom beständigen Scheitern der Lüge und der Angst, in der eigenen Erfindung verloren zu gehen — sein Dasein eine hohle Form, die am Ende nur dazu taugt, eingeschmolzen zu werden. Es ist der Peer Gynt, der zu seinem eigenen Abgrund wird.

Regie: Philipp Preuss
Bühne & Kostüme: Ramallah Aubrecht
Musik: Kornelius Heidebrecht
Video: Konny Keller
Dramaturgie: Christin Ihle
Audiodeskriptionsfassung: Maila Giesder-Pempelforth, Florian Eib, Beatrix Hermens, Pernille Sonne, Christin Ihle (Endredaktion)
Sprecher und Produzent der Hörfassung: Florian Eib

Mehr Informationen zum Stück finden Sie auf der Seite des Schauspiel Leipzig und in einem Interview mit Regisseur Philipp Preuss oder der Nachtkritik zu dem Stück. Eine akustische Einführung in Stück, Bühne und Kostüm hören Sie hier.

Wann?
21. Mai 2020 ab 14 Uhr; für 24h verfügbar.
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten.

Wo?
im Stream des Schauspiel Leipzig

Preis:
kostenfrei.

16. Mai 2020
Online zwischen 18 Uhr 30 und 24 Uhr
Wiederholung von Bella Figura im Ersatz-Spielplan der Schaubühne am Lehniner Platz

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

„Ein Mann und eine Frau auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Provinz. Sie, Andrea, alleinerziehende Mutter und pharmazeutisch-technische Assistentin, sitzt noch im Auto. Ihr Liebhaber, der Glasereiunternehmer Boris, versucht sie zum Aussteigen zu überreden – trotz des Ausrutschers, den er gerade begangen hat: zu erwähnen, dass ihm das Restaurant von seiner Frau empfohlen wurde …
»Bella Figura« erkundet den Abend nach diesem fatalen Fehler. Wenig später erscheint ein weiteres Paar vor Ort: Eric und Françoise, begleitet von Yvonne, Erics Mutter. Es wird schnell klar, dass sie auf unglückliche Weise mit den beiden anderen verkettet sind. Das Stück spielt fast gänzlich unter freiem Himmel, an einem Tag, der zur Neige geht.“

Bella Figura von Yasmina Reza
Regie: Thomas Ostermeier
Premiere war am 16. Mai 2015.
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Die Aufzeichnung ist eine Produktion von ZDF und 3sat, in Zusammenarbeit mit ARTE .

Eine akustische Einführung in Stück hören Sie auf dem Podcast Kanal von Theater hören Berlin. Mehr Informationen zum Stück finden Sie in diesem Probentrailer von Bella Figura und in dem Blogbeitrag Schöne Leichen und Yasmina Rezas »Bella Figura«

Die Hörtheaterfassung erfolgte im Auftrag der Schaubühne am Lehniner Platz in Kooperation mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription.
Text: Charlotte Miggel und Barbara Fickert
Redaktion: Matthias Huber
Sprecherin: Nadja Schulz-Berlinghoff
Sprachaufnahme und Mischung: Picaro Media, Peter Weinsheimer

Wann?
16. Mai 2020 zwischen 18 Uhr 30 und 24 Uhr
Dauer: ca 120 Minuten.

Wo?
https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/bella-figura-3.html

Preis:
kostenfrei.

3. Mai 2020 – Matinée um 11h
Erster (digitaler) Theaterclub

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Am Sonntag den 3. Mai 2020 um 11 Uhr fand die erste Theaterclub-Matinée des Berliner Spielplan Audiodeskription via Zoom statt. Es ging um die auf 3-Sat zu hörende Hamlet Inszenierung und unser Special-Guest, der Dramaturg Jeroen Versteele konnte uns viele unserer neugierigen Fragen beantworten.
Einen Auschnitt hören sie auf unserem Podcast-Kanal.

Programmtipp:
1. Mai 2020 ab 20h in der 3Sat Mediathek und
2. Mai 2020 um 20 Uhr 15 auf 3Sat
Hamlet
von William Shakespeare
Aufzeichnung der Inszenierung des Schauspielhaus Bochum

mit AD

Schauspiel von William Shakespeare; Schauspielhaus Bochum; Mit Auszügen aus „Die Hamletmaschine“ von Heiner Müller
Deutsch von Angela Schanelec und Jürgen Gosch Dramaturgie: Jeroen Versteele; Erstausstrahlung

Audiodeskription von Anke Nicolai, gesprochen von Nadja Schulz-Berlinghoff.

Der alte König Hamlet ist tot, sein Mörder und Bruder Claudius hat seine Witwe Gertrud geheiratet und sitzt jetzt auf dem Thron. Prinz Hamlet, krank vor Trauer, wird vom Geist seines Vaters heimgesucht. Der Geist befiehlt ihm, ihn zu rächen. Dieser Auftrag treibt Hamlet immer weiter in die Isolation. William Shakespeare machte 1602 aus einer europäischen Legende die philosophische Geschichte einer bis heute faszinierenden Sinnsuche. In der Regie von Johans Simons mit Sandra Hüller in der Titelrolle wird Hamlet zu einem Plädoyer für radikale Ehrlichkeit.

Wann und Wo?
Am 1. Mai ab 20 Uhr (für 24h) Online in der 3Sat Mediathek
unter diesem Link direkt erreichbar.
und am 2. Mai 2020 um 20:15 auf 3Sat in Ihrem TV Gerät
Dauer 125 Min.

1. Mai 2020 – Vorstellung abgesagt
VIVID Grand Show – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Für Fragen ist der Friedrichstadt-Palast Berlin unter 030 23 26 23 26 zu erreichen.

25. April 2020 – Vorstellung abgesagt
DIS_SYLPHIDE – A Dance Piece on Disability and Dance History in Germany von Saša Asentić & Collaborators
in den Sophiensälen Berlin

Auf Deutsch, Englisch, Serbokroatisch, Audiodeskription auf Deutsch.
Ein gleichberechtigtes Team aus Künstler_innen mit und ohne Lernbehinderung inszenieren drei choreografische Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts neu:
Hexentanz (1928) von Mary Wigman, Kontakthof (1978) von Pina Bausch und SelfUnfinished (1998) von Xavier Le Roy. Alle drei Stücke sind in Deutschland entstanden und haben auf revolutionäre Weise das Verständnis ihrer Zeit von Tanz, Choreografie und Körper verändert. Nicht weniger als das verlangen auch die Künstler*innen um Asentić:
Mal lautstark und gewaltvoll, mal kontemplativ und leise, doch stets humorvoll und überraschend hebeln sie Normen und Konventionen von Körpern aus und fordern ihren längst überfälligen Platz in der Tanzgeschichte ein!

Im Rahmen des Projektes DIS- is not included erfolgt im Anschluss an die Vorstellung ein Austausch der Künstler*innen mit und ohne Lernbehinderung von Per.Art (Novi Sad), Meine Damen und Herren (Hamburg) und der neu gegründeten Berliner Gruppe Tanzerei.
Diese und mehr Informationen über den Choreografen Saša Asentić finden Sie auf der Homepage der Sophiensäle Berlin.

Wann?
am 25. April 2020
17 Uhr 45 Tastführung
18 Uhr 50 Early Boarding: Vorzeitiger Einlass in den Saal
19 Uhr Beginn des Tanzstücks

Wo?
Sophiensäle Berlin, Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. ein Begleit-Service für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Tickets kosten ermäßigt 10, Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehindertenausweis (B) erhalten eine Freikarte.
Für weitere Informationen und Anmeldung erreichen Sie die Sophiensäle 030 27 89 00 34 .

11. April 2020
Online zwischen 18 Uhr 30 und 24 Uhr
Bella Figura im Ersatz-Spielplan der Schaubühne am Lehniner Platz

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

„Ein Mann und eine Frau auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Provinz. Sie, Andrea, alleinerziehende Mutter und pharmazeutisch-technische Assistentin, sitzt noch im Auto. Ihr Liebhaber, der Glasereiunternehmer Boris, versucht sie zum Aussteigen zu überreden – trotz des Ausrutschers, den er gerade begangen hat: zu erwähnen, dass ihm das Restaurant von seiner Frau empfohlen wurde …
»Bella Figura« erkundet den Abend nach diesem fatalen Fehler. Wenig später erscheint ein weiteres Paar vor Ort: Eric und Françoise, begleitet von Yvonne, Erics Mutter. Es wird schnell klar, dass sie auf unglückliche Weise mit den beiden anderen verkettet sind. Das Stück spielt fast gänzlich unter freiem Himmel, an einem Tag, der zur Neige geht.“

Bella Figura von Yasmina Reza
Regie: Thomas Ostermeier
Premiere war am 16. Mai 2015 .
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Die Aufzeichnung ist eine Produktion von ZDF und 3sat, in Zusammenarbeit mit ARTE .

Eine akustische Einführung in Stück hören Sie auf dem Podcast Kanal von Theater hören Berlin. Mehr Informationen zum Stück finden Sie in diesem Probentrailer von Bella Figura und in dem Blogbeitrag Schöne Leichen und Yasmina Rezas »Bella Figura«

Die Hörtheaterfassung erfolgte im Auftrag der Schaubühne am Lehniner Platz in Kooperation mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription.
Text: Charlotte Miggel und Barbara Fickert
Redaktion: Matthias Huber
Sprecherin: Nadja Schulz-Berlinghoff
Sprachaufnahme und Mischung: Picaro Media, Peter Weinsheimer

Wann?
11. April 2020 zwischen 18 Uhr 30 und 24 Uhr
Dauer: ca 120 Minuten.

Wo?
von der Startseite der Schaubühne am Lehniner Platz finden Sie einen Link zur AD-Fassung

Preis:
kostenfrei, Spenden sind aufgrund der aktuellen Lage willkommen.

3. April 2020: Die Zauberflöte
an der Deutschen Oper Berlin
– Vorstellung abgesagt

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Für Fragen ist die Deutschen Oper Berlin unter 030 34 38 43 43 zu erreichen.

3. April 2020
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin
– Vorstellung abgesagt

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Für Fragen ist der Friedrichstadt-Palast Berlin unter 030 23 26 23 26 zu erreichen.

6. März 2020
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Voller Begeisterung erlebt sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Mehr Informationen zum Stück, auch eine akustische Einführung in Handlung, Kostüm- und Bühnenbild finden Sie auf den Soundcloud Kanal des Projekts unter: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/worum-gehts-in-der-vivid-grand-show und auf der Seite des Friedrichstadt-Palastes selbst unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 6. März 2020, Achtung Anmeldeschluss ist der 29.02.2020
16 Uhr 30 Empfang am Seiteneingang in der Johannisstraße (barrierefrei)
16 Uhr 45 Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams (ca 1 Stunde)
anschließend Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18 Uhr 45 Ausgabe der AD-Empfängergeräte
19 Uhr 10 Preboarding und Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19 Uhr 30 bis 22 Uhr VIVID GRAND SHOW. (Dauer circa 2,5 Stunden inklusive 25 Minuten Pause.)

Wo?
Friedrichstadt-Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadt-palast-berlin
und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadtpalast-berlin .

Preise und Karten
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) inklusive Tasttour. Begleitpersonen erhalten ein kostenfreies Ticket.
Ihre Karten inklusive Tasttour können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26 oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.

1. März 2020
Don Quijote
am Deutschen Theater Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Erstaufführung der Fassung von Jakob Nolte, in der Übersetzung von Susanne Lange.
Mit Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza.

Nach der Lektüre unzähliger Ritterromane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen und ein neues Goldenes Zeitalter aufleben zu lassen. Er findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und begibt sich mit ihm auf die Reise, um ein einfaches Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen Der Ritter von der traurigen Gestalt erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.
Mehr über das Stück erfahren Sie auf der Seite des Deutschen Theater Berlin: https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/don-quijote/
Der Autor Jakob Nolte erzählt im Podcast des DT über seine Fassung des Don Quichote:
https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/don-quijote/
Eine akustische Einführung ins Stück folgt in Kürze.

Wann?
1. März 2020
um 17 Uhr: Beginn Tastführung (Treffpunkt an der Kasse des DT)
ca. 18 Uhr: Ausgabe der Empfängergeräte
ca. 18:30 Uhr: Preboarding, vorzeitiger Einlass in den Saal und Einführung ins Stück via Empfängergeräte
19 Uhr: Beginn der Vorstellung
Dauer der Vorstellung circa 2,5 Stunden mit einer 20 minütigen Pause nach 1,5 Stunden.

Wo?
Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-bahnhof-friedrichstrase-zum-deutschen-theater-berlin
Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-zum-deutschen-theater-berlin .

Preise und Karten
Der Ticketpreis für die ausgewählten Audiodeskriptions Plätze liegt zwischen 21 und 48 €. Schwerbehinderte, die auf eine Begleitung angewiesen sind (B) erhalten für sich und ihre Begleitperson eine Eintrittskarte mit 50 % Ermäßigung. Für Studierende oder Inhaber*innen eines Berlin Passes kostet die Karte 9€, die Begleitperson ist frei.

Kartenreservierungen sowie -vorverkauf sind unter telefonisch unter 030 28 44 12 25 und an der Theaterkasse des Deutschen Theaters (geöffnet Montags bis Samstags von 11 bis 18 Uhr 30 , Sonn- und Feiertags von 15 bis 18:30 Uhr) sowie per e-Mail an service@deutschestheater.de möglich.

25. Februar 2020
Don Quijote
am Deutschen Theater Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Erstaufführung der Fassung von Jakob Nolte, in der Übersetzung von Susanne Lange.
Mit Ulrich Matthes als Don Quijote und Wolfram Koch als Sancho Panza.

Nach der Lektüre unzähliger Ritterromane ernennt sich ein verarmter Junker selbst zu Don Quijote von La Mancha und überträgt sich die ehrenvolle Aufgabe, seine Mitmenschen gegen das Böse zu verteidigen und ein neues Goldenes Zeitalter aufleben zu lassen. Er findet im nur scheinbar naiven Sancho Panza einen treuen Knappen und begibt sich mit ihm auf die Reise, um ein einfaches Bauernmädchen alias Dulcinea von Toboso zu beeindrucken. Ihre Heldentaten enden meist in brutalen Niederlagen, weshalb Don Quijote alsbald den Beinamen Der Ritter von der traurigen Gestalt erhält. Und auch mit Sancho Panzas Traum, der sich als zukünftiger Herrscher eines Eilands sieht, will es nicht so recht was werden. Doch ihre Vorstellungskraft bleibt unbesiegt: Sie scheitern, stehen wieder auf und kämpfen weiter gegen Windmühlen.
Mehr über das Stück erfahren Sie auf der Seite des Deutschen Theater Berlin: https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/don-quijote/
Der Autor Jakob Nolte erzählt im Podcast des DT über seine Fassung des Don Quichote:
https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/don-quijote/
Eine akustische Einführung ins Stück folgt in Kürze.

Wann?
25. Februar 2020
um 18 Uhr: Beginn Tastführung (Treffpunkt an der Kasse des DT)
ca. 19 Uhr: Ausgabe der Empfängergeräte
ca. 19:30: Preboarding, vorzeitiger Einlass in den Saal und EInführung ins Stück via Kopfhöhrer
20 Uhr: Beginn der Vorstellung
Dauer der Vorstellung circa 2,5 Stunden mit einer 20 minütigen Pause nach 1,5 Stunden.

Wo?
Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-bahnhof-friedrichstrase-zum-deutschen-theater-berlin
Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-zum-deutschen-theater-berlin .

Preise und Karten
Der Ticketpreis für die ausgewählten Audiodeskriptions Plätze liegt zwischen 21 und 48 €. Schwerbehinderte, die auf eine Begleitung angewiesen sind (B) erhalten für sich und ihre Begleitperson eine Eintrittskarte mit 50 % Ermäßigung. Für Studierende oder Inhaber*innen eines Berlin Passes kostet die Karte 9€, die Begleitperson ist frei.

Kartenreservierungen sowie -vorverkauf sind unter telefonisch unter 030 28 44 12 25 und an der Theaterkasse des Deutschen Theaters (geöffnet Montags bis Samstags von 11 bis 18 Uhr 30 , Sonn- und Feiertags von 15 bis 18:30 Uhr) sowie per e-Mail an service@deutschestheater.de möglich.

23. Februar 2020
Living Matters von Eva Meyer-Keller
in den Sophiensälen Berlin

Eva Meyer-Kellers hybride Performances bewegen sich zwischen bildender und darstellender Kunst. Ihr Bühnenräume sind Werkstatt und Müllhalde, Labor und Landschaft – Orte, die komplexe Phänomene ‚hands-on‘ begreifen wollen. In Living Matters arbeitet sie mit Praktiken und Bildern aus dem Alltag der Zellforschung, die sie mit den Spuren persönlicher Krisen infiziert: Organische und anorganische Körper und Stoffe reagieren auf- und miteinander. In Englischer Sprache, Audiodeskription auf Deutsch.

Wann?
am 23.2.2020
16 Uhr 45 Tastführung
17 Uhr 50 Early Boarding: Vorzeitiger EInlass in den Saal
18 Uhr Beginn des Tanzstücks

Wo?
Sophiensäle Berlin, Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. ein Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Tickets kosten ermäßigt 10, Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung (B) erhalten eine Freikarte.
Für weitere Informationen und Anmeldung erreichen Sie die Sophiensäle 030 27 89 00 34 .

10. Februar 2020
Othello
am Berliner Ensemble

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Das Berliner Ensemble stellt ein hochaktuelles Thema mit einem Klassiker von Shakespeare und in der Regie von Hausregisseur Michael Thalheimer zur Debatte. Der schwarze General Othello wird von den weißen Venezianern bewundert, solange er für sie siegt. Als er die reiche Desdemona heiratet, scheint sein Glück perfekt. Aber sein Fähnrich Jago sieht die Lücke, die der Teufel ließ.
Mehr Informationen zum Stück und zur Inszenierung finden Sie in einer Einführung in das Stück des Audiodeskriptionsteams unter dem Link: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/thematische-einfuhrung-in-das-theaterstuck-othello-in-der-inszenierung-am-bereliner-ensemble-201920
und auf diesen Seiten des Berliner Ensembles: https://www.berliner-ensemble.de/audiodeskription , https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/othello und https://www.berliner-ensemble.de/ich-bin-nicht-was-ich-bin

Wann?
am 10. Februar 2020
17 Uhr 30 Treffpunkt Tastführung
17 Uhr 45 bis 18 Uhr 45 Tastführung , Eintritt frei, Anmeldung über die Theaterkasse
18 Uhr 45 Ausgabe der Empfängergeräte für die AD
19 Uhr 30 Uhr Preboarding / Vorzeitiger Einlass in den Saal und Einführung in das Stück via Empfängergeräte
20 Uhr bis 21 Uhr 50 Uhr Vorstellung OTHELLO ( Dauer: circa 110 Minuten, keine Pause. )

Wo?
Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Berliner Ensemble: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-berliner-ensemble
und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Berliner Ensemble: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-berliner-ensemble .

Preise und Karten
Das Berliner Ensemble hat geeignete Plätze für die Audiodeskription reserviert.
Preis: Am 10. Februar ist Theatertag, so dass die Karten auf allen Plätzen nur 12 Euro beziehungsweise, ermäßigt 9 Euro kosten.

Karten sind telefonisch an der Theaterkasse unter 030 28 40 81 55, beim Besucherservice unter 030 28 40 81 92, per e-Mail besucherservice@berliner-ensemble.de oder direkt am Schalter der Tageskasse von Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr erhältlich.

7. Februar 2020
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Voller Begeisterung erlebt sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Mehr Informationen zum Stück, auch eine akustische Einführung in Handlung, Kostüm- und Bühnenbild finden Sie auf den Soundcloud Kanal des Projekts unter: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/worum-gehts-in-der-vivid-grand-show und auf der Seite des Friedrichstadt-Palastes selbst unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 7. Febuar 2020, Achtung Anmeldeschluss ist der 31.01.2020
16 Uhr 30 Empfang am Seiteneingang in der Johannisstraße (barrierefrei)
16 Uhr 45 Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams (ca 1 Stunde)
anschließend Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18 Uhr 45 Ausgabe der AD-Empfängergeräte
19 Uhr 10 Preboarding und Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19 Uhr 30 bis 22 Uhr VIVID GRAND SHOW. (Dauer circa 2,5 Stunden inklusive 25 Minuten Pause.)

Wo?
Friedrichstadt-Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadt-palast-berlin
und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadtpalast-berlin .

Preise und Karten
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) inklusive Tasttour. Begleitpersonen erhalten ein kostenfreies Ticket.
Ihre Karten inklusive Tasttour können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26 oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.

26. Januar 2020 T4-Gedenkveranstaltung
„i can be your translator: Das Konzept bin ich“
in den Sophiensälen Berlin

Performance: eine kollektive Stückentwicklung über die Euthanasie im Nationalsozialismus.
Mehr als 300.000 Menschen mit Behinderungen oder psychiatrischen Erkrankungen fielen der menschenverachtenden Ideologie der Nazis zum Opfer. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen lädt zum Auftakt der jährlichen T4-Gedenkveranstaltung zu einer Theateraufführung in den Festsaal der Sophiensæle: Das Konzept bin ich von i can be your translator vehandelt kollektiv und vielstimmig die Frage nach dem Umgang mit dem Thema Euthanasie. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit den Künstler*innen und Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Wann?
am 26.1.2020
15:45 Tastführung
16:50 Early Boarding: Vorzeitiger Einlass in den Saal
17h Beginn der Performance
Dauer ca. 90 Minuten ohne Pause.

Wo?
Sophiensäle Berlin, Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. ein Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Eintritt frei – Anmeldung und Informationen zur Barrierefreiheit unter ticketing@sophiensaele.com und (030) 27 89 00 34

18. Januar 2020
Endangered Species
von House of Living Colors
in den Sophiensälen Berlin

Das Drag-Kollektiv House of Living Colors stellt die Perspektiven von queeren und trans People of Color auf die Klimakrise ins Zentrum und zeigt, dass die Vielfalt von Identitäten für eine Gesellschaft genauso überlebensnotwendig ist wie Biodiversität für die Natur. Endangered Species schöpft aus dem Wissen und den Erfahrungen von QTBIPoC und der spirituellen Naturverbundenheit ihrer Urahnen. In einer multimedialen Performance aus Voguing, Spoken Word, Live-Musik und anderen, nicht-westlichen Kunstformen stellen sie klar: Sie sind unverzichtbar für die Evolution unserer Welt, unserer Gesellschaft, unseres Miteinanders. In Englischer Sprache, Audiodeskription auf Deutsch.

Wann?
am 18.1.2020
19 Uhr 15 Tastführung
20 Uhr 20 Early Boarding: Vorzeitiger Einlass in den Saal
20 Uhr 30 Beginn des Tanzstücks

Wo?
Sophiensäle Berlin, Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Förderband e.V. ein Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Tickets kosten ermäßigt 10€, Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung (B) erhalten eine Freikarte. Da es für diese Veranstaltung nur noch Restkarten an der Abendkasse gibt, empfiehlt sich eine Absprache mit den Sophiensälen unter 030 27 89 00 34 oder 030 283 52 66.

9. Januar 2020
Doppelvorstellung: Sarabande von Sasha Amaya

und Tricks for Gold (T4$) von Frida Giulia Franceschini
in den Sophiensälen Berlin

Sasha Amaya holt barocke Tänze in die Gegenwart und sucht nach ihren Verbindungen zum zeitgenössischen Tanz. Direkter Blickkontakt, die Fetischisierung des Amateurhaften und eine besondere Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Musik und Bewegung. Dabei stellt sie auch die Frage, wie wir mit kulturellen Praktiken umgehen: Wem gehören diese Tänze? Und was bedeutet es, europäische Tänze aus einer nicht-europäischen Perspektive zu erfahren? Eine poetische Studie über die Dunkelheit, Frivolität und Schönheit der barocken Tanzgeschichte aus heutiger Sicht.

Tricks for Gold ist ein zynisches Märchen über die Vermarktung des weiblichen Körpers im Zeitalter des Spätkapitalismus. Ausgestattet mit einem Sack voll Gold, einer Webcam und diversen Zaubertricks erzählt Frida Giulia Franceschini die Geschichte einer einsamen Heldin, die zum Objekt ihrer eigenen Begierde wird. Wie kann frau sich selbst in Geld verwandeln? Dabei zelebriert sie Bühnenmagie und erotische Selbstdarstellung und enthüllt zugleich deren Technik und Geheimnis.

Wann?
am 9.1.2020
19 Uhr 15 Tastführung
20 Uhr 20 Early Boarding: Vorzeitiger EInlass in den Saal
20 Uhr 30 Beginn des Tanzstücks

Wo?
Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. ein Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Tickets 15€, ermäßigt 10€.
Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung (B) erhalten eine Freikarte.
Für weitere Informationen und Anmeldung erreichen Sie die Sophiensäle 030 27 89 00 34 oder 030 283 52 66.

3. Januar 2020
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Voller Begeisterung erlebt sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Mehr Informationen zum Stück, auch eine akustische Einführung in Handlung, Kostüm- und Bühnenbild finden Sie auf den Soundcloud Kanal des Projekts unter: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/worum-gehts-in-der-vivid-grand-show und auf der Seite des Friedrichstad-Palastes selbst unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 3. Januar 2019, Achtung Anmeldeschluss ist der 27.12.2019
16 Uhr 30 Empfang am Seiteneingang in der Johannisstraße (barrierefrei)
16 Uhr 45 Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams (ca 1 Stunde)
anschließend Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18 Uhr 45 Ausgabe der AD-Empfängergeräte
19 Uhr 10 Preboarding und Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19 Uhr 30 bis 22 Uhr VIVID GRAND SHOW. (Dauer circa 2,5 Stunden inklusive 25 Minuten Pause.)

Wo?
Friedrichstadt – Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadt-palast-berlin. Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadtpalast-berlin .

Preise und Karten
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) inklusive Tasttour. Begleitpersonen erhalten ein kostenfreies Ticket.
Ihre Karten können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26, per Live Chat auf dieser Seite oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie uns einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.

14. Dezember 2019
ONON von PUBLIC IN PRIVATE / CLÉMENT LAYES
in den Sophiensälen

Ein choreografisches Labyrinth: ONON blickt auf die Dinge und digitalen Systeme, die unseren Alltag ordnen. Inspiriert von Ferdinand Légers Ballett Mechanique übersetzt ein Apparat, halb Mensch, halb Maschine, das Bild des „strukturierten Menschen“ in eine Choreografie. Akteur_innen und Bühnenelemente verbinden sich zu einer multi-rhythmischen Maschine, die spielerisch menschliche Stärken und Schwächen und die sie umgebenden Strukturen erkundet.
Mehr Informationen zum Tanz-Stück finden Sie in diesem Link.

Wann?
am 14. Dezember
Tastführung 18 Uhr 15
Vorstellung 19 Uhr 30

Wo?
Sophienstraße 18,10178 Berlin
Bei Bedarf wird in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. ein Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und U-Bahn Stationen Hackescher Markt und Weinmeisterstrasse angeboten.

Preise und Karten
Tickets 15€, ermäßigt 10€.
Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung (B) erhalten eine Freikarte.
Für weitere Informationen und Anmeldung erreichen Sie die Sophiensäle 030 27 89 00 34 oder 030 283 52 66.

8. und 9. Dezember 2019
Der kleine König Dezember
am Deutschen Theater Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

von Axel Hacke am Deutschen Theater Berlin
Ein Familienstück für alle ab 6 Jahren, Regie: Anne Bader
Die wundersame Begegnung in der Geschichte von Axel Hacke stellt die Frage nach Phantasie und Wirklichkeit, Vorstellungskraft und eigenem Erleben.
Mehr Informationen zum Stück finden Sie in folgendem Link zum Deutschen Theater https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/kleine-koenig-dezember/4135/#. Hier finden Sie eine akustische Einführung ins Stück
https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/einfuhrung-in-das-theaterstuck-der-kleine-konig-dezember-mit-ad-am-deutschen-theater-berlin
und ein Mini Hörspiel finden Sie unter diesem Link:
https://soundcloud.com/deutsches-theater-berlin/der-kleine-koenig-dezember

Wann?
Am Sonntag, den 8. Dezember 2019
Beginn Tastführung um 14 Uhr 30 (Treffpunkt an der Kasse des DT)
Ausgabe der Emfängergeräte und Preboarding ca. eine halbe Stunde vor Stückbeginn
Beginn der Vorstellung 16 Uhr
Dauer: circa 60 Minuten, keine Pause

Am Montag, den 9. Dezember 2019
Beginn Tastführung um 9 Uhr 30
Ausgabe der Emfängergeräte und Preboarding ca. eine halbe Stunde vor Stückbeginn
Beginn der Matinee um 11 Uhr
Dauer: circa 60 Minuten, keine Pause

Wo?
Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-bahnhof-friedrichstrase-zum-deutschen-theater-berlin
Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor bis zum Deutschen Theater Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-zum-deutschen-theater-berlin .

Preise und Karten
Die Karten kosten 14€ bzw 8 €.
Schwerbehinderte, die auf eine Begleitung angewiesen sind (B) erhalten für sich und ihre Begleitperson eine Eintrittskarte mit 50 % Ermäßigung.

Kartenreservierungen sowie -vorverkauf sind am Deutschen Theater unter 030 28 441 225 und an der Tageskasse (geöffnet Montags bis Samstags von 11 bis 18:30 Uhr, Sonn- und Feiertags von 15 bis 18:30 Uhr) sowie per e-Mail an service@deutschestheater.de möglich.

6. Dezember 2019 Ausfall der AD wegen Krankheit
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Voller Begeisterung erlebt sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Mehr Informationen zum Stück, auch eine akustische Einführung in Handlung, Kostüm- und Bühnenbild finden Sie auf den Soundcloud Kanal des Projekts unter: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/worum-gehts-in-der-vivid-grand-show und auf der Seite des Friedrichstad-Palastes selbst unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 6. Dezember 2019, Achtung Anmeldeschluss ist der 30.11.2019
16 Uhr 30 Empfang am Seiteneingang in der Johannisstraße (barrierefrei)
16 Uhr 45 Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams (ca 1 Stunde)
anschließend Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18 Uhr 45 Ausgabe der AD-Empfängergeräte
19 Uhr 10 Preboarding und Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19 Uhr 30 bis 22 Uhr VIVID GRAND SHOW. (Dauer circa 2,5 Stunden inklusive 25 Minuten Pause.)

Wo?
Friedrichstadt – Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadt-palast-berlin. Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Friedrichstadt-Palast Berlin: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadtpalast-berlin .

Preise und Karten
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ inklusive Tasttour. Begleitpersonen (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) erhalten ein kostenfreies Ticket für einen Sitzplatz unmittelbar neben der begleiteten Person.
Ihre Karten inklusive Tasttour können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26, per Live Chat auf dieser Seite oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie uns einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.

12. November 2019
Othello
am Berliner Ensemble

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Das Berliner Ensemble stellt ein hochaktuelles Thema mit einem Klassiker von Shakespeare und in der Regie von Hausregisseur Michael Thalheimer zur Debatte.

Der schwarze General Othello wird von den weißen Venezianern bewundert, solange er für sie siegt. Als er die reiche Desdemona heiratet, scheint sein Glück perfekt. Aber sein Fähnrich Jago sieht die Lücke, die der Teufel ließ.
Mehr Informationen zum Stück und zur Inszenierung finden Sie in einer Einführung in das Stück des Audiodeskriptionsteams unter dem Link: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/thematische-einfuhrung-in-das-theaterstuck-othello-in-der-inszenierung-am-bereliner-ensemble-201920
und auf diesen Seiten des Berliner Ensembles: https://www.berliner-ensemble.de/audiodeskription , https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/othello und https://www.berliner-ensemble.de/ich-bin-nicht-was-ich-bin

Wann?
am 12. November
17.15 Uhr Treffpunkt für die Tastführung in der Kassenhalle
17:30 – 18:30 Uhr Tastführung, Eintritt frei. Bitte mit vorheriger Anmeldung über die Theaterkasse.
Vorstellung um 19.30 Uhr
Dauer: circa 110 Minuten, keine Pause.

Wo?
Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Unter folgendem Link finden Sie eine Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Friedrichstraße bis zum Berliner Ensemble: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrase-bis-zum-berliner-ensemble. Und unter folgendem Link eine Wegbeschreibung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor zum Berliner Ensemble: https://soundcloud.com/theaterhoerenberlin/wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-berliner-ensemble .

Preise und Karten
Das Berliner Ensemble hat geeignete Plätze für die Audiodeskription reserviert.
Preis regulär: 34 bzw. 42 Euro.

Personen mit einer Schwerbehinderung (ab 50 % GdB) sowie Schwerbehinderte mit einem B-Ausweis und deren Begleitung erhalten am Berliner Ensemble generell 50 % Ermäßigung auf alle Vorstellungen, ausgenommen Premieren, Gastspiele, Theatertag, Silvester-Vorstellungen und Sonder- bzw. Fremdveranstaltungen.

Karten für Schwerbehinderte sind telefonisch an der Theaterkasse unter 030/284-08-155, beim Besucherservice unter 030-28 40 81 92, per e-Mail besucherservice@berliner-ensemble.de oder direkt am Schalter der Tageskasse von Montag bis Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr erhältlich.

Schüler*innen, Studierende sowie Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises ermäßigte Karten für 9 Euro.

8. November 2019
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Die junge R’eye wird von ihrem Vater getrennt und in eine Androidin – halb Mensch, halb Maschine – transformiert. Fremdsteuerung bestimmt von nun an ihr Dasein, doch die Sehnsucht nach Freiheit bleibt lebendig. Und tatsächlich, eines Tages tanzt sie aus der Reihe. Voller Begeisterung erlebt sie die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Mehr Informationen zum Stück, auch eine akustische Einführung in Handlung, Kostüm- und Bühnenbild finden Sie unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 8. November 2019
17:00 Uhr Empfang am Eingang Johannisstraße (barrierefrei)
17:15-18:00 Uhr Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams
18:00-18:45 Uhr Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18:45-19:10 Uhr Ausgabe der Headsets
19:10-19:20 Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19:30-22:00 Uhr Vivid Grand Show

Wo?
Friedrichstadt – Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
Wegbeschreibungen zum Friedrichstadtpalast Berlin finden Sie auf dem Podcast Kanal unter
https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b11-wegbeschreibung-vom-s-bahnhof-friedrichstrasse-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadt-palast-berlin und https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b12-wegbeschreibung-vom-u-bahnhof-oranienburger-tor-bis-zum-seiteneingang-friedrichstadtpalast-berlin

Preise und Karten
Ihre Karten inklusive Tasttour können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26, per Live Chat auf dieser Seite oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie uns einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ inklusive Tasttour. Begleitpersonen (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) erhalten ein kostenfreies Ticket.

25. Oktober 2019
Premiere des Berliner Spielplan Audiodeskription
mit der
VIVID GRAND SHOW – eine Liebeserklärung an das Leben
im Friedrichstadt-Palast Berlin

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Mit der aktuellen VIVID GRAND SHOW im Friedrichstadtpalast erleben Besucher*innen mit Sehbehinderung eine doppelte Premiere, denn zum ersten Mal wird eine Revueshow live kommentiert. Aus Musik, Licht, Spiel, Tanz, Akrobatik, Bühne und farbenprächtigen Kostümen entstehen große bewegte Bilder und erzählen eine anrührende Geschichte über die junge Androidin Réye und ihre Sehnsucht nach Freiheit. Für Besucher*innen ab 8 Jahren.
Mehr Informationen zum Stück finden Sie unter folgendem Link: https://www.palast.berlin/info/gaeste-mit-behinderung/audiodeskription/

Wann?
am 25. Oktober 2019
17:00 Uhr Empfang am Eingang Johannisstraße (barrierefrei)
17:15-18:00 Uhr Tasttour unter Begleitung des Friedrichstadt-Palast Kreativteams
18:00-18:45 Uhr Pause und Erfrischungsmöglichkeiten
18:45-19:10 Uhr Ausgabe der Headsets
19:10-19:20 Uhr Stückeinführung via Audiodeskription
19:30-22:00 Uhr Vivid Grand Show

Wo?
Friedrichstadt – Palast Berlin, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
ein Link zu einer Wegbeschreibung folgt

Preise und Karten
Ihre Karten inklusive Tasttour können Sie telefonisch unter der Rufnummer 030 23 26 23 26, per Live Chat auf dieser Seite oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 72 (auch Sprachnachrichten möglich) reservieren.
Wenn Sie uns einen Rückrufwunsch und Ihre Nummer angeben, melden sich die Mitarbeiter*innen der Gästezufriedenheit auch gern telefonisch bei Ihnen, um die Buchung gemeinsam durchzuführen.
Die barrierefrei erreichbaren Plätze liegen in den Reihen 3 und 10.
Der Kartenpreis liegt bei 39,90€ inklusive Tasttour. Begleitpersonen (Kennzeichen „B“ im Behindertenausweis) erhalten ein kostenfreies Ticket.

8. September 2019
Die wahre Geschichte
an der Jugendtheaterwerkstatt Spandau

Regie Carlos Manuel von und mit dem Ensemble der Jugendtheaterwerkstatt Spandau.
Theater über Kannibalismus und Korruption für junges Publikum ab ca. 14 Jahren.
Mehr Informationen zum Stück

Wann?
15 Uhr: Bühnenführung
16 bis 18:30 Uhr Vorstellung (inklusive einer Pause) mit öffentlicher und live-gesprochener Audiodeskription

Wo?
jtw Spandau, Gelsenkircher Str. 20, 13583 Berlin
(Bushaltestelle Isenburger Weg)

Preise und Karten
Eintritt: Spende
Reservierung von Karten für Stück und Bühnenführung unter 030 97 58 76 23 oder post@jtw-spandau.de

7. September 2019
Klang der Dinge
an der Schaubude Berlin

Festival Klang der Dinge, am Samstag den 7. September 2019 mit Begleitprogramm für blinde und sehbehinderte Menschen.
Von 18 Uhr 15 bis 23 Uhr 30 .

Das Begleitprogramm umfasst vier Festivalprogrammpunkte: Eine Performance, eine Klang-Objektinstallation und zwei Konzerte. Die Programmpunkte finden Sie auf der Homepage von Klang der Dinge.

Ort: SCHAUBUDE BERLIN; Greifswalder Straße 81-84, 10405 Berlin
S-Bahnhof »Greifswalder Straße«

Eine Tageskarte kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
KARTENRESERVIERUNG, VORVERKAUF UND ANMELDUNG ZUM BEGLEITPROGRAMM unter der Telefonnummer 030 42 34 31 4 oder per Mail an ticket@schaubude.berlin .

31. August 2019
Liebestod
in den Sophiensälen Berlin

von deufert&plischke in den Sophiensaelen im Rahmen von Tanz im August.

14 Uhr: Bühnenführung
15 bis ca. 16:20: Vorstellung mit deutscher Audiodeskription
Mehr Informationen zum Stück

Ort: SOPHIENSÆLE, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
(U-Bahn U8 bis Weinmeisterstraße; S-Bahn bis Hackescher Markt)

Tickets: 20,00 Euro / ermäßigt: 15,00 Euro
(Besucher*innen mit Zeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis und ihre Begleitperson erhalten jeweils 50% Ermäßigung auf ihre Tickets)
Karten sind nur bei Tanz im August erhältlich. Online oder telefonisch montags bis freitags 12 bis 18 Uhr unter 030 25 90 04 433.
Information und Anmeldung zur die Bühnenführung auch telefonisch bei den Sophiensalen unter 030 25 90 04-433.

30. August 2019
Happy Island
am HAU2 im Rahmen von Tanz im August

von La Ribot mit Dançando com a Diferença .

18 Uhr: Tastführung für Besucher_innen mit eingeschränktem Sehvermögen
19 bis 20 Uhr: Vorstellung mit deutscher Audiodeskription
Mehr Informationen zum Stück

Ort: HAU2, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin
(U-Bahn U1, U3, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U3, U6 bis Hallesches Tor; S-Bahn bis Anhalter Bahnhof)

Tickets: 15,00 bis 30,00 Euro / ermäßigt: 10,00 bis 20,00 Euro ( Besucher*innen mit Zeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis und ihre Begleitperson erhalten jeweils 50% Ermäßigung auf ihre Tickets)
Karten sind nur bei Tanz im August erhältlich. Online oder telefonisch montags bis freitags 12 bis 18 Uhr unter 030 25 90 04 433.

17. August 2019
Isadora Duncan
am Deutschen Theater Berlin im Rahmen von Tanz im August

von Jérôme Bel

20 Uhr: Tastführung für Besucher_innen mit eingeschränktem Sehvermögen
21 bis 22 Uhr: Vorstellung in englischer Sprache mit deutscher Audiodeskription
Mehr Informationen zum Stück

Ort: Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13A, 10117 Berlin
(U-Bahn U6 bis Oranienburger Tor; S-Bahn bis Friedrichstraße)

Tickets: 12,00 bis 35,00 Euro / ermäßigt: 10,00 bis 24,00 Euro
(Besucher*innen mit Zeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis und ihre Begleitperson erhalten jeweils 50% Ermäßigung auf ihre Tickets)
Karten sind nur bei Tanz im August erhältlich. Online oder telefonisch montags bis freitags 12 bis 18 Uhr unter 030 25 90 04 433.

18. – 21 Juli 2019
(In)visible
in den Ufer Studios Berlin

Konzept und Choreografie: Jess Curtis ;
Teil des Festivals: OPEN SPACES / Sommer Tanz 2019

20:30 Uhr Vorführung der inlusiven Tanz-Performance, Audiodeskription zu jeder Vorstellung mit Gravity Access Service
19:30 Uhr Tastführung
Mehr Informationen zur Performance

Ort: Uferstudios, Uferstr. 8/23, 13357 Berlin
U-Bahn U8 bis Pankstraße

Ticketpreis 15,00 € / 10,00 € ermäßigt / Begleitperson für Besucher mit Schwerbehindertenausweis frei. Anmeldung zur Tastführung und Kartenreservierung an produktion@tanzfabrik-berlin.de oder unter 030/200 592 70