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Theater zum Hören – Spielplan

Hier finden Sie die kommenden Stücke des Berliner Spielplan Audiodeskription und Empfehlungen für Bühnenkunst mit Live-Audiodeskription in Berlin und im deutschsprachigen Raum.
Für eine akustische Information können Sie auch die Spielplan-Ansage unter der Telefonnummer 030 27 90 87 76 abfragen.

29ter September 2020 um 19 Uhr
„Haus Nr. 69“ von Josephine Hock mit Live-Audiodeskription
in der Schaubude Berlin

Im Haus Nr. 69 wohnen verschiendenste Menschen – sie kennen sich zwar vom Sehen, aber von ihrem Leben, ihrem Lieben und ihrer Lust wissen sie nichts. Vielleicht hatte die ältere Frau aus dem zweiten Stock Sex im Kornfeld und fand es sehr piksend. Die beiden aus der Wohnung drüber fesseln sich manchmal und manchmal auch nicht. Sie alle erzählen hier ganz offen von Leidenschaft und Zweifel.

Theater der Dinge über ein Thema, an das die meisten denken, über das die wenigsten aber öffentlich sprechen.

Idee und Spiel: Josephine Hock | Text: basierend auf Interviews | Dramaturgie: Clara Fritsche | Audiodeskription: Charlotte Miggel, Jutta Polić, Nicolai Audiodeskription

Wann?
am 29ten September 2020 um 19 Uhr
Dauer: eine Stunde

Wo?
in der Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81 bis 84, 10 40 5 Berlin

Preise und Karten
Karten kosten fünfzehn Euro, ermäßigt zehn Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr
Bitte reservieren Sie ihre Karten online unter:
https://schaubude.tickets.de/de/tour/1003464

8ter Oktober 2020 ab 17 Uhr
Gestreamte Tastführung aus dem Theater an der Parkaue

im Rahmen des Berliner Spielplan Audiodeskription

Gleich zu Beginn der Woche des Sehens, am 8ten Oktober, bieten wir eine live gestreamte Tastführung aus dem Theater an der Parkaue an. Ab 17 Uhr können Sie per Zoom von zuhause aus an der Tastführung teilnehmen.

So können Sie das Bühnenbild kennenlernen und außerdem vieles über das Theater an der Parkaue erfahren. Sie können sich live per Chat einklinken und nachfragen oder Anregungen geben, auf die live geantwortet werden kann.

Betastet wird das Bühnenbild des Stücks „Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur“ nach dem gleichnamigen Sachbuch von Gianumberto Accinelli.

Das Stück richtet sich hauptsächlich an Kinder zwischen acht und 14 Jahren, ist aber auch für Erwachsene interessant.

Zum Stück:

Warum steht in Australien ein Denkmal für die südamerikanische Kaktusmotte? Was hat es mit dem Gerücht auf sich, dass es auf Borneo 14.000 Katzen an Fallschirmen regnete? Wieso mögen Hirsche kein Chili? Wer sind die Müllmänner der Natur? Weshalb ist den Gästen einer Pension in Panama das Betreten des oberen Stockwerks strengstens verboten? Und was treibt das Personal dort in Schutzkleidung?

Mit Hilfe von erzählerischer Kombinatorik, trickreicher Bühnentechnik, abenteuerlichem Schauspieleinsatz und spielfreudigen Musikmaschinen zupft und zieht das Publikum an Fäden, die immer tiefer ins Innere des Theaters führen: Was ist wie miteinander verknüpft? Wie empfindlich ist der Aufbau? Zu welchem Auslöser lässt sich eine Reaktionskette zurückverfolgen?

Anhand wahrer Geschichten, die der Insektenforscher Gianumberto Accinelli in der Natur gesammelt hat, wird das Theater zum Erlebnisparcours: Wie setzen menschliche Handlungen in der Natur gewaltige Auswirkungen in Gang?

„Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur“ wurde im Jahr 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet. Aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt von Ulrike Schimming.

Regie: Thomas Fiedler | Ausstattung: Michael Graessner | Musik: gamut inc | Dramaturgie: Eva Stöhr | Vermittlung: Maria Karamoutsiou | mit: Caroline Erdmann, Filip Grujic, Hanni Lorenz, Friedrich Richter, Andrej von Sallwitz

Wenn Sie per Internet an der Tastführung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an unter: presse@theaterhoeren-berlin.de. Wir senden Ihnen dann weitere Informationen zu.