09.01.26 um 19 Uhr 30, (Tastführung um 17 Uhr 30)
„Il barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini, Inszenierung von Katharina Thalbach
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr.35
10 62 7 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro, die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.
Zum Stück „Il barbiere di Siviglia“
Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe …
Katharina Thalbach versetzt die Handlung um den berühmten Opernfrisör, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse überwindet, in das farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes: Schon sammeln sich zwischen Strandduschen und Sonnenliegen Touristengruppen, um dem Spektakel beizuwohnen, das in seiner vitalen Turbulenz die Grenzen von großer und kleiner Bühne verschwimmen lässt und so den ganzen Saal mit Energie füllt. Der „Barbier von Sevilla“ gehört mit seinen vielen unvergesslichen Melodien und weltbekannten Arien zu den absoluten Klassikern der Opernliteratur und wird in dieser lebendigen Inszenierung mit der üppigen Kostümpracht Guido Maria Kretschmers für Opernneulinge wie für Kenner gleichermaßen zum Erlebnis.
18.01.26 um 17 Uhr (Tastführung um 15 Uhr) und 28.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10 62 7 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro; die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.
Zum Stück „Der fliegende Holländer“
Der Holländer ist ein Verfluchter, ein Getriebener, ein Außenseiter. Die Figur dieses Heimatlosen lernte Richard Wagner bei Heinrich Heine kennen, der den romantischen Stoff jedoch mit der für ihn typischen Ironie erzählte. Wagner hingegen versenkte sich in die Geschichte des mysteriösen Seefahrers und schuf seine erste Oper über die Suche des Mannes nach der ihn erlösenden Frau. Holländer, der rastlose Wanderer zwischen Leben und Tod, trifft auf Senta, die ebenfalls fremd und heimatlos scheint und sich nach einer männlichen Figur sehnt, die sie aus ihren eigenen Fantasien geboren hat: den Holländer.
Regisseur und Choreograf Christian Spuck, seit 2023 Intendant des Staatsballett Berlin, inszenierte eine Welt der Traumbilder und des Fantastischen, der Obsessionen und der Projektionen – eine Welt, die den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dies trifft vor allem den Jäger Erik, der als der vielleicht einzig wahre und real Liebende erscheint. Doch er erreicht Senta, die sich in ihren Träumen auflöst, nicht mehr. Erik durchläuft einen wiederkehrenden Albtraum: Er muss sich der Tatsache stellen, dass Senta sich mehr und mehr von ihm entfernt, bis zum selbstgewählten Tod.
20.01.26 und 07.02.26, jeweils um 19 Uhr 30 „Was ihr wollt“ von William Shakespeare
Berliner Ensemble
Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Karten und Preise
Tickets kosten zwischen 7 und 57 Euro an der Theaterkasse unter 030 / 284 081 55, jeweils 50% Ermäßigung für Schwerbehinderte und deren Begleitung.
Zum Stück „Was ihr wollt“
Illyrien erscheint als Rettungsinsel nach dem Drama eines Schiffbruchs, doch dort ereignen sich Täuschungen über Identitäten und daraus folgende Liebeswirren: Die überlebende, gestrandete Viola glaubt ihren geliebten Zwillingsbruder Sebastian ertrunken und verkleidet sich als Cesario, um in den Dienst des Herzogs Orsino eintreten zu können. Orsino ist verrückt nach der trauernden, unzugänglichen Gräfin Olivia und schickt Cesario zu ihr als seinen Liebesboten. Olivia verfällt nun jedoch Cesario, nicht ahnend, dass es sich in Wahrheit um Viola handelt, die sich wiederum in Orsino verliebt hat. Als Violas Zwillingsbruder dann noch quicklebendig auftaucht und aufgrund seiner Ähnlichkeit zur als Mann verkleideten Viola für Cesario gehalten wird, ist das Chaos der Illusionen perfekt. „Was ihr wollt“ gibt die Bühne frei für das karnevaleske und auch grausame Spiel von Schein oder Sein, Täuschung oder Wahrhaftigkeit, Sucht oder Liebe – voll Wahnwitz, Melancholie und mit jeder Menge Musik.
28.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10 62 7 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro; die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.
Zum Stück „Der fliegende Holländer“
Der Holländer ist ein Verfluchter, ein Getriebener, ein Außenseiter. Die Figur dieses Heimatlosen lernte Richard Wagner bei Heinrich Heine kennen, der den romantischen Stoff jedoch mit der für ihn typischen Ironie erzählte. Wagner hingegen versenkte sich in die Geschichte des mysteriösen Seefahrers und schuf seine erste Oper über die Suche des Mannes nach der ihn erlösenden Frau. Holländer, der rastlose Wanderer zwischen Leben und Tod, trifft auf Senta, die ebenfalls fremd und heimatlos scheint und sich nach einer männlichen Figur sehnt, die sie aus ihren eigenen Fantasien geboren hat: den Holländer.
Regisseur und Choreograf Christian Spuck, seit 2023 Intendant des Staatsballett Berlin, inszenierte eine Welt der Traumbilder und des Fantastischen, der Obsessionen und der Projektionen – eine Welt, die den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dies trifft vor allem den Jäger Erik, der als der vielleicht einzig wahre und real Liebende erscheint. Doch er erreicht Senta, die sich in ihren Träumen auflöst, nicht mehr. Erik durchläuft einen wiederkehrenden Albtraum: Er muss sich der Tatsache stellen, dass Senta sich mehr und mehr von ihm entfernt, bis zum selbstgewählten Tod.
07.02.26 und 10.03.26 jeweils um 19 Uhr 30 „Was ihr wollt“ von William Shakespeare
Berliner Ensemble
Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Karten und Preise
Tickets kosten zwischen 7 und 57 Euro an der Theaterkasse unter 030 / 284 081 55, jeweils 50% Ermäßigung für Schwerbehinderte und deren Begleitung.
Zum Stück „Was ihr wollt“
Illyrien erscheint als Rettungsinsel nach dem Drama eines Schiffbruchs, doch dort ereignen sich Täuschungen über Identitäten und daraus folgende Liebeswirren: Die überlebende, gestrandete Viola glaubt ihren geliebten Zwillingsbruder Sebastian ertrunken und verkleidet sich als Cesario, um in den Dienst des Herzogs Orsino eintreten zu können. Orsino ist verrückt nach der trauernden, unzugänglichen Gräfin Olivia und schickt Cesario zu ihr als seinen Liebesboten. Olivia verfällt nun jedoch Cesario, nicht ahnend, dass es sich in Wahrheit um Viola handelt, die sich wiederum in Orsino verliebt hat. Als Violas Zwillingsbruder dann noch quicklebendig auftaucht und aufgrund seiner Ähnlichkeit zur als Mann verkleideten Viola für Cesario gehalten wird, ist das Chaos der Illusionen perfekt. „Was ihr wollt“ gibt die Bühne frei für das karnevaleske und auch grausame Spiel von Schein oder Sein, Täuschung oder Wahrhaftigkeit, Sucht oder Liebe – voll Wahnwitz, Melancholie und mit jeder Menge Musik.
19.02.26 um 19 Uhr 30, Tastführung um 17 Uhr 30, „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10 62 7 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro, die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.
Zum Stück „Die Zauberflöte“
Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Die Inszenierung von Günter Krämer basiert auf dem Gegensatz zweier Welten, für die in der Zauberflöte Sonne und Mond, Dunkel und Licht stehen, der sich aber auch auf Gegensatzpaare wie Natur–Kultur und männlich–weiblich beziehen lässt. Mit eindrucksvollen Bildern und viel Spielfreude setzt die Inszenierung den märchenhaften Charakter der Zauberflöte anschaulich in Szene und gehört auch deshalb seit 30 Jahren zu den Favoriten des Publikums.
08.03.26 um 19 Uhr „Die Marquise von O. und –“ nach Heinrich von Kleist
(mit ausführlicher audiodeskriptiver Einführung, KEINE Live-AD)
Deutsches Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
Karten und Preise
Karten zwischen 8 und 59 Euro. Bei Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis sind zwei Karten zum halben Preis verfügbar, solange keine anderen Ermäßigungen genutzt werden. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.
Zum Stück „Die Marquise von O. und _“
In einer norditalienischen Festung geschieht das Undenkbare: Während russische Truppen die Stadt stürmen, wird die verwitwete Marquise von O. beinahe Opfer eines Übergriffs – bis ein russischer Offizier, der Graf F., sie scheinbar heldenhaft rettet. Er verschwindet nach dem Angriff ohne ein Wort, und alles scheint überstanden. Einige Wochen später stellt sie jedoch entsetzt fest: Sie ist schwanger. Ohne Erinnerung. Ohne Einwilligung. Und ohne eine Person, die ihren Unschuldsbeteuerungen Glauben schenkt. Verstoßen von der Familie sucht sie per Zeitungsannonce nach dem, der sie vergewaltigt und geschwängert hat.
Heinrich von Kleist veröffentlichte 1808 seine Novelle mit dem Hinweis „Nach einer wahren Begebenheit” und berichtet sachlich, nüchtern und in genauem Detail von der Geschichte der Marquise, nur für den Moment der Tat selbst setzt er den vielleicht berühmtesten Gedankenstrich der Weltliteratur: Die Sprache versagt, und es entsteht ein abrupter Schnitt dort, wo eigentlich das Entscheidende stehen müsste.
Die ungarische Regisseurin Ildikó Gáspár verwebt drei weitere Fälle „nach wahren Begebenheiten“ mit dem der Marquise. Vier Frauen. Drei Jahrhunderte. Und doch dieselben Muster: Gewalt. Schweigen. Schuldumkehr. Aber auch: Widerstand. Stimme. Wandel. Sie alle erzählen uns, was passiert, wenn Frauen nicht länger schweigen, wenn sie den Raum der Scham verlassen und die Täter dorthin zwingen.
Audiodeskriptive Einführung
10.03.26 um 19 Uhr 30 „Was ihr wollt“ von William Shakespeare
Berliner Ensemble
Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
Karten und Preise
Tickets kosten zwischen 7 und 57 Euro an der Theaterkasse unter 030 / 284 081 55, jeweils 50% Ermäßigung für Schwerbehinderte und deren Begleitung.
Zum Stück „Was ihr wollt“
Illyrien erscheint als Rettungsinsel nach dem Drama eines Schiffbruchs, doch dort ereignen sich Täuschungen über Identitäten und daraus folgende Liebeswirren: Die überlebende, gestrandete Viola glaubt ihren geliebten Zwillingsbruder Sebastian ertrunken und verkleidet sich als Cesario, um in den Dienst des Herzogs Orsino eintreten zu können. Orsino ist verrückt nach der trauernden, unzugänglichen Gräfin Olivia und schickt Cesario zu ihr als seinen Liebesboten. Olivia verfällt nun jedoch Cesario, nicht ahnend, dass es sich in Wahrheit um Viola handelt, die sich wiederum in Orsino verliebt hat. Als Violas Zwillingsbruder dann noch quicklebendig auftaucht und aufgrund seiner Ähnlichkeit zur als Mann verkleideten Viola für Cesario gehalten wird, ist das Chaos der Illusionen perfekt. „Was ihr wollt“ gibt die Bühne frei für das karnevaleske und auch grausame Spiel von Schein oder Sein, Täuschung oder Wahrhaftigkeit, Sucht oder Liebe – voll Wahnwitz, Melancholie und mit jeder Menge Musik.
18.03.26 um 10 Uhr, Tastführung 8 Uhr 30, und
26.04.26 um 16 Uhr, Tastführung 14 Uhr 30, „Wolf“ von Saša Stanišić
Theater an der Parkaue-Bühne 1
Parkaue 29
10 36 7 Berlin
Karten und Preise
Inhaberinnen eines Schwerbehindertenausweises (B) zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis von 9,00 €. Begleitpersonen erhalten eine Freikarte. Anmeldung über den Besucherinnenservice: oder 030 55 77 52 52
Zum Stück „Wolf“
Gleich beim ersten Ausflug nimmt Marko Jörg ins Visier und alle stehen daneben, auch Kemi. Selbst die Betreuer*innen wollen nichts bemerken und machen lieber Yoga im Sonnenuntergang. Und plötzlich schleicht nachts noch ein Wolf mit gelben Augen um die Hütte und blickt Kemi ins Gesicht. Ihm wird klar, dass er sich entscheiden muss: Schaut er weiter schweigend zu oder tritt er für Jörg ein und riskiert, selbst zur Zielscheibe zu werden.
27.03.26 um 19 Uhr 30, (Tastführung um 17 Uhr 30)
„Il barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini, Inszenierung von Katharina Thalbach
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr.35
10 62 7 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro, die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.
Zum Stück „Il barbiere di Siviglia“
Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe …
Katharina Thalbach versetzt die Handlung um den berühmten Opernfrisör, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse überwindet, in das farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes: Schon sammeln sich zwischen Strandduschen und Sonnenliegen Touristengruppen, um dem Spektakel beizuwohnen, das in seiner vitalen Turbulenz die Grenzen von großer und kleiner Bühne verschwimmen lässt und so den ganzen Saal mit Energie füllt. Der „Barbier von Sevilla“ gehört mit seinen vielen unvergesslichen Melodien und weltbekannten Arien zu den absoluten Klassikern der Opernliteratur und wird in dieser lebendigen Inszenierung mit der üppigen Kostümpracht Guido Maria Kretschmers für Opernneulinge wie für Kenner gleichermaßen zum Erlebnis.
03.04.26 und 01.05.26 um 19 Uhr 30,Tastführung 17 Uhr 30, und
04.04.26 und 02.05.26 um 15 Uhr 30,Tastführung 13 Uhr 30, „BLINDED by DELIGHT“
Friedrichstadt Palast
Friedrichstraße 107
10 11 7 Berlin
Karten und Preise
Preis für Audiodeskriptions-Tickets bitte erfragen. Die Begleitkarte für Menschen mit Schwerbehinderung ist frei. Sie bekommen Ihre Karten telefonisch unter 030 / 23 26 23 zwei sechs oder per WhatsApp unter 00 49 17 44 25 38 sieben zwei
Zum Stück „BLINDED by DELIGHT“
Oh, wie es wohl wäre, in einer Welt des Glücks aufzuwachen. Als Luci die Augen aufschlägt, ist sie umfangen von ihren schönsten ungelebten Träumen. Atemberaubend ist die Pracht dieser Traumwelt, ihr altes Leben nur noch ein fernes Echo. Jeder ihrer Atemzüge ist wie ein Pinselstrich, jeder Raum, der sich öffnet, eine Symphonie ungeahnter Möglichkeiten. Und vor ihr — der Mann ihrer Träume.
Ein Neuanfang, flüstert ihre Fantasie. Träume platzen, sagt die Vernunft. Ihr Traummann spürt, dass Luci, geblendet von so viel Glück, diesem nicht trauen mag. Doch er weiß, dass sie nur dann eine Chance haben, wenn sie zulassen, dass ihre beiden Welten verschmelzen. Mit allem, was er hat, kämpft er um die Liebe seines Lebens. Luci steht vor der großen Frage, die sich uns allen einmal stellt: Bleiben wir realistisch oder haben wir den Mut, unsere Träume zu leben? Wer weiß, vielleicht steht am Anfang jeder Veränderung doch ein Traum, der festgehalten werden will und nicht verfliegt.
15.04.26 um 18 Uhr Zuschauertreffen – ein offenes Gespräch über Audiodeskription im Theater: Wünsche, Vorlieben und Barrieren
digital über ZOOM
Sie sind gefragt!
Kennenlern- und Austauschtreffen für Gäste des Berliner Spielplan Audiodeskription, theaterinteressierte Menschen sowie Personen ohne bisherigen Bezug zum Spielplan oder zum Theater – Alle Altersgruppen sind willkommen!
Theater (insbesondere mit Audiodeskription) lebt von den Menschen, die es besuchen und damit von Ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen.
Ohne Sie würden unsere Angebote ins Leere laufen.
Der Berliner Spielplan Audiodeskription möchte sich weiterentwickeln
und mehr über Ihre Interessen erfahren und Ihre Meinung kennen lernen.
Wir möchten besser verstehen, welche Bedeutung Theater
(und Audiodeskription im Theater!) für Sie hat. Was begeistert Sie am Theater?
Was hindert Sie vielleicht daran, Angebote zu nutzen?
Welche Bühnendarbietungen wollten Sie schon immer einmal fachgerecht
beschrieben erleben?
Helfen Sie uns durch Ihre Expertise, neue Wege einzuschlagen und bestimmen Sie die zukünftige Entwicklung.
Datum: 15.04.2026 – 18:00-19:30 Uhr
Ort: Online-Veranstaltung via Zoom (Linkinformationen erhalten Sie nach der Anmeldung)
Moderation: Emilia Dorfner (Emilia Dorfner, B.A., Bildungsreferentin, Rehabilitationspädagogin)
21.04.26 um 20 Uhr und 06.05.26 um 19 Uhr 30 „Die Marquise von O. und –“ nach Heinrich von Kleist
(mit ausführlicher audiodeskriptiver Einführung, KEINE Live-AD)
Deutsches Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
Karten und Preise
Karten zwischen 8 und 59 Euro. Bei Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis sind zwei Karten zum halben Preis verfügbar, solange keine anderen Ermäßigungen genutzt werden. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.
Zum Stück „Die Marquise von O. und -“
In einer norditalienischen Festung geschieht das Undenkbare: Während russische Truppen die Stadt stürmen, wird die verwitwete Marquise von O. beinahe Opfer eines Übergriffs – bis ein russischer Offizier, der Graf F., sie scheinbar heldenhaft rettet. Er verschwindet nach dem Angriff ohne ein Wort, und alles scheint überstanden. Einige Wochen später stellt sie jedoch entsetzt fest: Sie ist schwanger. Ohne Erinnerung. Ohne Einwilligung. Und ohne eine Person, die ihren Unschuldsbeteuerungen Glauben schenkt. Verstoßen von der Familie sucht sie per Zeitungsannonce nach dem, der sie vergewaltigt und geschwängert hat.
Heinrich von Kleist veröffentlichte 1808 seine Novelle mit dem Hinweis „Nach einer wahren Begebenheit” und berichtet sachlich, nüchtern und in genauem Detail von der Geschichte der Marquise, nur für den Moment der Tat selbst setzt er den vielleicht berühmtesten Gedankenstrich der Weltliteratur: Die Sprache versagt, und es entsteht ein abrupter Schnitt dort, wo eigentlich das Entscheidende stehen müsste.
Die ungarische Regisseurin Ildikó Gáspár verwebt drei weitere Fälle „nach wahren Begebenheiten“ mit dem der Marquise. Vier Frauen. Drei Jahrhunderte. Und doch dieselben Muster: Gewalt. Schweigen. Schuldumkehr. Aber auch: Widerstand. Stimme. Wandel. Sie alle erzählen uns, was passiert, wenn Frauen nicht länger schweigen, wenn sie den Raum der Scham verlassen und die Täter dorthin zwingen.
Audiodeskriptive Einführung
26.04.26 um 16 Uhr, Tastführung 14 Uhr 30, „Wolf“ von Saša Stanišić
Theater an der Parkaue-Bühne 1
Parkaue 29
10 36 7 Berlin
Karten und Preise
Inhaberinnen eines Schwerbehindertenausweises (B) zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis von 9,00 €. Begleitpersonen erhalten eine Freikarte. Anmeldung über den Besucherinnenservice: oder 030 55 77 52 52
Zum Stück „Wolf“
Gleich beim ersten Ausflug nimmt Marko Jörg ins Visier und alle stehen daneben, auch Kemi. Selbst die Betreuer*innen wollen nichts bemerken und machen lieber Yoga im Sonnenuntergang. Und plötzlich schleicht nachts noch ein Wolf mit gelben Augen um die Hütte und blickt Kemi ins Gesicht. Ihm wird klar, dass er sich entscheiden muss: Schaut er weiter schweigend zu oder tritt er für Jörg ein und riskiert, selbst zur Zielscheibe zu werden.
02.05.26 18 Uhr „Il Gattopardo“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa THEATERTREFFEN 2026
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 20 Euro und sind ab dem 18ten April 2026 um 10 Uhr telefonisch unter 0 30 / 25 48 91 00, täglich von 12 bis 17 Uhr, sowie per E-Mail unter zu erwerben. Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Die Inszenierung wird am 16ten Mai 2026 um 20:15 Uhr auf 3sat mit Audiodeskription ausgestrahlt und ist vom 1ten Mai an für ein Jahr in der Mediathek der Berliner Festspiele und in der 3satMediathek abrufbar.
Zum Stück „Il Gattopardo“
Der sizilianische Fürst Salina ist groß, stark, gebildet und unfehlbar – ein Patriarch des alten Europas. Doch die politischen Umbrüche im Italien des 19. Jahrhunderts bringen die alte Ordnung durcheinander. Sein Neffe Tancredi schließt sich dem Siegeszug des Freiheitskämpfers Garibaldi an. Plötzlich trägt der Bürgermeister einen Frack und mit seiner Tochter Angelica hält das Bürgertum Einzug in die Adelsfamilie.
Wie beeinflusst die neue Weltordnung individuelle Sehnsüchte? Kann sich eine Welt, deren Macht Einzelnen zuteilwird, wirklich verändern?
Basierend auf der eigenen Familiengeschichte erzählt Tomasi di Lampedusa episodenhaft nicht weniger als 50 Jahre sozialer Veränderung. Die Orte, an denen er die Handlung platziert, scheinen sich dabei plastisch aus den Seiten des Romans hervorzuheben und mit der Familienpsychologie zu verschmelzen.
Wegbeschreibung von der U9 Spichernstraße zum Haus der Berliner Festspiele
Wegbeschreibung von der U3 Spichernstraße/Richtung Warschauer Straße
Wegbeschreibung von der U3 Spichernstraße/Richtung Krumme Lanke
Wegbeschreibung von der Ersatzhaltestelle U3 Spichernstraße zum Haus der Berliner Festspiele
05.05.26 19 Uhr „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams THEATERTREFFEN 2026
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 20 Euro und sind ab dem 18ten April 2026 um 10 Uhr telefonisch unter 0 30 / 25 48 91 00, täglich von 12 bis 17 Uhr, sowie per E-Mail unter zu erwerben. Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Zum Stück „Die Glasmenagerie“
Tom Wingfield erzählt vom früheren Zusammenleben mit seiner Mutter Amanda und seiner gehbehinderten Schwester Laura. Als Lagerarbeiter ernährt er die Familie, die der Vater schon vor längerer Zeit verlassen hat. Alle Familienmitglieder flüchten sich auf ihre Weise in eine andere Welt: Amanda schwärmt von ihrer längst vergangenen Jugend in der Südstaatenaristokratie, mit der die ärmlichen Verhältnisse, in denen sie nun lebt, nichts gemein haben. Tom ist ermüdet vom Dasein als einfacher Arbeiter und überfordert von der Vaterrolle. Er sieht sich als Dichter, bleibt nachts lange weg und kommt morgens betrunken nach Hause. Seine schüchterne Schwester Laura lebt in der Traumwelt ihrer Sammlung von zerbrechlichen Glastierchen. Eines Tages lädt Tom seinen Kollegen Jim ein. Sofort heften sich Amandas Hoffnungen an den jungen Besucher; sie arrangiert ein übertrieben festliches Abendessen. Laura blüht in seiner Gegenwart auf. Beim gemeinsamen Tanz zerbricht Jim aus Versehen das gläserne Einhorn aus Lauras Sammlung. Am Ende des Abends stellt sich zur Enttäuschung aller heraus, dass Jim bereits verlobt ist. Zum Abschied schenkt Laura ihm das zerbrochene Einhorn – jetzt nur noch ein Pferd und kein Fabelwesen mehr. Amanda macht Tom für den Misserfolg verantwortlich, der daraufhin, dem Vorbild seines Vaters folgend, die Familie verlässt.
06.05.26 um 19 Uhr 30 „Die Marquise von O. und –“ nach Heinrich von Kleist
(mit ausführlicher audiodeskriptiver Einführung, KEINE Live-AD)
Deutsches Theater Berlin
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
Karten und Preise
Karten zwischen 8 und 59 Euro. Bei Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis sind zwei Karten zum halben Preis verfügbar, solange keine anderen Ermäßigungen genutzt werden. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 28 44 12 21.
Zum Stück „Die Marquise von O. und -“
In einer norditalienischen Festung geschieht das Undenkbare: Während russische Truppen die Stadt stürmen, wird die verwitwete Marquise von O. beinahe Opfer eines Übergriffs – bis ein russischer Offizier, der Graf F., sie scheinbar heldenhaft rettet. Er verschwindet nach dem Angriff ohne ein Wort, und alles scheint überstanden. Einige Wochen später stellt sie jedoch entsetzt fest: Sie ist schwanger. Ohne Erinnerung. Ohne Einwilligung. Und ohne eine Person, die ihren Unschuldsbeteuerungen Glauben schenkt. Verstoßen von der Familie sucht sie per Zeitungsannonce nach dem, der sie vergewaltigt und geschwängert hat.
Heinrich von Kleist veröffentlichte 1808 seine Novelle mit dem Hinweis „Nach einer wahren Begebenheit” und berichtet sachlich, nüchtern und in genauem Detail von der Geschichte der Marquise, nur für den Moment der Tat selbst setzt er den vielleicht berühmtesten Gedankenstrich der Weltliteratur: Die Sprache versagt, und es entsteht ein abrupter Schnitt dort, wo eigentlich das Entscheidende stehen müsste.
Die ungarische Regisseurin Ildikó Gáspár verwebt drei weitere Fälle „nach wahren Begebenheiten“ mit dem der Marquise. Vier Frauen. Drei Jahrhunderte. Und doch dieselben Muster: Gewalt. Schweigen. Schuldumkehr. Aber auch: Widerstand. Stimme. Wandel. Sie alle erzählen uns, was passiert, wenn Frauen nicht länger schweigen, wenn sie den Raum der Scham verlassen und die Täter dorthin zwingen.
Audiodeskriptive Einführung
14.05.26 um 19 Uhr 30 „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle THEATERTREFFEN 2026
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 20 Euro und sind ab dem 18ten April 2026 um 10 Uhr telefonisch unter 0 30 / 25 48 91 00, täglich von 12 bis 17 Uhr, sowie per E-Mail unter zu erwerben. Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Zum Stück „Die Welt im Rücken“
Der autobiografische Roman „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle berichtet von der Welt eines Menschen, der an einer bipolaren Störung erkrankt ist. Es ist eine radikale Selbstbeschreibung, ein Ordnungsversuch der wechselhaften Zustände und Erlebnisse zwischen Manie, Depression und Normalität: Das Leben als Rausch, als Party, als Superstar mit Höhenflügen und Allmachtsfantasien – und dem Absturz ins Bodenlose, in die Stille, in die Leere und das Nichts … Dann, ganz langsam, ein leiser, zaghafter Neubeginn. Dieser Versuch, die eigene Geschichte festzuhalten, des Ungeheuerlichen habhaft zu werden, es in ein Verhältnis zu setzen wird zum einzig möglichen Weg der Annäherung und Hoffnung. Doch sind die Beschreibungen dem Scheitern ausgesetzt, die Momente scheinen vor jeglicher klaren Zuschreibung unaufhörlich zu flüchten. Thomas Melle erzählt von der Versehrtheit eines Ichs, das sich zwischen Selbstkonstituierung, Erinnerung und Auslöschung nirgendwo einrichten kann.
Wegbeschreibung von der U9 Spichernstraße zum Haus der Berliner Festspiele
Wegbeschreibung von der U3 Spichernstraße/Richtung Warschauer Straße
Wegbeschreibung von der U3 Spichernstraße/Richtung Krumme Lanke
Wegbeschreibung von der Ersatzhaltestelle U3 Spichernstraße zum Haus der Berliner Festspiele
16.05.26 und 17.05.26 jeweils um 20 Uhr 30 „spinne“ von Maja Zade
(mit ausführlicher audiodeskriptiver Einführung online –
Keine Live AD)
Schaubühne am Lehniner Platz
Globe
Kurfürstendamm 153
10 70 9 Berlin
Karten und Preise
Die Tickets kosten zwischen 40 und 85 Euro. Bei Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis gibt es fünfzig Prozent Ermäßigung für Sie selbst und Ihre Begleitung. Kartenbestellung unter oder telefonisch unter 030 / 89 00 23
Zum Stück „spinne“
Julia ist Mitte vierzig, arbeitet als schlecht bezahlte Übersetzerin und Lektorin und wohnt in einer unbeheizten, hellhörigen Wohnung im Wedding. Als ihre Nachbarin sie eines Nachts mit lauter Musik wachhält, fängt sie an, über die Vergangenheit nachzudenken. Was ist aus Krispin, genannt Kris, ihrem besten Freund und wichtigsten Menschen aus der Kinder- und Jugendzeit geworden? Julia begibt sich auf die Suche und findet Kris – zu ihrer Überraschung lebt er ebenfalls in Berlin. Sie treffen sich. Kris ist Jurist, genauso wohlhabend wie sein Vater es damals war, und besitzt zusätzlich zu seiner Wohnung ein Haus in der Uckermark. Obwohl Julia und Kris sich inzwischen in unterschiedlichen Welten bewegen, gibt es eine Vertrautheit zwischen den beiden, die erst gestört wird, als Kris’ Frau Christiane und der Sohn Korbinian nach einer Shoppingtour durch die Designerläden des Kurfürstendamms dazustoßen. Im Gespräch mit der Familie wird immer deutlicher, dass Julia und Kris, die sich als Teenager als Anarchist_innen bezeichneten, politisch weit auseinandergedriftet sind … Kann man trotz diametral entgegengesetzter politischer Haltungen und jeweils absoluter Gewissheit, auf der richtigen Seite zu stehen, aufrichtig miteinander verbunden, vielleicht sogar befreundet sein? »spinne« ist ein Monolog über die Schwierigkeit, trotz politischer Konflikte und unterschiedlicher Lebensentwürfe wirklich miteinander zu reden.
20.05.26, 14 Uhr bis 15 Uhr 30 Workshop zum Thema „Tastführungen“ Teil 1 online über ZOOM und
03.06.26 17 bis 18 Uhr 30 Workshop zum Thema „Tastführungen“ Teil 2 live vor Ort
Schaubühne am Lehniner Platz,
Kurfürstendamm 153
10 70 9 Berlin
Treffpunkt am 3. Juni: Vor dem Haupteingang um 16 Uhr 45
Workshop zum Thema Tastführung – Teil 1 online, Teil 2 vor Ort in der Schaubühne
Tastführungen spielen eine wichtige Rolle für gelungene Live-Audiodeskriptionen im Theater. In diesem zweimal anderthalbstündigen Workshop geht es um die wesentlichen Eckpunkte, mögliche Variationen und um die Planung und Durchführung von Tastführungen. Die AD-Autor*innen Felix Koch und Jutta Endes präsentieren im ersten Teil einen theoretischen Überblick zu den wesentlichen Leitlinien der Planung einer gelungenen Tastführung: Welche Objekte und Kostüme eignen sich besonders und warum? Wie wird das Stück gut repräsentiert? Wie begeht man eine Bühne mit blinden Besucher*innen, und was ist hier auch sicherheitstechnisch zu beachten? Im zweiten Teil werden die Erkenntnisse anhand eines Praxisbeispiels, der Aufführung „Changes“ angewandt. Am 3.6.2026, dem Tag der Audiodeskriptions-Generalprobe für dieses Stück planen die Teilnehmenden gemeinsam die Tastführung für die Aufführung von „Changes“, einen Tag später. Interessierte blinde und sehbehinderte Zuschauer und Zuschauerinnen sind herzlich eingeladen, bei dieser praktischen Planung als Gäste mit zu tun.
Wann und wo findet was statt?
Teil 1 Online per Zoom: 20.05.2026; 14 bis 15 Uhr 30
Teil 2 Live: 03.06.2026; 17 bis 18 Uhr 30, in der Schaubühne am Lehniner Platz, U-Bahnhof Adenauerplatz. Treffpunkt: Vor dem Haupteingang um 16 Uhr 45.
Mehr Audiodeskription
17.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 18 Uhr 30)„Tanzende Idioten“ von Thorsten Lensing
Haus der Berliner Festspiele
Große Bühne
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin
Karten und Preise
Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 20 Euro und sind telefonisch unter 0 30 / 25 48 91 00, täglich von 11 bis 17 Uhr, sowie per E-Mail unter zu erwerben. Wenn Sie als Person mit einer Schwerbehinderung auf eine Begleitperson angewiesen sind, erhält diese freien Eintritt.
Zum Stück „Tanzende Idioten“
Goldie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn sie ist sterbenskrank. Der Kater Apollo genießt ihre Schwäche: Endlich kann er stundenlang auf ihr herumliegen. Bis plötzlich Goldies frisch verliebter Vater mit seiner Geliebten vor der Tür steht. In „Tanzende Idioten“ spielen Ursina Lardi, Karin Neuhäuser, Sebastian Blomberg, André Jung und der Schlagzeuger Willi Kellers Überlebende auf dem Weg zur nächsten Katastrophe. Was sie ausmacht, ist eine aberwitzige Mischung aus Daseinsschmerz und Lebenslust.
23.01.26 und 24.01.26 jeweils um 19 Uhr, 25.01.26 um 15 Uhr „BIOFUCK“ vom LIFT Tanzkollektiv
Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10 437 Berlin
Karten und Preise
Tickets kosten 10 oder 15 Euro, Reservierungen telefonisch unter der Nummer 030 / 440 39 168 (per Anrufbeantworter) oder per Mail unter karten et ballhausost punkt d e. Onlinekauf über reservix unter www punkt ballhausost punkt d e Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Zum Stück „BIOFUCK“
Eine Linie. 5 Körper. 4 Räder. 3 mal 3 Beine. 2 Ohren pro Kopf. 1 aus Glas gemacht, 1 Zunge in jedem Mund. Arm an Arm, Schulter an Handgelenk, verschränkte Finger. Die fünf weißen Körper werden von etwas bewegt, das ich nicht greifen kann. Sie verlagern Gewicht, nutzen Momentum, fließen als Linie durch den Raum. Eine dreht sich um sich selbst. Die äußeren Ränder beschleunigen. Schnell, hektisch, mit Genuss und Frust, hacken sie die Struktur des Raumes. Sie schieben weiße Leinwände über den Boden – bereit für Projektionen. Sehnsüchte tauchen auf. Nach Lücken und der Bewegung zwischen alten Weisheiten und zeitgenössischen Begierden. Es wirkt unabdingbar, an dem Netz aus migrierten, quihren, Crip Körpern festzuhalten. Zeitweise scheinen sie verloren, auf der Suche nach Liehneearität. Sie spüren, dass es hier mehr gibt. Ich höre sie auseinanderfallen, trauernd-schluchzend, wütend-lachend, Unbekanntes verschluckend. Genährt, um das neue Hier zu enthüllen, wird es zu Ihrem, zu Unserem. Kitzelnd rührt sich Neugier in mir. In dir auch? Willkommen zu BIOFUCK! Eine Show über nicht-lineare Bio grafien.
LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fija/Sophia Neihses, Tanja Ehrhart) ist eine Konstellation von crip, quihren und migrantischen Körpern, die neue Begegnungs- und Erfahrungsräume schaffen und ästhetische Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellen.
07.02.26 um 19 Uhr 30 „Linie 1“ von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”
GRIPS Hansaplatz
Altonaer Straße 22
10557 Berlin
Karten und Preise
Ermäßigter Preis für Schwerbehinderte 20 Euro, Begleitperson frei. Telefonische Kartenbestellung ab 26.8. unter: 030 / 39 74 74 77 (GRIPS Kasse, Mo – Sa., 12 bis 18 Uhr) und per Mail unter
Zum Stück „Linie 1“
Natalie kommt aus der Provinz nach West-Berlin und landet sechsuhrvierzehn am Bahnhof Zoo. Sie ist auf dem Weg zu Johnny, einem Berliner Rockmusiker. Als sie ihn am Bahnhof nicht findet, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Sie steigt in die U-Bahn Linie 1, Richtung Schlesisches Tor. Dort gerät sie in den Sog der Stadt und trifft auf ein Panoptikum verlorener, suchender, keifender, aber auch warmherziger Menschen, wie sie sich 1986 auf der Insel der Seligen tummeln.
Eine musikalische Revue, ein Drama übers Leben und Überleben in der Großstadt. Eine Eine musikalische Revue, ein Drama übers Leben und Überleben in der Großstadt. Eine Reise in die Zeit der Mauerstadt voller Hoffnung, Mut und Selbstbetrug. „Linie 1“ gibt dabei wieder, wie die Menschen damals gefühlt und gedacht haben. Sie lädt ein zum Lachen, Weinen und Nachdenken über andere, aber vor allem über sich selbst. Dabei entdeckt man auch ein Stück weit das Berlin von heute.
08.02.26 um 18 Uhr, Tastführung um 16 Uhr 30, „HIER SOWIE DORT“ von der Kompanie Raum 305
Chamäleon Berlin
In den Hackeschen Höfen
Rosenthaler Straße 40/41
10178 Berlin
Karten und Preise
Zum Stück „HIER SOWIE DORT“
Mit HIER SOWIE DORT präsentiert die Kompanie Raum 305 den Höhepunkt ihrer Trilogie über die ewige Suche nach dem Gegenüber. Ein Puppenspieler und ein Trapezkünstler – räumlich getrennt, innerlich verbunden – erkunden in diesem wortlosen Stück das Spannungsfeld von Kontrolle, Freiheit und Sehnsucht. Figuren- und Objekttheater treffen auf Luftakrobatik und Tanz: Es entsteht ein Kosmos zwischen Schwerkraft und Schweben, Mechanik und Emotion: Das Stück schafft eine Atmosphäre, die zugleich entrückt und intim wirkt. Eine skurrile und absurde Welt, die uns verdächtig vertraut erscheint. Mit scheinbar eigenem Willen spiegeln die Puppen die Fremdheit der menschlichen Protagonisten in der Welt des Anderen wider. Doch es sind die Menschen, die hier von ihren Fäden befreit werden, bis sie – erst Halt suchend, zuletzt entfesselt – in den Sonnenuntergang tanzen.
Eine einstündige Duo-Performance, dazu tolle Musik!
14.02.26 um 19 Uhr, Tastführung um 18 Uhr, „GLITCH WITCH“ von
Meg Stuart / Damaged Goods & Dance On Ensemble
Im Anschluss an die Vorstellung: DJ-Set Break @WAU mit Mieko Suzuki
HAU2
Hallesches Ufer 34
10963 Berlin
Karten und Preise
Eintrittskarten zu ermäßigt 22, 28 oder 35 Euro per Mail an
oder per Telefon +49 (0)30 259004-27. Personen mit Behinderung, die eine Begleitperson benötigen, erhalten eine ermäßigte Eintrittskarte, die Begleitperson kostenlosen Eintritt.
Zum Stück „GLITCH WITCH“
Die Choreografin Meg Stuart, die Tänzerin Omagbitse Omagbemi, sowie die Komponistin und Musikerin Mieko Suzuki treffen in einer rätselhaft ausgebrannten Landschaft aufeinander. Ihre persönlichen Geschichten sind in ihre Körper eingeschrieben. Um den Bann der sie trennenden Erinnerungen zu brechen, begeben sie sich auf die Suche nach einer noch nicht existierenden gemeinsamen Sprache. In einer Abfolge einander überlagernder Bewegungsmuster entdecken die drei Frauen nach und nach eine gemeinsame (Hexen-) Kraft.
Die Performance entstand im Rahmen der Zusammenarbeit von Meg Stuart / Damaged Goods mit dem Berliner Dance On Ensemble für Tänzer*innen über 40.
17.02.26,18.02.26 und 19.02.26,
jeweils um 10 Uhr, Tastführung um 9 Uhr, 21.02.26 und 22.02.26, jeweils um 15 Uhr, Tastführung um 14 Uhr „Ein Loch ist meistens rund“ von florschütz & dönert
Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81-84
10 40 5 Berlin
Karten und Preise
Tickets und die Anmeldung zur Tastführung (bis 12 Uhr mittags am Vortag) gibt es telefonisch unter 030 / 42 34 31 4 oder per E-Mail an zu Preisen zwischen 7 Euro (Kind), 9 Euro (ermäßigt), 10 Euro regulär und 15 Euro solidarisch. Begleitkarten sind frei.
Zum Stück „Ein Loch ist meistens rund“
Ein Loch ist meistens rund. Es wiegt nichts und hat keinen Namen. Aber es gibt immer eins irgendwo. Einfach so, ohne Grund. Man findet es in der Socke, im Käse und selbst in der Luft. Will man es anfassen, greift man ins Leere. Man kann es größer oder kleiner machen, verdecken oder zustopfen. Doch es lässt sich niemals festhalten. Löcher sind geheimnisvoll: Das Unbekannte lockt hinter jedem Loch. Je mehr Löcher, desto größer werden erstaunlicherweise die Möglichkeiten, die sich auftun. Ein poetisch-lustiges, musikalisches Objekttheater für Menschen ab vier Jahren.
05.03.25 um19 Uhr, Tastführung um 18 Uhr, Tanzperformance von Kysy Fischer & ABA NAIA
HAU 3
Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin
Karten und Preise
Personen mit Behinderung, die eine Begleitperson benötigen, erhalten eine ermäßigte Eintrittskarte für 12 Euro, die Begleitperson kostenlosen Eintritt. Karten unter oder per Telefon 030 25 90 04 27.
Besuchshinweis: Bei dieser Performance wird Stroboskoplicht eingesetzt. Es gibt Passagen mit lauter Musik, Gehörschutz liegt kostenfrei an den Garderoben aus. Stereotype sexistische Darstellungen von Nacktheit sind Teil der Performance. Empfohlen für Besucher*innen ab 16 Jahren. Für diese Performance können auch Relaxed Seats gebucht werden.
Zum Stück „Super Superficial“
Super nackt, super ausgestellt, super schrill. Super Superficial (dt.: “super oberflächlich”) thematisiert die Vergänglichkeit von Oberflächen, indem diese verbogen und zerbrochen werden. In einer Performance aus Bewegung und Klang entsteht ein trügerisches Bild von Körpern: Sie verformen sich, lösen sich auf, verschmelzen miteinander sowie mit den Oberflächen und Grenzen des Raums.“Super Superficial” fragt, wie sich der Blick auf den nackten Körper entblößen lässt – nicht durch die Suche nach einer Essenz, sondern durch Überzeichnung, Maskerade und das bewusste Spiel mit Identitäten. Zwischen Komik und Wut, zwischen äußerer Zuschreibung und körperlichem Widerstand formuliert das Stück eine kraftvolle, lebendige Antwort auf das Verhältnis zum nackten Frauenkörper in Kunst und Gesellschaft. “Super Superficial” handelt von Frauen, die sich entscheiden, zu tun, was immer sie wollen.
13.03. und 16.03.26 jeweils um 10 Uhr | 14.03. und 15.03.26 jeweils um 16 Uhr. „Ein Fest für die 13. Fee“;
Theater o.N. | vielsinnliches Ensemblestück für sehendes, blindes und sehbehindertes Publikum ab 6 Jahren
| mit integrierter Audiodeskription und Tastführung vor der Vorstellung*
Theater o.N.
Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Karten und Preise
Kinder 6,50 Euro, Erwachsene 12 Euro, ermäßigter Preis für Menschen mit Behinderung 8 Euro / Begleitperson frei. Info: www.theater-on.de, Anmeldung & telefonische Kartenbestellung unter: 030 /440 92 14 und per Mail unter: | Ticketshop online: www.theater-on.de/ticketshop
*Die Tastführung startet jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Wir bitten um rechtzeitige Voranmeldung, spätestens zwei Tage vor dem ausgewählten Vorstellungstermin.
Zum Stück „Ein Fest für die 13. Fee“
Der große Tag ist da! Ein Fest für die 13. Fee! Nach jahrhundertelanger Vorbereitung laden die fünf Gastgeber:innen zu einem Fest ein.
Herzlich willkommen!
Sie selbst sind noch nie zu einer Feier eingeladen worden. Sie haben aber ganz viel recherchiert und sichschlau gemacht. Bei ihrem Fest soll es besser laufen als im Märchen »Dornröschen« . Nur weil nicht genuggoldene Teller da sind, soll niemand ausgeschlossen werden. Sie möchten, dass alle Gäste einen Platz
bekommen und sich wohl fühlen. Ausgehend vom Märchen »Dornröschen« hat sich das Ensemble des Theater o.N. mit der Rolle der 13. Fee
als radikaler Figur beschäftigt: Sie, die Ungeladene, regt hier mit ihrem Erscheinen bei diesem »Fest« zum Umdenken und Nachdenken über Abgrenzung und Ausgrenzung in spielerischer Art und Weise an. Dabei ist ein multisensorisches Stück entstanden, das mit viel Humor und auch Ernst, die großen Gefühle wie Freude und Zusammengehörigkeit, aber auch Enttäuschung, Scham, Wut und die Angst, nicht dazuzugehören, ergründet.
Audio-Flyer
20.03.26, 21.03.26, 25.03.26, 26.03.26, 27.03.26 und 28.03.26 jeweils um 20 Uhr und 22.03.26 um 16 Uhr sowie 29.03.26 um 15 Uhr
„Die Tüten aus der Verwaltung“ Das Bürokratie-Musical von glanz&krawall und Theater Thikwa
Theater Thikwa
Fidicinstraße 40
10965 Berlin
Tickets und Preise
Ermäßigte Tickets für 11,75 Euro für Menschen mit gültigem Schwerbehindertenausweis und dem Merkzeichen „B“. Sie erhalten eine Freikarte für eine Begleitperson – bitte entsprechendes zweites Ticket buchen. Das Ticketbüro ist Montags bis Freitags 10-17 Uhr unter der Telefonnummer 030 61 20 26 20 zu erreichen. Sie können auch eine Mail schreiben, an
Zum Stück „Die Tüten aus der Verwaltung“
Die Musiktheatercombo glanz&krawall und Theater Thikwa beackern einen Themenkomplex directly from hell: die deutsche Verwaltung. Welche Erfahrungen machen Menschen mit und ohne Behinderung im Verwaltungsdschungel? Und wie können wir uns mithilfe der lebensfrohen Gattung des Musicals aus der Ohnmacht der Überforderung befreien? Gemeinsam erschaffen Thikwa und glanz&krawall mit der Musical-Komponistin Sarah Taylor Ellis eine Verwaltungs-Fantasie: gegen die Verwaltung, für die Verwaltung, als „Tüten“, vor allem aber als Menschen, deren Leben so viel komplexer und vielfältiger ist, als dass es sich mit Verordnungen einhegen ließe.
27.03.26 und 28.03.26 um 20 Uhr, Tastführung um 19 Uhr 15, 29.03.26 um 17 Uhr, Tastführung um 16 Uhr 15,
„ORDO FLUCTUS – eine Choroper“ von operationderkuenste
TD Berlin
Klosterstraße 44
10179 Berlin
Karten und Preise
Tickets für 10€-25€ im solidarischen Preissystem können per E-Mail an oder telefonisch unter 030 / 28 09 30 62 reserviert oder online über td.berlin/tickets gekauft werden. Reservierte Tickets müssen bis spätestens 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.
Zum Stück „ORDO FLUCTUS“
Die interdisziplinäre Choroper ordo fluctus verbindet haptische, akustische und visuelle Ausdrucksformen. Ein Schwerpunkt liegt auf einer integrierten künstlerischen Audiodeskription. Das Stück reflektiert die Frage nach dem „Selbst” in der heutigen Welt: Wer sind wir inmitten von äußeren Stimmen und inneren Kämpfen? Eine Welt vor, in der Menschen nur als lebende Archive existieren. Jede Geste, jeder Gedanke, jedes Wort wird zu einer Aufzeichnung, die endlos wiederholt wird. Die Gegenwart verschmilzt mit dem, was bereits geschehen ist. Identität ist nichts Stabiles, sondern eine kontinuierliche Wiederkehr. Im Zentrum des Stücks steht Anima: ein Körper ohne Stimme, gefangen in diesem Kreislauf und dem endlosen Versuch, in der Welt zu bestehen.
Das Musiktheaterkollektiv operationderkuenste lässt sich vom mittelalterlichen Musikdrama „Ordo Virtutum“ von Hildegard von Bingen und dem poetischen Roman „Die Wellen“ von Virginia Woolf inspirieren. Ausgehend von diesen Werken entwirft ordo fluctus eine sphärische Neukomposition, in der Stimmen, Körper und Erinnerungen miteinander verflochten sind und nach einem fragilen Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart suchen.
„Atme tief ein. Setz dich. Leg die Schallplatte auf. Die Nadel fällt.Hörst du dieses Geräusch? Es geht wieder los.“
05.04.26 um 19 Uhr 30 „Linie 1“ von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”
GRIPS Hansaplatz
Altonaer Straße 22
10557 Berlin
Karten und Preise
Ermäßigter Preis für Schwerbehinderte 20 Euro, Begleitperson frei. Telefonische Kartenbestellung unter 030 / 39 74 74 77 (GRIPS Kasse, Mo – Sa 12 bis 18 Uhr) und per Mail unter
Zum Stück „Linie 1“
Natalie kommt aus der Provinz nach West-Berlin und landet sechsuhrvierzehn am Bahnhof Zoo. Sie ist auf dem Weg zu Johnny, einem Berliner Rockmusiker. Als sie ihn am Bahnhof nicht findet, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Sie steigt in die U-Bahn Linie 1, Richtung Schlesisches Tor. Dort gerät sie in den Sog der Stadt und trifft auf ein Panoptikum verlorener, suchender, keifender, aber auch warmherziger Menschen, wie sie sich 1986 auf der Insel der Seligen tummeln.
Eine musikalische Revue, ein Drama übers Leben und Überleben in der Großstadt. Eine musikalische Revue, ein Drama übers Leben und Überleben in der Großstadt. Eine Reise in die Zeit der Mauerstadt voller Hoffnung, Mut und Selbstbetrug. „Linie 1“ gibt dabei wieder, wie die Menschen damals gefühlt und gedacht haben. Sie lädt ein zum Lachen, Weinen und Nachdenken über andere, aber vor allem über sich selbst. Dabei entdeckt man auch ein Stück weit das Berlin von heute.
18.04.26 um 18 Uhr „Ab heute heißt du Sarah“
GRIPS Hansaplatz
Altonaer Straße 22
10557 Berlin
Karten und Preise
Ermäßigter Preis für Schwerbehinderte 15 Euro, Begleitperson frei. Telefonische Kartenbestellung unter: 030 / 39 74 74 77 (GRIPS Kasse, Mo – Sa., 12 bis 18 Uhr) und per Mail unter
Zum Stück
Inge wächst in einem sozialdemokratischen Haus auf. 1933 eröffnet die Mutter der 10-jährigen, dass sie „Jüdin“ ist. Nur langsam begreift Inge, was das für sie bedeuten wird.
„Ab heute heißt Du Sara“ sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein J in ihrem Ausweis – J wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Inge und ihre Mutter bleiben in Berlin – wie alle Juden der Ächtung und Verfolgung durch die Nazis ausgeliefert. Otto Weidt, der Besitzer einer Blindenwerkstatt, stellt Inge, allen Gesetzen zum Trotz, in seinem Büro ein. Doch nach dem Beginn der Deportationen 1941 sehen sich Inge und ihre Mutter gezwungen, unterzutauchen.
Das Stück nach dem autobiografischen Buch „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron erzählt in 33 Bildern, Liedern und Musikszenen von der Angst der Verfolgten, von den Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben und für sie „Stille Helden“ wurden, von einer verlorenen Kindheit und nicht zuletzt vom kämpferischen Mut eines jungen Mädchens, das nicht aufgibt.
02.05.26 um 18 Uhr „Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“ – Performance von Luísa Saraiva
Radialsystem
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin
Karten und Preise
Die Tickets kosten zwischen 12 und 16 Euro. Personen mit Behinderung erhalten eine ermäßigte Karte und können eine freie Begleitkarte per Mail an oder telefonisch unter 030 288 788 588 buchen.
Für die Audiodeskription und Tastführung Anmeldung per Email oder Telefon unter oder 00493028878850.
Zum Stück „Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“
„Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“ ist der Titel eines traditionellen Liedes aus dem Nordwesten Portugals, das einst zum Ende des Arbeitstages gesungen wurde – eine heute vergessene Tradition, die die Arbeitszeit durch Gesang und Gesten als eine Art Sonnenuntergangsliturgie beendete. Luísa Saraiva nimmt das Lied als Ausgangspunkt, um Zustände der Verletzlichkeit zu erkunden. Dabei kombiniert sie die Körperlichkeit von Rufgesängen, Zwischenrufen und imitativen Lauten mit Formen des sozialen und volkstümlichen Tanzes. In ihrer Soloperformance, die im Radialsystem Premiere feiert, untersucht die Choreografin und Tänzerin die Beziehung zwischen Verlust, Zeit und Alter – und die Möglichkeiten der Regeneration und Gemeinschaft durch den Tanz als Mittel der Zugehörigkeit, des Widerstands und der Freude.
Die Choreografie an der Schnittstelle von Tanz, Soundkomposition und Konzert ist der abschließende Teil einer choreografisch-kompositorischen Trilogie, die auf portugiesischer Volksmusik und Oraltradition basiert. („Tirana“, 2022; „Bocarra“, 2024, und „Agora Baixou o Sol“, 2026).
06.05.26, 07.05.26 und 08.05.25 um 20 Uhr „Leben im Liegen“ von Christiane Rösinger / HAU
HAU 1
Stresemannstraße 29
10 96 3 Berlin
Karten und Preise
Sie erhalten ermäßigte Tickets ab 9 Euro über , per Telefon unter 030 / 25 90 04 27. Begleitkarten sind frei.
Zum Stück “Leben im Liegen”
Christiane Rösinger – “Oblomow”-Followerin und langjährige Expertin für ein “Leben im Liegen” – bleibt einfach im Bett und widmet sich dem Innehalten und dem Nicht-Funktionieren. Als glückliche Verweigerin betrachtet sie gemeinsam mit ihren generationsübergreifenden “Bettgästen” unsere Burnout-Gesellschaft, um einen Lebensentwurf jenseits der Zurichtungen täglicher Überforderung zu propagieren.
Dafür kann die Musikerin und Regisseurin auf ihren umfangreichen Fundus an Text und Musik der letzten 35 Jahre zurückgreifen, mit dem sie heute mehr denn je zu sagen hat über ein selbstbestimmtes Liegenbleiben im “Mach-dein-Ding”-Kapitalismus.
Die Songs werden in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Albrecht Schrader erstmals für ein kleines Orchester neu arrangiert, um die großen, mitunter melancholischen Lebensfragen ins Zentrum zu rücken. Mit einem Ensemble aus alten und neuen Wegbegleiter*innen wird das Theater zu einem Raum der Gemeinschaft, nicht um für Untätigkeit zu werben, sondern um herauszufinden, wie wir uns die Müdigkeit des gegenwärtigen Moments vielleicht doch noch gemeinsam widerständig zu eigen machen könnten.
