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2026

09.01.26 um 19 Uhr 30, (Tastführung um 17 Uhr 30)

„Il barbiere di Siviglia“ von Gioacchino Rossini, Inszenierung von Katharina Thalbach

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr.35
10 62 7 Berlin

Karten und Preise

Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro, die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter  oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.

Zum Stück „Il barbiere di Siviglia“

Ein alter Griesgram will sein Mündel heiraten, um an dessen beträchtliches Erbe zu gelangen, und trifft dabei jede erdenkliche Vorkehrung, um der hübschen Rosina den Weg in die Außenwelt – und damit zu möglichen jungen Liebhabern – zu versperren. Doch längst hat der Graf Almaviva seine Liebe zu ihr entdeckt. Mit Hilfe des umtriebigen Barbiers Figaro will er dem Alten ein Schnippchen schlagen, Rosina für sich gewinnen und überdies noch sicherstellen, dass nicht sein Titel oder Reichtum, sondern allein die Liebe die junge Frau in seine Arme führt. Keine leichte Aufgabe für Figaro, denn auch die Gegner scheuen keine Mühe …

Katharina Thalbach versetzt die Handlung um den berühmten Opernfrisör, dessen Erfindungsreichtum am Ende alle Hindernisse überwindet, in das farbenfrohen Ambiente eines südländischen Badeortes: Schon sammeln sich zwischen Strandduschen und Sonnenliegen Touristengruppen, um dem Spektakel beizuwohnen, das in seiner vitalen Turbulenz die Grenzen von großer und kleiner Bühne verschwimmen lässt und so den ganzen Saal mit Energie füllt. Der „Barbier von Sevilla“ gehört mit seinen vielen unvergesslichen Melodien und weltbekannten Arien zu den absoluten Klassikern der Opernliteratur und wird in dieser lebendigen Inszenierung mit der üppigen Kostümpracht Guido Maria Kretschmers für Opernneulinge wie für Kenner gleichermaßen zum Erlebnis.

Audiodeskriptive Einführung

18.01.26 um 17 Uhr (Tastführung um 15 Uhr) und 28.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10 62 7 Berlin

Karten und Preise

Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro; die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter  oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.

Zum Stück „Der fliegende Holländer“

Der Holländer ist ein Verfluchter, ein Getriebener, ein Außenseiter. Die Figur dieses Heimatlosen lernte Richard Wagner bei Heinrich Heine kennen, der den romantischen Stoff jedoch mit der für ihn typischen Ironie erzählte. Wagner hingegen versenkte sich in die Geschichte des mysteriösen Seefahrers und schuf seine erste Oper über die Suche des Mannes nach der ihn erlösenden Frau. Holländer, der rastlose Wanderer zwischen Leben und Tod, trifft auf Senta, die ebenfalls fremd und heimatlos scheint und sich nach einer männlichen Figur sehnt, die sie aus ihren eigenen Fantasien geboren hat: den Holländer.
Regisseur und Choreograf Christian Spuck, seit 2023 Intendant des Staatsballett Berlin, inszenierte eine Welt der Traumbilder und des Fantastischen, der Obsessionen und der Projektionen – eine Welt, die den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dies trifft vor allem den Jäger Erik, der als der vielleicht einzig wahre und real Liebende erscheint. Doch er erreicht Senta, die sich in ihren Träumen auflöst, nicht mehr. Erik durchläuft einen wiederkehrenden Albtraum: Er muss sich der Tatsache stellen, dass Senta sich mehr und mehr von ihm entfernt, bis zum selbstgewählten Tod.

Audiodeskriptive Einführung

 

20.01.26 und 07.02.26, jeweils um 19 Uhr 30 „Was ihr wollt“ von William Shakespeare

 
Berliner Ensemble
Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

Karten und Preise

Tickets kosten zwischen 7 und 57 Euro an der Theaterkasse unter 030 / 284 081 55, jeweils 50% Ermäßigung für Schwerbehinderte und deren Begleitung. 

Zum Stück „Was ihr wollt“

Illyrien erscheint als Rettungsinsel nach dem Drama eines Schiffbruchs, doch dort ereignen sich Täuschungen über Identitäten und daraus folgende Liebeswirren: Die überlebende, gestrandete Viola glaubt ihren geliebten Zwillingsbruder Sebastian ertrunken und verkleidet sich als Cesario, um in den Dienst des Herzogs Orsino eintreten zu können. Orsino ist verrückt nach der trauernden, unzugänglichen Gräfin Olivia und schickt Cesario zu ihr als seinen Liebesboten. Olivia verfällt nun jedoch Cesario, nicht ahnend, dass es sich in Wahrheit um Viola handelt, die sich wiederum in Orsino verliebt hat. Als Violas Zwillingsbruder dann noch quicklebendig auftaucht und aufgrund seiner Ähnlichkeit zur als Mann verkleideten Viola für Cesario gehalten wird, ist das Chaos der Illusionen perfekt. „Was ihr wollt“ gibt die Bühne frei für das karnevaleske und auch grausame Spiel von Schein oder Sein, Täuschung oder Wahrhaftigkeit, Sucht oder Liebe – voll Wahnwitz, Melancholie und mit jeder Menge Musik.

Audiodeskriptive Einführung

28.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 17 Uhr 30) „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10 62 7 Berlin

Karten und Preise

Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 25 Euro; die Begleitkarte ist frei. Kartenbestellung unter  oder telefonisch unter 030 / 34 38 43 43.

Zum Stück „Der fliegende Holländer“

Der Holländer ist ein Verfluchter, ein Getriebener, ein Außenseiter. Die Figur dieses Heimatlosen lernte Richard Wagner bei Heinrich Heine kennen, der den romantischen Stoff jedoch mit der für ihn typischen Ironie erzählte. Wagner hingegen versenkte sich in die Geschichte des mysteriösen Seefahrers und schuf seine erste Oper über die Suche des Mannes nach der ihn erlösenden Frau. Holländer, der rastlose Wanderer zwischen Leben und Tod, trifft auf Senta, die ebenfalls fremd und heimatlos scheint und sich nach einer männlichen Figur sehnt, die sie aus ihren eigenen Fantasien geboren hat: den Holländer.
Regisseur und Choreograf Christian Spuck, seit 2023 Intendant des Staatsballett Berlin, inszenierte eine Welt der Traumbilder und des Fantastischen, der Obsessionen und der Projektionen – eine Welt, die den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dies trifft vor allem den Jäger Erik, der als der vielleicht einzig wahre und real Liebende erscheint. Doch er erreicht Senta, die sich in ihren Träumen auflöst, nicht mehr. Erik durchläuft einen wiederkehrenden Albtraum: Er muss sich der Tatsache stellen, dass Senta sich mehr und mehr von ihm entfernt, bis zum selbstgewählten Tod.

Audiodeskriptive Einführung

07.02.26 und 10.03.26 jeweils um 19 Uhr 30 „Was ihr wollt“ von William Shakespeare

 
Berliner Ensemble
Großes Haus
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

Karten und Preise

Tickets kosten zwischen 7 und 57 Euro an der Theaterkasse unter 030 / 284 081 55, jeweils 50% Ermäßigung für Schwerbehinderte und deren Begleitung. 

Zum Stück „Was ihr wollt“

Illyrien erscheint als Rettungsinsel nach dem Drama eines Schiffbruchs, doch dort ereignen sich Täuschungen über Identitäten und daraus folgende Liebeswirren: Die überlebende, gestrandete Viola glaubt ihren geliebten Zwillingsbruder Sebastian ertrunken und verkleidet sich als Cesario, um in den Dienst des Herzogs Orsino eintreten zu können. Orsino ist verrückt nach der trauernden, unzugänglichen Gräfin Olivia und schickt Cesario zu ihr als seinen Liebesboten. Olivia verfällt nun jedoch Cesario, nicht ahnend, dass es sich in Wahrheit um Viola handelt, die sich wiederum in Orsino verliebt hat. Als Violas Zwillingsbruder dann noch quicklebendig auftaucht und aufgrund seiner Ähnlichkeit zur als Mann verkleideten Viola für Cesario gehalten wird, ist das Chaos der Illusionen perfekt. „Was ihr wollt“ gibt die Bühne frei für das karnevaleske und auch grausame Spiel von Schein oder Sein, Täuschung oder Wahrhaftigkeit, Sucht oder Liebe – voll Wahnwitz, Melancholie und mit jeder Menge Musik.

Audiodeskriptive Einführung

Mehr Audiodeskription

17.01.26 um 19 Uhr 30 (Tastführung um 18 Uhr 30)„Tanzende Idioten“ von Thorsten Lensing

 
Haus der Berliner Festspiele
Große Bühne
Schaperstraße 24
10 71 9 Berlin
 

Karten und Preise

Die Audiodeskriptions-Tickets kosten einheitlich 20 Euro und sind telefonisch unter 0 30 / 25 48 91 00, täglich von 11 bis 17 Uhr, sowie per E-Mail unter zu erwerben. Wenn Sie als Person mit einer Schwerbehinderung auf eine Begleitperson angewiesen sind, erhält diese freien Eintritt. 

Zum Stück „Tanzende Idioten“

Goldie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn sie ist sterbenskrank. Der Kater Apollo genießt ihre Schwäche: Endlich kann er stundenlang auf ihr herumliegen. Bis plötzlich Goldies frisch verliebter Vater mit seiner Geliebten vor der Tür steht. In „Tanzende Idioten“ spielen Ursina Lardi, Karin Neuhäuser, Sebastian Blomberg, André Jung und der Schlagzeuger Willi Kellers Überlebende auf dem Weg zur nächsten Katastrophe. Was sie ausmacht, ist eine aberwitzige Mischung aus Daseinsschmerz und Lebenslust.

Audiodeskriptive Einführung

23.01.26 und 24.01.26 jeweils um 19 Uhr, 25.01.26 um 15 Uhr „BIOFUCK“ vom LIFT Tanzkollektiv

 
Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10 437 Berlin

Karten und Preise

Tickets kosten 10 oder 15 Euro, Reservierungen telefonisch unter der Nummer 030 / 440 39 168 (per Anrufbeantworter) oder per Mail unter karten et ballhausost punkt d e. Onlinekauf über reservix unter www punkt ballhausost punkt d e Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Zum Stück „BIOFUCK“

Eine Linie. 5 Körper. 4 Räder. 3 mal 3 Beine. 2 Ohren pro Kopf. 1 aus Glas gemacht, 1 Zunge in jedem Mund. Arm an Arm, Schulter an Handgelenk, verschränkte Finger. Die fünf weißen Körper werden von etwas bewegt, das ich nicht greifen kann. Sie verlagern Gewicht, nutzen Momentum, fließen als Linie durch den Raum. Eine dreht sich um sich selbst. Die äußeren Ränder beschleunigen. Schnell, hektisch, mit Genuss und Frust, hacken sie die Struktur des Raumes. Sie schieben weiße Leinwände über den Boden – bereit für Projektionen. Sehnsüchte tauchen auf. Nach Lücken und der Bewegung zwischen alten Weisheiten und zeitgenössischen Begierden. Es wirkt unabdingbar, an dem Netz aus migrierten, quihren, Crip Körpern festzuhalten. Zeitweise scheinen sie verloren, auf der Suche nach Liehneearität. Sie spüren, dass es hier mehr gibt. Ich höre sie auseinanderfallen, trauernd-schluchzend, wütend-lachend, Unbekanntes verschluckend. Genährt, um das neue Hier zu enthüllen, wird es zu Ihrem, zu Unserem. Kitzelnd rührt sich Neugier in mir. In dir auch? Willkommen zu BIOFUCK! Eine Show über nicht-lineare Bio grafien.
LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fija/Sophia Neihses, Tanja Ehrhart) ist eine Konstellation von crip, quihren und migrantischen Körpern, die neue Begegnungs- und Erfahrungsräume schaffen und ästhetische Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellen.

07.02.26 um 19 Uhr 30 „Linie 1“ von Volker Ludwig | Mit Musik von Birger Heymann und der Rockband „No Ticket”

GRIPS Hansaplatz
Altonaer Straße 22
10557 Berlin

Karten und Preise

Ermäßigter Preis für Schwerbehinderte 20 Euro, Begleitperson frei. Telefonische Kartenbestellung ab 26.8. unter: 030 / 39 74 74 77 (GRIPS Kasse, Mo – Sa., 12 bis 18 Uhr) und per Mail unter

Zum Stück „Linie 1“
 

08.02.26 um 18 Uhr, Tastführung um 16 Uhr 30, „HIER SOWIE DORT“ von der Kompanie Raum 305

 
Chamäleon Berlin
In den Hackeschen Höfen
Rosenthaler Straße 40/41
10178 Berlin
 
Karten und Preise
 
Anmeldungen und Buchung telefonisch unter 030 4000 590 oder per E-Mail unter , um ein entsprechendes Empfangsgerät zu reservieren. Assistenz- und Blindenhunde bitte beim Buchungsprozess anmelden. Mit dem Vermerk B im Schwerbehindertenausweis kann eine Begleitperson kostenfrei mitkommen, bitte ebenso bei der Buchung mitteilen. Wenn Sie an der Tastführung teilnehmen möchten, bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail unter  oder telefonisch unter 030 4000 590. Zudem bieten wir einen Abholservice vom S- und U-Bahnhof an. Auch dafür bitten wir um vorherige Anmeldung. Wie zu allen Vorstellungen besteht die Möglichkeit ein 10-Euro-Soli-Ticket zu buchen.
 
Zum Stück „HIER SOWIE DORT“

Mit HIER SOWIE DORT präsentiert die Kompanie Raum 305 den Höhepunkt ihrer Trilogie über die ewige Suche nach dem Gegenüber. Ein Puppenspieler und ein Trapezkünstler – räumlich getrennt, innerlich verbunden – erkunden in diesem wortlosen Stück das Spannungsfeld von Kontrolle, Freiheit und Sehnsucht. Figuren- und Objekttheater treffen auf Luftakrobatik und Tanz: Es entsteht ein Kosmos zwischen Schwerkraft und Schweben, Mechanik und Emotion: Das Stück schafft eine Atmosphäre, die zugleich entrückt und intim wirkt. Eine skurrile und absurde Welt, die uns verdächtig vertraut erscheint. Mit scheinbar eigenem Willen spiegeln die Puppen die Fremdheit der menschlichen Protagonisten in der Welt des Anderen wider. Doch es sind die Menschen, die hier von ihren Fäden befreit werden, bis sie – erst Halt suchend, zuletzt entfesselt – in den Sonnenuntergang tanzen.

Eine einstündige Duo-Performance, dazu tolle Musik!

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